Share International, März 2026

Die deutsche Online-Ausgabe der internationalen Zeitschrift Share International enthält einen Artikel von Benjamin Cremes Meister, Beiträge zu aktuellen Themen von unseren eigenen Korrespondenten sowie eine Fotoauswahl von „Zeichen der Hoffnung“, die anderen, früher von Benjamin Cremes Meister bestätigten wundersamen Phänomenen ähneln oder für sich sprechen. Darüber hinaus stellt die Online-Ausgabe in der Regel ausgewählte Erfahrungsberichte von Leserinnen und Lesern vor und bringt nicht zuletzt einige Fragen mit Antworten von Benjamin Creme.
Seit der ersten Ausgabe der Zeitschrift Share International hat Benjamin Cremes Meister fast 40 Jahre lang zu jeder Ausgabe einen Artikel beigetragen. Diese sollten auch wiederholt, der jeweiligen Weltsituation entsprechend, veröffentlicht werden.
Das Menschenreich als Bindeglied
von Meister –, übermittelt von Benjamin Creme
Rasch nähert sich der Tag, wo die Menschheit sich als das erkennen wird, was sie in Wirklichkeit ist: ein Energiezentrum im Manifestationskörper des Logos. Wenn diese Zeit anbricht, werden sich auch die Vorstellungen der Menschheit vom Sinn und Zweck ihres Daseins völlig verändern. In ihrer langen Geschichte wird sie sich zum ersten Mal ihres Potenzials bewusst werden und sich gezielt bemühen, ihre bisher ungenutzten Quellen der Weisheit und der Macht zu erschließen und ihre Fähigkeiten zu beweisen.
Das Menschenreich ist das Bindeglied zwischen den göttlichen und den subhumanen Reichen und trägt daher eine große Verantwortung, da es dem Plan entsprechend eines Tages eigenständig für die Evolution der niederen Naturreiche verantwortlich sein wird. Das liegt nicht in so weiter Ferne, wie es vielleicht viele denken mögen, denn der Mensch steht nun am Beginn einer großen Bewusstseinserweiterung, die, sobald erreicht, Wissen und Macht in unvorstellbarem Ausmaß in seine Hände legen wird.
Um dieses Wissen und diese Macht zu erlangen, muss der erste Schritt die Erkenntnis sein, dass das Leben eine Einheit ist. Das ist die Basis für jeden künftigen Fortschritt des Menschen. Sobald die Menschen zweifelsfrei wissen, dass es nur ein großes, unteilbares Leben gibt, das sich in Myriaden von Formen manifestiert, dann werden sie ihre Aufgabe darin sehen, für die Ordnung und Verteilung dieses Lebens zum größeren Wohl der gesamten Schöpfung zu sorgen. Auf diese Weise wird der Mensch auch die Ressourcen der Natur in bisher ungeahnter Weise weiterentwickeln, alten Formen neues Leben geben und neue Formen schaffen, in denen das eine, alles umfassende Leben besser zur Geltung kommen kann.
Im Tierreich werden sich durch den energetischen Stimulus des Menschen tief greifende Veränderungen vollziehen. Der Intelligenzfaktor wird rasch zunehmen, und dann wird durch den Denkimpuls vom Menschen eine neue Zusammenarbeit dieser Naturreiche möglich. Viele uralte Arten werden aussterben, denn sie haben ihren Zweck erfüllt. Doch unter der Inspiration und Leitung des Menschen wird sich eine neue Sensibilität und Reaktionsfähigkeit für Gedanken einstellen. Daraus wird sich eine neue Beziehung zwischen Tieren und Menschen entwickeln, die dem göttlichen Plan besser entspricht.
Eine neue Epoche liegt vor uns, in der die Menschen – als Götter – im Dienst am großen Plan ihre göttlichen Kräfte beweisen werden und daher auch die Vorrechte jedes wahren Dienstes genießen können: eine größere Verantwortung und die Gelegenheit, noch besser zu dienen. Wenn diese Kräfte zum Wohle aller eingesetzt werden, beginnt ein neuer, bedeutungsvoller Abschnitt im Leben des Menschen, und er wird erfahren, wie er auf dem Weg zur Entdeckung seiner eigenen Göttlichkeit von Offenbarung zu Offenbarung geführt wird So wird es sein. So werden die Menschen ihre innewohnende geistige Natur, ihre Fähigkeit zum Dienst und ihre Sensitivität für den Plan beweisen.
Maitreya steht mit seiner Gruppe der Meister bereit, den Weg zu zeigen. Sie kennen das Potenzial des Menschen sehr gut und haben es als Menschen seit Langem bereits selbst in sich entfaltet. Sie kommen, um Rat zu geben und ihre Erfahrung in den Dienst der Menschheit zu stellen. Mit ihnen als Vorhut kann die Menschheit den Weg nicht verfehlen.
(Share International, Oktober 1987)
Diese Artikel stammen von einem älteren Mitglied der Hierarchie der Meister der Weisheit. Sein Name kann aus verschiedenen Gründen noch nicht veröffentlicht werden, nur so viel, dass er esoterischen Kreisen vertraut ist. Benjamin Creme stand mit ihm in ständigem telepathischem Kontakt und erhielt die Artikel dieses Meisters per Diktat.
Weitere Artikel dieses Meisters
Editorial
Wenn man die Evolution des Bewusstseins als grundlegende Tatsache des Lebens und der Realität auf unserem Planeten und in unserem Sonnensystem akzeptiert, ist es offensichtlich, dass unser Planet (und alles auf und mit ihm verbundene Leben) an einem bestimmten Punkt den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zur Vollkommenheit machen muss – ein Zeichen für die ständige Entfaltung latenter Möglichkeiten.
Wie lässt sich dann die Barbarei, die Machtgier, die Blutrünstigkeit, die Korruption und das pure Übel dieser Krise erklären, in der wir uns derzeit befinden? Gerade als die Menschen guten Willens es wagten, an unsere eigene Menschlichkeit und an die göttliche Inspiration für den nächsten Schritt auf unserer kollektiven Reise zu glauben, stellen uns die Kräfte der Materialität vor das gegenwärtige Chaos.
Ungerechtfertigt. Nicht zu rechtfertigen. Illegal. Verfassungswidrig – buchstäblich ein Verstoß gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten. Kriminell und völkerrechtswidrig. Mörderisch. Korrupt. Amoralisch. Verkommen. Perfide: Israel und die Vereinigten Staaten haben den Iran unter falschen Vorwänden angegriffen, während noch Scheinverhandlungen liefen. Die Wahrheit ist einmal mehr das erste Opfer des Krieges, oder war sie ohnehin schon kaum noch am Leben? Die Mainstream-Medien scheinen ihre Integrität den Verlockungen prall gefüllter Bankkonten und den Privilegien, dem Einfluss und dem sogenannten Prestige geopfert zu haben.
Während das sterbende Imperium wie ein Ertrinkender wild um sich schlägt, könnte es auch andere mit sich in den Abgrund reißen. Die Frage ist: Welche Maßnahmen kann der Rest der Welt ergreifen, um sich von dem Wahnsinn der Vereinigten Staaten von Israel und ihren Unterstützern – der „Epstein-Klasse“ oder den Oligarchen – zu befreien?
Vielleicht finden wir in dem folgenden Kommentar von Benjamin Cremes Meister (25. Juli 2016) eine treffende Beschreibung unserer Zeit und zugleich eine Antwort auf die Schrecken, die Stoff für Albträume und den Inhalt unseres täglichen Lebens ausmachen:
„Chaos entsteht fast immer bei dem Übergang von einem kosmischen Zustand in einen anderen. Viele Menschen sind noch immer in alten Gewohnheiten befangen. Und viele Menschen sind zu ängstlich oder zu unbewusst, um zu erkennen, dass eine andere Handlungs- und Seinsweise notwendig sind.
Es geht auch darum, wie die Menschheit auf die neuen Energien reagiert. Ihre Reaktion gründet sich meist auf Gier oder Furcht. Die Reichen sind unabhängig und sehr gierig geworden. Sie haben Angst, dass sie nicht mehr in der Lage sein werden, alles, was man kaufen kann, zu ihrem Vorteil zu nutzen; sie haben Angst, ihren Reichtum zu verlieren. Die Menschen müssen begreifen, dass die Welt ein unteilbares Ganzes ist – eine Menschheit. Die Reichen, die sich im Umgang mit Ressourcen von Gier und Wettbewerb leiten lassen, leugnen diese Wahrheit auf eigene Gefahr.“
In seinem Werk Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung beschreibt Meister Djwhal Khul (D.K.) die Grundlage für eine neue Welt, die nach dem Zweiten Weltkrieg Frieden garantieren soll (beginnend mit dem sechsten Punkt der Aufzählung):
[…] 6. Die neue Weltordnung wird sich auf ein starkes Verantwortungsbewusstsein gründen. „Alle für einen, und einer für alle“ wird ihre Richtschnur sein. Diese Geisteshaltung muss unter den Nationen noch entwickelt werden – bis heute fehlt sie.7. Die neue Weltordnung wird den Nationen keine einheitliche Regierungsform, keine synthetische Religion und auch keine Normen vorschreiben. Die souveränen Rechte einer jeden Nation werden anerkannt, ihr Genius, ihre besonderen Neigungen und ihre ethnischen Qualitäten können voll zum Ausdruck kommen. Nur in einer einzigen Hinsicht sollte der Versuch gemacht werden, Einheitlichkeit zu erreichen, nämlich auf dem Gebiet der Erziehung.
8. Die neue Weltordnung wird die Ansicht gutheißen, dass die Bodenprodukte der Welt, die natürlichen Hilfsquellen und Reichtümer des Planeten keiner Nation gehören, sondern dass alle Nationen daran teilhaben sollen. Es wird keine „besitzenden“ und keine „darbenden“ Nationen geben. Entsprechend den Bedürfnissen und unter Berücksichtigung der eigenen Hilfsquellen einer jeden Nation werden Weizen, Öl und die mineralischen Reichtümer der Erde in fairer und richtig organisierter Weise verteilt werden. Alles dies wird unter Berücksichtigung des Ganzen durchgeführt werden.
9. Als Vorbereitung für die neue Weltordnung wird eine ständige und geregelte Abrüstung erfolgen; diese wird nicht dem Belieben der Völker überlassen. Es wird keiner Nation erlaubt sein, irgendwelche Ausrüstungen für zerstörerische Zwecke zu erzeugen oder in Bereitschaft zu bringen, oder die Sicherheit irgendeiner anderen Nation zu verletzen. Es wird eine der ersten Aufgaben einer zukünftigen Friedenskonferenz sein, diese Dinge zu regeln und schrittweise die Abrüstung der Nationen zu betreiben.(Die Geistige Hierarchie tritt in Erscheinung, Verlag Lucis Genf)
In dieser Ausgabe bringen wir eine Auswahl von Beiträgen, die unsere gemeinsame Verbundenheit unterstreichen – nicht nur miteinander, sondern auch mit allem anderen Leben – sowie unsere Rolle als Bindeglied und Treuhänder der anderen Reiche. Zu den „anderen Lebewesen“ gehören auch die unsichtbaren Welten, die nicht nur mit der Natur, sondern auch mit den Naturgeistern – den Devas – zusammenarbeiten. Alle Formen liegen feinstoffliche ätherische Energien zugrunde und erhalten sie aufrecht – sie sind eine Quelle der Hoffnung und sauberer „Energie“ für eine Zukunft, in der Krieg und Konflikte um Macht und Ressourcen der Vergangenheit angehören werden.
Wie immer liegt der Schwerpunkt von Share International auf einer besseren Zukunft, in der Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Rechtsstaatlichkeit und Frieden von allen gewahrt und respektiert werden. Wie Benjamin Cremes Meister es ausdrückte: „Sobald die Menschen zweifelsfrei wissen, dass es nur ein großes, unteilbares Leben gibt, das sich in Myriaden von Formen manifestiert, dann werden sie ihre Aufgabe darin sehen, für die Ordnung und Verteilung dieses Lebens zum größeren Wohl der gesamten Schöpfung zu sorgen.“
Wir haben gehofft, dass wir Kapitalismus
und Frieden miteinander vereinbaren könnten – Ist eine multipolare Welt innerhalb eines kapitalistischen Systems möglich?
Im Gespräch mit Professor Richard Wolff – dritter Teil
von Felicity Eliot

Richard Wolff ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Massachusetts, Amherst, wo er von 1973 bis 2008 lehrte. Derzeit ist er Gastprofessor im Graduiertenprogramm für Internationale Beziehungen an der New School University in New York City. Früher lehrte er an der Yale University und am City College der City University in New York. 1994 war er als Gastdozent in Frankreich an der Sorbonne, der Universität von Paris. Er ist zudem Mitbegründer von Democracy at Work und Moderator der landesweit ausgestrahlten Sendung „Economic Update“. Zahlreiche Medien bezeichnen ihn als einflussreich auf dem Gebiet der Marxistischen Ökonomie, und die New York Times hat ihn als den „prominentesten marxistischen Ökonomen Amerikas“ bezeichnet.
Felicity Eliot hat ihn im November 2025 für Share International interviewt. Teil eins ist in der Dezember-Ausgabe 2025 erschienen, Teil zwei in der Januar/Februar-Ausgabe 2026.
Share International: Nach den beiden Weltkriegen sagten wir „Nie wieder“. Wir gründeten die Vereinten Nationen, und verschiedene Institutionen, Organisationen und Staaten unterzeichneten die Abkommen. Jetzt erleben wir die vorsätzliche Zerstörung dieser Verträge, beispielsweise, indem sich die USA aus einem neueren Abkommen zum Klimawandel zurückgezogen haben. Wir scheinen den Menschenrechten kaum mehr Beachtung zu schenken, ganz gewöhnlichen Menschenrechten – darunter verstehe ich auch die grundlegendsten Rechte, wie sie beispielsweise in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgehalten sind: das Recht auf Nahrung, Unterkunft, Gesundheitsversorgung, Bildung usw., und einen lebenswerten Planeten. Wir beobachten die scheinbar unangefochtene mutwillige Zerstörung vieler dieser Abkommen und Organisationen und so weiter. Die Vereinten Nationen werden lächerlich gemacht, wie wir gerade erst wieder von Herrn Trump gesehen haben. Was würden Sie Menschen raten, die nach Lösungen suchen – nicht nur in den Vereinigten Staaten –, sondern um einen Weg zurück zu Gleichheit und Vernunft zu finden?
Richard Wolff: Nun, meine Antwort wird Sie nicht überraschen. Meine Eltern sind Europäer. Mein Vater war Franzose und meine Mutter war Deutsche. Ich spreche Französisch und Deutsch, weil ich beides als Kind zu Hause gelernt habe. Also ja, ich bin Amerikaner, weil ich hier geboren wurde, aber ich habe einen Fuß in Europa. Ihre Frage ist demnach eine, die ich stets in meinem Kopf habe: dass der Niedergang, den ich beobachte, in Europa am extremsten ist. Europa ist einzigartig. Es ist ein Zeugnis größter Kunstwerke und zugleich der größten Barbarei. Wie Walter Benjamin sagte, sind alle großen Kunstwerke auch mit extremer Barbarei verknüpft. Die schlimmsten Kriege der Welt, der Erste und Zweite Weltkrieg, an denen vor allem europäische Länder beteiligt waren, die sich gegenseitig in einem Ausmaß niedermetzelten, wie es in der Geschichte der Menschheit sonst kaum jemals vorgekommen ist, zu ihrem Entsetzen und zu ihrer Schande.
Andererseits versuchten sie, als die Kriege vorbei waren, nach dem ersten Weltkrieg einen Völkerbund, und nach dem zweiten Weltkrieg die Vereinten Nationen zu schaffen. Darin gibt es sowohl konstruktive wie destruktive Bestandteile. Wenn man daraus eine Lehre ziehen will, muss man sich fragen: Welches waren die konstruktiven Elemente, die zum Völkerbund führten? Und was an ihnen erlaubte die Gründung der Vereinten Nationen und vieler Abkommen, wie das Atomabkommen zwischen Russland und den USA, und die Klimaabkommen – Vereinbarungen, die jetzt auslaufen?
Es gibt viele Beispiele dafür, welcher Faktor sie daran gehindert hat, uns in der Summe die Welt zu geben, in der wir leben wollen, eine wirklich multinationale Welt mit mehreren Mächten. Für mich lautet die Antwort, dass wir unser Wirtschaftssystem nicht angepasst haben. Wir meinten, wir könnten Kapitalismus mit Frieden haben. Kapitalismus mit einem gewissen Grad an Gleichheit, Kapitalismus mit einem gewissen Grad an gegenseitigem Respekt – Respekt großer Länder für kleine Länder, und ein Ende der üblichen Arroganz und Herablassung gegenüber kleineren Ländern und so fort. Und das stimmt einfach nicht. Das ist uns nicht möglich. Ich wünschte es wäre möglich, aber die Geschichte hat mich gelehrt, dass es nicht geht. Und sie hat mich auch gelehrt, zu fragen: Werden wir zusammenarbeiten, um uns Luft und Wasser und die Grundlagen zu verschaffen, die wir zum Überleben brauchen, und uns nicht gegenseitig zu zerstören? Und meine Antwort lautet: Ich weiß nicht, ob es möglich ist, aber ich sehe im Kapitalismus das größte Hindernis. Und wenn wir ein gerechteres Wirtschaftssystem hätten, würde das zwar keine Garantie bieten – das behaupte ich nicht –, aber ich denke, es würde uns die Umsetzung erleichtern.
Wenn die Vereinigten Staaten heute sagen, dass sie wütend auf Russland sind, weil es in die Ukraine einmarschiert ist, dann sage ich: Ich unterstütze nicht, was Russland dort getan hat. Das tue ich nicht. Aber die Vereinigten Staaten können unmöglich so. Was haben wir in Vietnam getan? Was haben wir in Afghanistan getan? Was haben wir getan? Im Grunde genommen ist es ein großes, reiches, mächtiges Land, das in ein kleines Land einmarschiert und es zerstört. Die Russen tun genau das derzeit in der Ukraine. Wie kann man von den Russen verlangen, das nicht zu tun, wenn die USA in Vietnam einmarschiert sind – und übrigens eine Niederlage erlitten haben. Die Vereinigten Staaten haben nichts daraus gelernt. Sie versuchen es erneut in Afghanistan. Werden erneut besiegt und lernen nichts daraus. Und jetzt haben wir einen Präsidenten, der Panama, Grönland, Kanada, Nigeria und Venezuela bedroht. Das ist wie ein schlechter Witz. Wie ein schrecklicher, ironischer Witz. Nur dass er [der Präsident] es auf die dort verfügbaren natürlichen Ressourcen abgesehen hat.
SI: Also geht es Präsident Trump um die Vereinnahmung der natürlichen Ressourcen einiger Länder?
RW: Nein, die könnte er kaufen. Es geht um viel mehr als das. Ich möchte niemanden erschrecken, aber entweder man lernt aus der Geschichte oder man ist dazu verdammt, sie zu wiederholen. Hitler hat Russland angegriffen. Das war wahnsinnig. Und er erkannte zu seinem Entsetzen, wie verrückt das war. Er tat dies, weil die internen Probleme Deutschlands seine Unterstützung aushöhlten. Und der Weg, diese Unterstützung zumindest kurzfristig zu stärken, bestand darin, etwas im Ausland zu unternehmen, um den Nationalismus zu mobilisieren.
Schauen Sie sich nur an, welche Rolle der einwanderungsfeindliche Unsinn in ganz Europa spielt. Ich kenne Menschen in Frankreich, die anständig sind und eine gemäßigte Haltung vertreten. Politisch sympathisieren sie mit der Sozialistischen Partei, die in Frankreich eine sehr schwache Rolle spielt und überhaupt nicht ernst zu nehmen ist. Sie sind vehemente Gegner von Arabern und Muslimen und glauben schrecklichen, von Vorurteilen geprägten Unsinn. Und ich sage ihnen, dass es von dort nur ein kleiner Schritt ist, sie dadrüben zu hassen, bis zum Entschluss, man müsse dorthin gehen, damit sie nicht hierherkommen. Und wissen Sie, da sind wir dann: Plötzlich haben wir eine Begründung für einen Krieg, und in einem Krieg müssen wir alle unsere Truppen unterstützen und so weiter. Das ist erschreckend altbekannt. Aber ich muss Ihnen sagen, dass es genau das ist, was hier geschieht. Die Amerikaner mögen dieses Bild. Wir haben es im Fernsehen gesehen. Man sieht ein Boot im Wasser. Ist das nicht furchtbar? Ja, ich weiß nicht, ob Sie es gesehen haben. Ich schon. Dann sieht man ein Licht von oben kommen, das das Boot im Wasser quasi in die Luft sprengt. Entsetzlich. Und dann gibt es Musik und einen Regierungsbeamten, der Ihnen erzählt, dass wir dem Drogenhandel einen Schlag versetzt haben. Das ist billiges, falsches Theater. Das weiß man. Aber wenn man ein großartiges Drama braucht, dann haben wir einen Präsidenten, der es uns als solches präsentiert.
SI: Ist die einzige Lösung möglicherweise – Sie sprachen ja davon – der Kollaps, ausgelöst durch die Probleme des Kapitalismus? Ist die einzige Lösung ein Zusammenbruch der Wirtschaft, sodass es zu einer drastischen „Anpassung“ der Märkte, wie es genannt wird, kommt?
RW: Zum jetzigen Zeitpunkt: nein. Wäre es so? Das Problem wäre jetzt, wenn wir eine wirtschaftliche Katastrophe hätten … Das versichere ich Ihnen.
SI: Ich glaube, dass viele Leute damit rechnen, nicht wahr? Ich denke, Sie selbst auch …?
RW: Absolut. Wenn Sie mit mir hier in New York sitzen würden, könnte ich Ihnen das Wall Street Journal von heute Morgen oder die Financial Times aus England zeigen. Die Ökonomen spekulieren alle. Wir gehen auf eine erneute Rezession zu, weil der Kapitalismus solche Abschwünge im Durchschnitt alle vier bis sieben Jahre durchläuft. Die letzte war 2020. Also ist die Frage, wie üblich … Also gut, es sind zwischen vier und sieben Jahren seither. Wir sind genau in der Mitte. Demnach ist eine vorprogrammiert. Und alle fragen sich, wie tiefgreifend es wird und wie lange es dauern wird. Das sind jedes Mal die Unbekannten. Könnte es sein, dass das Ganze wirklich zusammenbricht? Ja. Das würde mir persönlich große Angst machen, weil ich weiß, dass wir Jahre davon entfernt sind, dass die Bevölkerung irgendeine Vorstellung davon hat, was an die Stelle dieses Systems treten könnte. Die Franzosen sagen, „faut de mieux“ – in Ermangelung einer besseren Alternative werden sie einen neuen Kapitalismus aufbauen. Das haben wir in diesem Land in den 1930er-Jahren getan. Der Kapitalismus kollabierte – uns es kam zur Weltwirtschaftskrise –, aber was wieder aufgebaut wurde, war ein regulierter, verbesserter, staatlich regulierter Kapitalismus.
SI: Obwohl wir also „Nie wieder“ gesagt haben, haben wir wirtschaftlich und finanzpolitisch tatsächlich genau das Gleiche getan!
RW: Und da sind wir wieder und merken, dass dasselbe System uns wieder denselben Risiken des Zusammenbruchs aussetzt, und wir sind nicht weiter vorangekommen, wenn es darum geht, herauszufinden, wie wir etwas anders machen können.
Andererseits sind Menschen sehr kreativ, und wenn die Überzeugung da ist, dass unser Fehler in der Vergangenheit darin bestand, das System nicht zu verändern, dann kann vielleicht etwas geschehen. Und wenn Sie wissen wollen, was ich in meinem Beruf mache, dann ist es genau das. Ich bin eine der Stimmen, Gott sei Dank nicht die einzige, deren Aufgabe es ist, zu sagen, dass das System das Problem ist. Und ein Systemwechsel muss Teil jeder tragfähigen Lösung sein.
Felicity Eliot ist Chefredakteurin von Share International und lebt in Frankreich.
Die Geistige Hierarchie
von Aart Jurriaanse
Aart Jurriaanse (1907–2002) war ein südafrikanischer Autor, der auch einige Zusammenstellungen aus den Werken von Alice A. Bailey veröffentlicht hat. Er hatte Share International freundlicherweise die Erlaubnis zum Abdruck seiner Artikel gegeben, wie sie erstmals in dem Buch Bridges (1978, deutsche Ausgabe: Philosophie der Synthese*) erschienen sind. Diese inspirierenden und informativen Artikel, die wir hier in loser Folge wiedergeben, behandeln spirituelle Sichtweisen, die sich von den alten Archiven der Meister bis in unsere Zeit erstrecken.
Sich auch nur ein ungefähres Bild von der Natur der Geistigen Hierarchie zu machen, die das planetare System lenkt, fällt den meisten Menschen schwer. Umso weniger sind wir in der Lage, uns eine korrekte Vorstellung von der Tatsache zu machen, dass auch unsere planetare Hierarchie einer größeren solaren Hierarchie untergeordnet ist, welche ihrerseits ein Teil einer noch größeren kosmischen Konstellation bildet.
Unzählbare Entitäten sind auf diesen inneren Sphären auf verschiedenen Ebenen der Evolution tätig. Sie leben in Gegebenheiten, die weit wirklichkeitsnaher und lebendiger sind als die „Welt der Illusion“, in der wir Menschen noch leben. Für die meisten Menschen mögen die Erklärungen über die ätherischen Reiche und ihre Bewohner wie reine Fantasie klingen; und wer an einen solchen „unbewiesenen“ Blödsinn glaubt, ist in ihren Augen entweder zu belächeln oder aufgrund eines so einfachen Gemüts zu bemitleiden. Andere Menschen glauben wiederum nahezu alles, weil sie meinen, in dieser seltsamen Welt sei alles möglich; und wieder andere vermuten in diesen Ansichten zumindest eine Spur von Wahrheit.
Manchmal ist es auch die leise innere Stimme, die davor warnt, neue Gedanken allzu voreilig zu verwerfen und hinterfragt, ob es nicht vielleicht doch ratsam wäre, etwas mehr über diese Dinge in Erfahrung zu bringen … Aus welchen Gründen Menschen auch immer diese Gedanken weiterverfolgen: Größtmögliche Offenheit und Klarheit im Denken sind nötig, um der Vorstellungskraft die Möglichkeit zu geben, hinter die vordergründig greifbare Umgebung zu schauen und der Intuition zu erlauben, ihren Weg zu finden. Hinter dem uns umgebenden und Vision und Unterscheidung begrenzenden ätherischen Netz liegt noch vieles, das entdeckt und verstanden werden will. Diejenigen, die diesen dichten Vorhang bereits erfolgreich durchdrungen haben, können sich glücklich schätzen. Doch auch sie erkennen, dass sie aufgefordert sind, immer weiter in noch tiefere und verborgenere Bereiche einzudringen.
Viele Menschen, die an eine göttliche Führung glauben und eine übergeordnete Existenz, ein höchstes Wesen oder Gott anerkennen, betrachten ihn als den allmächtigen Herrscher des Himmels. In ihren Augen ist Gott nicht allein der absolute, sondern auch der einzige Herrscher. Ihm stehen gegebenenfalls noch ein Christus, Buddha, Mohammed oder ein anderer Prophet (je nach religiösem Hintergrund des Betrachters) zur Seite und vielleicht auch noch Engel als göttliche Boten. Weiter gehen die Vorstellungen der meisten Menschen nicht – und so bleibt als Bild häufig nur der weite und leere Himmel, mit Gott als dem Herrscher auf seinem Thron.
Die Erklärung, dass diese oberste Autorität nicht alleine steht, sondern von einer großen „Organisation“ umgeben ist, die seinen Willen, seine Absicht und seinen Plan verwaltet und ausführt, empfinden viele als eine Herabsetzung und Entweihung. Doch müsste bei einer unvoreingenommenen Betrachtung die Existenz einer solchen ausführenden Gruppe nicht das Logischste überhaupt sein und es sich lohnen, etwas eingehender darüber nachzudenken?
Holen wir uns für einen Augenblick das in früheren Kapiteln erwähnte Bild vor Augen, das die Unermesslichkeit des Universums aufzeigt, in dessen Größe unser Sonnensystem nur ein winziges Atom ist, so dürfte es uns leichter fallen, anzunehmen, dass es ein gut organisiertes System geben könnte, oder besser gibt, durch das der Allmächtige arbeitet und das er als Ausdruckskanal und zur Durchführung seiner Ziele nutzt. Der Bibel zufolge wurde der Mensch nach dem Bilde seines Schöpfers geschaffen. Dies bezieht sich in erster Linie auf das mentale und geistige Bild und nicht auf eine physische Ähnlichkeit. Eine der herausragenden göttlichen Eigenschaften im Menschen, die sich mit fortschreitender Entwicklung immer stärker äußert, ist seine zunehmende Organisationskraft. Was könnte näher liegen als der Schluss, dass auch diese Eigenschaft aus geistigen Ebenen empfangen wurde und dass folglich die inneren Reiche durch eine umfassende und perfekte Organisation unter der Führung des Allmächtigen gelenkt werden?
Aber vergessen wir für einen Augenblick das große Universum und wenden wir uns unserem kleinen Planeten zu. Haben wir uns je eine Vorstellung von der Tatsache gemacht, dass jede irdische Form aus Millionen und Milliarden von Atomen aufgebaut ist, die alle durch die ätherische Welt miteinander in Beziehung stehen? Dieser fantastische atomare Komplex, der sich aus dem Mineral-, Pflanzen-, Tier- und Menschenreich zusammensetzt, funktioniert über Zeitalter hinweg, Tag für Tag, als ein perfekter Organismus, der auf höhere, lenkende Kräfte reagiert und sich auf ein besonderes, dem Menschen jedoch unbekanntes Ziel hin entwickelt. Dass diese Entwicklung sich nach einem gelenkten Plan vollzieht, ist offensichtlich; anderenfalls würde das ganze System, das die verschiedenen Naturreiche zusammenhält und einen gegenseitigen Austausch sichert, in kürzester Zeit zusammenbrechen. Die Führung dieses umfassenden göttlichen Plans mit allen seinen Einzelheiten benötigt deshalb eine große und äußerst wirksame innere Organisation.
Der Mensch ist mit einem freien Willen und mit einer ganzen Reihe von Kräften ausgestattet, deren er sich glücklicherweise noch nicht voll bewusst ist. In seiner Unwissenheit hat er es geschafft, in vielen Fällen das natürliche Gleichgewicht durcheinanderzubringen und eine Situation der Unordnung und Verwirrung zu schaffen. Man denke nur an die ständigen Kriege und Zerstörungen, an die zahlreichen Atomtests, und die leichtfertige Ausbeutung der Wälder und anderer natürlicher Ressourcen für die der Mensch verantwortlich ist. Ungeachtet dessen ist es erstaunlich, wie die Natur immer wieder erfolgreich zu einem Gleichgewicht zurückfindet. Ist dies nicht ein klarer Beweis für die bemerkenswerten und weitgreifenden Kräfte der inneren, geistigen Welten, dass trotz der wiederholten Zerstörungen – infolge menschlicher Dummheit –, eine inhärente Ordnung bewahrt wird?
Das Pflanzenreich ist ein weiteres Beispiel für diese große, planvolle Koordination. Blumen zum Beispiel, gehören zu den „einfachen“ täglichen Erzeugnissen der Natur, die in ihrer reichen und prächtigen Vielfalt unsere Welt verschönern. Denken wir an ihre lieblichen Formen, an die Farben und den Duft, und rufen wir uns die vielfältigen Wege ins Gedächtnis, die sich die „Natur“ ausgedacht hat, um die Pflanzen zu befruchten und zu vermehren – jede ihrem Typ und ihrer Art entsprechend und jede perfekt. Die Wissenschaft der Botanik hat viel Studienmaterial über die Physiologie und Anatomie der Pflanzen zusammengetragen. Durch die Forschungen in der Genetik konnten einige der Vererbungsgesetze des pflanzlichen Reichs bestimmt werden. Dennoch bleibt dem Menschen noch vieles über das Leben der Pflanzen verschlossen. Erst vor Kurzem hat die Wissenschaft entdeckt, dass Pflanzen einen Ätherkörper besitzen und dass die in ihrem Vitalkörper registrierten Reaktionen sehr an die Emotionen und das Bewusstsein in höheren Naturreichen erinnern.
Den alten Weisen zufolge sind Devas die für den Aufbau jeder materiellen Form verantwortlichen Baumeister. Dieses Deva- oder Engelreich, das die Reiche der Feen, Gnome und so fort mit einschließt, ist ein eigenständiges Studiengebiet, wenngleich es eng mit den Tätigkeiten des Menschen verbunden ist. Es ist hier lediglich erwähnt, um auf die Existenz einer parallel laufenden und verhältnismäßig wenig erforschten Evolution aufmerksam zu machen, die auf verschiedenen Ebenen mit der für die menschliche Evolution verantwortlichen Geistigen Hierarchie verknüpft ist.
* Philosophie der Synthese. Eine Einführung in die zeitlosen Weisheitslehren, 2. Auflage 2014, Verlag Hans-Jürgen Maurer, Frankfurt, maurer.press
Zusammenarbeit mit Naturgeistern und Devas – Teil eins
von Cher Gilmore
Manche würden über das Konzept von „Naturgeistern“ und „Devas“ spotten, da wir in unserer materialistischen Kultur darauf trainiert sind, zu glauben, dass nur das real ist, was wir sehen und messen können. Die Menschen der Antike wussten intuitiv um die Bedeutung der Natur und erkannten die Verbundenheit aller Dinge. Mit der Erfindung von Werkzeugen, die es uns ermöglichten, die Ressourcen der Natur auszubeuten und zu kontrollieren, verloren wir jedoch diese unmittelbare, kooperative Beziehung zu den Kräften, auf die wir für unser Überleben angewiesen sind. Angesichts der vielen Krisen, die durch diese Trennung entstanden sind, beginnen wir nun, unsere Beziehung zur Natur neu zu bewerten.
Weltweit haben an vielen Orten Menschen und Gruppen durch eigene Erfahrung wieder gelernt, wie hilfreich es ist, mit natürlichen Prozessen zusammenzuarbeiten, anstatt sie zu beherrschen. Manche Menschen entdecken, dass sie ihre ätherische Wahrnehmung öffnen und Naturgeister und Devas sehen können – oder sogar ihr Bewusstsein energetisch mit ihnen verbinden können. Esoteriker bieten eine parallele spirituelle Perspektive, und selbst die moderne Wissenschaft hat bestätigt, dass wir in einem Universum leben, das viel größer ist, als bisher angenommen wurde. Wissenschaft und Spiritualität nähern sich einander an.
Aus wissenschaftlicher Sicht haben Quantenmechanik und Quantenphysik bewiesen, dass unser Universum ausschließlich aus Schwingungen besteht, die untrennbar miteinander verbunden sind. Objekte, die wir als die einzig existierende Realität ansehen, sind in Wirklichkeit Schwingungen einer dichteren Frequenz. Nach den in den Büchern Der magische Findhorn-Garten: Gespräche mit Engeln, Elfen und Naturgeistern und Die Engel und die Entwicklung des Lebens festgehaltenen Erfahrungen, die in den folgenden Abschnitten beschrieben werden, existieren Devas in dieser präziseren Kosmologie auf einer hohen, für die meisten unsichtbaren Schwingungsebene und haben die Aufgabe, das archetypische Muster jeder Pflanzenart zu bewahren. Sie lenken die Energie so, dass einzelne Pflanzen auf der physischen Ebene eine dichte Form annehmen, sei es ein riesiger Baum oder ein Grashalm.
Aus dieser umfassenderen Sichtweise leiten Naturgeister oder Elementarwesen die Energien der Devas, um für jede Pflanze oder Manifestation ihrem archetypischen Muster entsprechend einen Ätherkörper zu erschaffen.

Fotografie von Wikipedia Benutzer: MrX,
CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)
Diese Ätherkörper ähneln unseren eigenen, die auf Kirlianfotografien als Auren sichtbar sind.

Aura Photo Clinic, London, Großbritannien,
CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)
Auch wenn wir sie weitgehend nicht wahrnehmen, sind Naturdevas für die innere Struktur unseres Planeten von grundlegender Bedeutung und prägen in hohem Maße, wie sich unsere Umwelt verhält und reagiert.
Der Findhorn-Garten
Die Arbeit von Peter und Eileen Caddy in Findhorn, Schottland, liefert moderne erfahrungsbasierte Hinweise auf die Existenz von Naturdevas, wie in dem Buch The Findhorn Garden: Pioneering a New Vision of Man and Nature in Co-operation beschrieben ist. Im Jahr 1962 zogen Peter, Eileen, ihre drei Söhne und ihre Kollegin Dorothy Maclean mit ihrem neun Meter langen Wohnwagen auf einen Campingplatz auf einer schmalen, sandigen Halbinsel in der Nordsee. Peter war arbeitslos, und die sechs lebten von etwa 9 Euro pro Woche Arbeitslosengeld. Aufgrund einer inneren Führung, die Eileen in einer Meditation erhalten hatte, waren sie an diesen Ort gezogen.
Peter, Eileen und Dorothy hatten ihr ganzes Leben lang ein intensives spirituelles Training durchlaufen. Peter sagt: „Wir hatten gelernt, alles, einschließlich unseres Willens, Gott zu überlassen. Als uns gesagt wurde, dass das, was wir in Findhorn taten, für die Welt von Bedeutung sein würde und dass es einen Plan gab – so unmöglich dies angesichts unserer Umstände auch schien –, nahmen wir dies an.“
In Findhorn waren sie fast ständig Winden aus allen Richtungen ausgesetzt, und der Boden bestand nur aus Sand und Kies, der von Quecke zusammengehalten wurden.
Im Frühjahr 1963 war Peter noch arbeitslos; er beschloss, einen kleinen Garten anzulegen und begann, zur Anreicherung des sandigen Bodens Materialien für den Kompost zu sammeln. Bald nach der Aussaat der ersten Samen nahm Dorothy, die schon immer eine besonders enge Verbindung zur Natur hatte, direkten Kontakt mit dem Deva der Gartenerbse auf.
Aus diesem ersten Kontakt entwickelte sich ein langer Austausch mit weiteren Devas über die Entwicklung eines immer größer werdenden, vor Leben überquellenden Gartens. Die Devas erklärten Dorothy, dass sie die Vielfalt im Garten schätzten, da jede Pflanze ihre einzigartige Ausstrahlung entfalte; viele Devas wollten an dem Experiment teilnehmen! Im Jahr 1964 baute die Findhorn-Gruppe 65 verschiedene Gemüsesorten, 21 Obstsorten und 42 verschiedene Kräuter an.
Das geerntete Obst und Gemüse zeichnete sich nicht nur durch eine außergewöhnliche Vitalität und einen aromatischen Geschmack aus, sondern auch durch Menge, Größe und Gewicht. In der zweiten Anbausaison beispielsweise wogen zwei reife Rotkohlköpfe in Findhorn jeweils ca. 17 und 19 Kilogramm, normalerweise wiegen sie etwa 1,8 Kilogramm!
Die Devas erklärten Peter, dass ein Großteil des Ungleichgewichts in der Natur vom Menschen verursacht worden sei, „indem beispielsweise die Vögel, die sich von Insekten ernährten, mit giftigen Insektiziden getötet werden, oder die Atmosphäre mit chaotischen Gedanken und unnatürlicher atomarer Strahlung [z.B. aus Atomwaffentests] angereichert wird. In dem Maße, wie wir wieder Leben in den Boden hineinbrachten, ohne Einsatz lebenszerstörender Substanzen, trugen wir dazu bei, so wurde uns gesagt, das Gleichgewicht wiederherzustellen.“
Als der Gartenbauberater des Landkreises zur Entnahme einer Bodenprobe zu ihnen kam, erklärte er, er kenne den Boden in dieser Gegend und „wisse“, dass es Mängel gäbe. Die Naturgeister hatten Peter jedoch im Voraus versichert, dass sie die für ein perfektes Wachstum notwendigen Elemente produzieren würden, falls der Boden Mängel aufweisen sollte. Und genau das taten sie auch. Die Bodenanalyse des Fachmanns wies keinerlei Mängel auf – was ihn überraschte und beeindruckte.
„Der Garten“, erklärte Peter, „war eindeutig zum Mittelpunkt eines Experiments der Zusammenarbeit dreier Reiche geworden: der Devas, der Elementarwesen und der Menschen. Jeder von uns in Findhorn hatte eine wichtige und notwendige Rolle im Experiment. Eileen erhielt eine direkte Führung durch die Stimme Gottes im Innern. Dorothy stand im engen Kontakt mit den Devas. Roc [ein enger Freund und Teilnehmer, der außerhalb lebte] hatte die Fähigkeit, Naturgeister zu sehen und mit ihnen zu kommunizieren. Ich repräsentierte den Menschen, den aktiven, praktischen Gestalter des Gartens. … Wir lernten, wie diese drei Reiche zusammenarbeiten konnten, um eine neue Welt – im Einklang mit dem göttlichen Plan – zu erschaffen.“
Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe.
Cher Gilmore ist Mitarbeiterin von Share International und lebt in Los Angeles, Kalifornien, USA.
Weltmonitor
In dieser Rubrik weist Share International auf aktuelle Entwicklungen hin, die dringend neue Vorgehensweisen und eine dauerhafte Lösung erfordern.
Pep Guardiola: „Man muss darüber sprechen“
Nur wenige hochkarätige Sportfunktionäre sprechen öffentlich über die Geschehnisse in Palästina; aber im Januar und Februar dieses Jahres äußerte sich der Fußballtrainer Pep Guardiola, der den englischen Premier-League-Fußballclub Manchester City betreut, zu verschiedenen Konflikten, insbesondere zum Völkermord in Gaza. „Sie wollen, dass ich schweige; das ist es, was die Welt will, nicht wahr? Schweigen und nichts sagen. Ich denke, genau das Gegenteil davon ist richtig.“
Bei einer Benefizveranstaltung in Barcelona am 29. Januar 2026 sagte der Katalane: „Wir haben sie allein gelassen, wir haben sie im Stich gelassen“, und verurteilte das weltweite Schweigen über das Leid der palästinensischen Kinder in Gaza.
„Mit den heutigen Technologien und Fortschritten steht die Menschheit in Bezug auf ihre Möglichkeiten besser da als je zuvor. Wir können zum Mond fliegen, wir können alles tun. Aber dennoch töten wir uns gegenseitig. Wofür? Wenn ich die Bilder sehe, tut es mir leid, es schmerzt.“
„… Niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit waren wir so gut über die Geschehnisse in der Welt informiert wie jetzt. Der Völkermord in Palästina, die Ereignisse in der Ukraine, in Russland, auf der ganzen Welt – im Sudan, überall.“
„Was geschieht vor unseren Augen? Wollen wir es sehen? Es ist unser Problem als Menschheit. Es sind unsere Probleme.“
„… Einem anderen Land Schaden zu wollen? Das tut mir weh. Tausende unschuldiger Menschen zu töten, das tut mir weh. Es ist nicht kompliziert. Nicht mehr.“
„Wenn man eine Idee hat und sie verteidigen will und dafür Tausende von Menschen töten muss? Es tut mir leid: Ich werde mich dagegen erheben. Ich werde immer zur Stelle sein, immer.“
„Aus meiner Sicht – der Gerechtigkeit wegen – muss man darüber sprechen.“
(Quellen: reddit.com; Hayters TV; Al Jazeera; The Guardian)
Trauer um US-Bürgerrechtsikone Jesse Jackson

(Foto: Wikimedia Commons)
Der im Februar im Alter von 84 Jahren verstorbene US-amerikanische Bürgerrechtler Jesse Jackson hinterlässt ein bedeutsames Vermächtnis. Jahrzehntelang setzte sich der Baptistenpfarrer für die Rechte von Afroamerikanern ein; er war ein außergewöhnlicher Bündnisschmied, einer der prominentesten Wegbegleiter von Dr. Martin Luther King Jr., dessen Arbeit er weiter fortsetzte, zweimaliger US-Präsidentschaftskandidat für die Demokratische Partei, und vor allem ein unermüdlicher Fürsprecher für jene, die keine Stimme haben. Neben seinen vielen politischen und sozialen Errungenschaften ist auch sein Auftritt in der Sesamstraße unvergesslich und in seiner Aussage bis heute relevant. Ausschnitte aus einer Folge der Sesamstraße aus dem Jahr 1972 zeigen den damals 31-jährigen Jesse Jackson mit einer Gruppe von kleinen Kindern verschiedener Ethnien und Hautfarben bei einem Ruf-und-Antwort-Spiel. Den von Jackson wiederholten Refrain: „I am SOMEBODY!“ (Ich bin JEMAND), rufen die Kinder immer wieder begeistert zurück. Jackson hinterlässt nicht nur auf nationaler und internationaler Ebene tiefe Spuren, sondern, wie diese Sendung zeigt, auch zutiefst persönliche.
(Quelle: The Guardian)
Ein ausführlicher Beitrag über Jesse Jackson, den viele als Giganten der US-Bürgerrechtsbewegung bezeichnen, wird in der nächsten Ausgabe von Share International erscheinen.
Wissenschaft und Technologie der Zukunft – eine Zusammenstellung
Ein Strom neuer Ideen hat das Leben der Menschen erfasst und wird sie zum Handeln inspirieren. Überall wird eine neue, schöpferische Kraft zu spüren sein, und mit zunehmender Geschwindigkeit wird man dann die Geheimnisse des Lebens entdecken und enthüllen. Dem Menschen stehen jetzt große Dinge bevor. Er wird über die Wunder staunen, die sich ihm eröffnen werden. Er wird sich von den Beschränkungen der Vergangenheit lösen können, sodass er frei wird, den Kosmos und sich selbst zu erforschen. Wenn der Mensch das Universum und sich selbst als eins erlebt, wird alles möglich.
(Benjamin Cremes Meister, „Die göttliche Wissenschaft“, Share International, März 1986)
Mit der Entdeckung der Elektrizität hat sich der Menschheit die Möglichkeit eröffnet, zu erkennen, wer wir sind, und zu den Göttern zu werden, die wir eigentlich sind. Wenn wir die wahre, innere Natur der Elektrizität verstehen, werden wir über die Kräfte des Universums gebieten können. Bis jetzt haben wir nur die Oberfläche der Elektrizität berührt. Im Laufe der Zeit werden wir sie immer geschickter handhaben und für alles Mögliche einsetzen können. Unsere ganze Technologie beruht auf ihr. Wir erzeugen mit ihr Wärme, Licht, Bewegung und vieles mehr. Aber hinter das Geheimnis der Elektrizität sind wir noch nicht gekommen. Wenn wir es gelüftet haben, werden wir Kontrolle über das Licht erlangen.
(Benjamin Creme, Die Große Annäherung)
Bewusst oder unbewusst haben die Menschen sich selbst übertroffen und sind inzwischen wider Erwarten bereit für eine neue Offenbarung; sie sind bereit, neues Licht und Wissen zu erhalten, wieder den Sinn und Zweck ihres Lebens zu sehen und diese zunehmende Erkenntnis mit völlig neuen Technologien, Wissenschaften und veränderten Verhaltensweisen unter Beweis zu stellen.
(Benjamin Cremes Meister, „Neues Licht, neue Erkenntnisse“, Share International, Juni 1989)
Die Energie der Elektrizität hält „während der Manifestationszyklen alle Formen zusammen und das gesamte Formenleben aufrecht“ [Meister Djwhal Khul in Esoterische Psychologie, Band 1] – allerdings auf einer höheren Ebene als der, die wir mithilfe einer Glühbirne erkennen können. Sie bewirkt, dass Atome zusammenkommen und Organismen in den Formen entstehen – unsere Organe –, und baut damit das, was notwendig ist, um das Lebensprinzip zu verkörpern. Darin liegt ein grundlegendes, tiefes Geheimnis der Elektrizität, das in den nächsten vierzig bis fünfzig Jahren gelüftet werden wird.
(Benjamin Creme, Die Große Annäherung)
Technologie des Lichts
Eine neue Wissenschaft, die Wissenschaft des Lichts, wird Schritt für Schritt eingeführt werden, sobald die Menschheit beginnt, sich ihrer Einheit bewusst zu werden und durch Teilen und Gerechtigkeit und Freiheit für alle Krieg als Handlungsweise für überholt erklärt. Wenn sie auf Krieg endgültig verzichtet und ihre Kriegsmaschinerie vernichtet, wird die Menschheit in die Wissenschaft des Lichts eingeführt. Das ist eine gigantische Wissenschaft, und es wird, wie der Meister sagt, bereits daran gearbeitet, ihre praktische Anwendung vorzubereiten.
(Benjamin Creme, Die Kräfte des Lichts sammeln sich)
Die Technologie des Lichts wird im 21. Jahrhundert unseren gesamten Energiebedarf decken. Dafür werden keine riesigen Budgets nötig sein, weil gebildete Menschen, die nicht auf Milliardengewinne aus sind, die Planung und Kontrolle übernehmen. Nach ihrer Einführung wird sie 2500 Jahre lang, bis zum nächsten Evolutionszyklus, Bestand haben. Umwelt und Energie werden die wichtigsten Prioritäten der neuen Epoche sein. An letzter Stelle wird die Verteidigung stehen, „weil es nichts mehr zu verteidigen geben wird“.
(Maitreya,Maitreyas Lehren – Die Gesetze des Lebens)
Wir werden mit der Zeit das Licht der Sonne direkt nutzen. Damit werden alle Energieformen, die wir heutzutage nutzen, überholt sein. Mit dieser neuen Energieform lässt sich der gesamte Energiebedarf der Menschheit decken. Und sie kann natürlich auch von keinem Menschen und keiner Gruppe monopolisiert werden. Diese Energie ist überall vorhanden, allen frei zugänglich und in ihren Anwendungsmöglichkeiten unbegrenzt. Sie wird auch in der Medizin, im Zusammenhang mit einem weiterentwickelten Aspekt der Genforschung, mit dem man sich bereits befasst, angewandt werden. Man wird damit ganze neue Organe aufbauen können. Statt sich einer Herz-, Leber- oder Nierentransplantation unterziehen zu müssen, geht man für einige Stunden in eine Klinik, wo einem mithilfe von Gen- und Lichttechnologie ohne chirurgischen Eingriff ein neues Organ eingesetzt werden kann.
(Benjamin Creme, Lehren der zeitlosen Weisheit)
Erziehung
Neue Technologien werden Millionen von dem täglichen Stumpfsinn monotoner Arbeit befreien; der zunehmende Wissensdrang auf jedem Gebiet wird überall, in Hochschulen, Fabriken und auch in der Landwirtschaft, Türen öffnen und eine neue Begeisterung für das Lernen auslösen.
(Benjamin Cremes Meister, „Transformation der Erde“, Share International, Oktober 2010)
Worum es geht, ist eine Wissensbank, die Entdeckungen, Technologien und wissenschaftliches Wissen sammelt, von denen sich dann Menschen, die auf diesen Gebieten tätig sind, einfach über den Computer Anregungen holen können. Sie müssen nicht mehr darauf hoffen, dass irgendwann irgendjemand mit dem kommt, was ihre Wissenslücke schließt – es ist ja auf dieser Bank. Wenn wir diesen Wissensfundus teilen, wenn er jedem, der daraus etwas gebrauchen kann, zugänglich ist, werden Entdeckungen, Wissenschaft und Technologie insgesamt erstaunlich schnelle Fortschritte machen.
(Benjamin Creme, Maitreyas Mission, Band drei)
Ich kenne die Probleme, die die Menschheit bedrängen, ganz genau. Ich sehe ganz genau, was verändert werden muss. Aber ich sehe im Menschen auch den Wunsch nach Erkenntnis, den Wunsch, sein Bewusstsein zu erweitern und durch die Wolken zu sehen. Dieser Erkenntnisdrang ist des Menschen große Gabe. Wenn die Menschen den Weg zu Gott kennen, wird diese Gabe sich in einer großen Schöpferkraft entfalten.
(Maitreya, Botschaft Nr. 9)
Atomkraft
Sie hat eine Rolle, die Nuklearenergie, aber nicht die Art von Nuklearenergie, die wir heute durch den Spaltungsprozess gewinnen. Dieses Verfahren ist äußerst gefährlich. Der Fusionsprozess ist die Methode der Zukunft, und sie wird, wie Sie wissen, in unserem Land (Großbritannien), in den USA und andernorts erprobt. Man wird die Nuklearenergie verwerten, die man aus einem einzigen Wasserisotop gewinnen kann. Sie ist ungefährlich und im Überfluss in den Gewässern der Ozeane und Flüsse der Welt vorhanden. Diese nukleare Fusion erfordert keine Hitze, sondern einen kalten Prozess; sie wird relativ bald zur Anwendung kommen.
(Benjamin Creme, Maitreya – Christus und die Meister der Weisheit)
Die Erforschung des Atoms, die Entdeckung, dass die Materie in Wirklichkeit Energie ist, dass man Energie aus den Bausteinen der Natur selbst freisetzen kann, all das ist unglaublich – das ist große Wissenschaft. Und wir werden lernen, gefahrlos und zum Wohle aller mit ihr umzugehen, statt sie für negative Zwecke zu missbrauchen; dann wird diese Energie die Grundlage bilden, auf der wir eine Zivilisation aufbauen, von der wir uns noch gar keine Vorstellung machen können.
(Benjamin Creme,Maitreya – Christus und die Meister der Weisheit)
Dass Naturwissenschaft und Technik blühen werden, darüber besteht kein Zweifel. Wir kommen in ein Zeitalter, in dem die Geheimnisse des Lebens enthüllt und die Energien des Universums durch wissenschaftliche Entdeckungen kontrolliert werden können. Und unsere Technologie wird noch sehr viel differenzierter werden, wenn sie sich den Herausforderungen, vor die sie diese Entdeckungen stellen, anpasst. Wir müssen dafür sorgen, dass eine richtige Balance erhalten bleibt und die Errungenschaften und Ressourcen der Wissenschaft so eingesetzt werden, dass sie der Menschheit dienen und nicht der Mensch ihr Sklave wird. […] Unser Ziel wird es sein, dass der Mensch in voller Freiheit und Harmonie ein richtiges Verhältnis zu seiner Umwelt entwickelt; und wir werden dafür sorgen, dass jeder technische und wissenschaftliche Fortschritt dazu dient, die Bedürfnisse des Menschen noch besser zu erfüllen und die eigentliche Realität besser zu verstehen.
(Benjamin Cremes Meister, „Leben im neuen Zeitalter“, Share International, Februar 1983)
Uns im Westen stand immer genügend Energie in Form von Kohle, Dampf, Gas, Elektrizität und zuletzt Atomkraft zu Verfügung, und dies über mehrere hundert Jahre. Aber es gibt weite Teile der Welt mit einem großen Defizit an Energiequellen, weil sie nicht den Vorteil oder Nachteil – je nachdem, wie man es sieht – unserer Industriellen Revolution haben. Es besteht die Absicht, die Menschheit für ihre eigentliche Bestimmung freizustellen, ihr zu ermöglichen, ihre wahre Natur zu erforschen. Das bedeutet, dass das Gros der Menschheit statt neun Zehntel seiner Zeit wie ein Esel zu schuften – wie der Großteil es heute tut – durch die reichlich vorhandene Energie frei wird für die schöpferische Entdeckung des eigenen Potenzials. Aber es kann nur dann geschehen, wenn allenMenschen freie Energie in reichem Maß zur Verfügung steht. Das wird der Fusionsprozess ermöglichen.
(Benjamin Creme, Maitreya – Christus und die Meister der Weisheit)
Eine Vision der Zukunft
Wir, eure älteren Brüder, können die Konturen einer glanzvollen Zukunft, die die Menschheit vor sich hat, immer deutlicher erkennen. Wir können Konzepte einer neuen Wissenschaft erkennen, die selbst die produktivsten und anspruchsvollsten Denker von heute erstaunen würden; wir sehen auch eine künstlerische Entwicklung, deren Schönheit und Kreativität für die Menschen etwas völlig Neues ist. Vor allem aber erkennen wir, dass diese gewaltige kreative Strömung, die in der Menschheitsgeschichte ohne Beispiel ist, die unweigerliche Folge eines großen inneren Wandels ist, den die Menschheit gerade durchlebt: Sie lernt, die Gesetze des Lebens zu respektieren.
(Benjamin Cremes Meister, „Wenn die Menschen zurückblicken“, Share International, Juni 2008)
Wenn sich unsere Denkfähigkeit entwickelt, die jetzt noch in den Anfängen steckt, werden wir in der Zukunft Computer par excellence konstruieren, die auf unsere Gedanken reagieren – einige Wissenschaftler haben bereits damit angefangen. Diese Computer werden so perfekt auf uns ansprechen, dass sie programmiert werden können, unsere täglichen Gebrauchsgegenstände herzustellen. Das wird der Menschheit den Freiraum geben für Muße und für die Erforschung unserer eigentlichen Natur und Kreativität. Die heutigen Roboter sind nichts im Vergleich zu dem unglaublich hohen Niveau der Computer der Zukunft – Computer, die per Gedankenkraft programmiert werden, um in der gleichen Weise Dinge herzustellen, wie wir dies tun.
(Benjamin Creme, Maitreyas Mission, Band drei)
Ich nehme euch mit in ein neues Land. Versammelt euch um mich und lasst mich euch die Herrlichkeiten zeigen, die euch erwarten. Die Grundstruktur dieser Zukunft wurde bereits fertiggestellt. Das Konzept der Zukunft wird deutlicher. Lasst mich euch mitnehmen in die Zukunft und bringtdiese neue Struktur zum Leuchten. Mein Segen begleitet euch alle.
(Maitreya, Botschaft Nr. 48)
Die alten, mechanistischen Vorstellungen von der Natur und den in ihr wirksamen Kräften lösen sich jetzt auf und es zeichnet sich ein neues Verständnis für die Einheit ab, die jeder Manifestation des Lebens zugrunde liegt. Die Vorstellung, dass alles Energie ist, und dass Energie und Materie lediglich verschiedene Zustände ein und derselben Wirklichkeit sind und von Gedanken beeinflusst werden können, wird inzwischen weitgehend anerkannt und verändert die Vorstellungen der Menschen vom Leben. Dieser Aufklärungsprozess geht zügig voran, sodass man bald die Methoden und Technologien entdecken wird, die diesen Zusammenhang beweisen können.
(Benjamin Cremes Meister, „Wachstum des Bewusstseins“, Share International, September 1992)
Der Kampf um freie Energie – Teil zwei
von Doug Griffin
Seit den Pionierarbeiten von Nikola Tesla, dem großen serbokroatisch-amerikanischen Erfinder, gab es eine Reihe von Erfindern/Wissenschaftlern, die dieses wichtige Unterfangen zur Entwicklung einer nachhaltigen, sauberen und unbegrenzten Form der Energieerzeugung fortgesetzt haben. Jedoch ist es keinem von ihnen gelungen, aus der Anonymität herauszutreten, obwohl ihre revolutionären Entdeckungen sie sonst zu bekannten Persönlichkeiten hätten machen müssen. Erfinder wie James F. Murray III, der in Teil eins erwähnt wurde und seit den frühen 1980er-Jahren eigene Forschungen zu Teslas Arbeiten durchgeführt hat. Dabei entwickelte er eine Reihe von Geräten, die einen Paradigmenwechsel bewirkten, während er für ein kanadisches Unternehmen namens Nonlinear Dynamics Inc. (NLDI) arbeitete, das ebenfalls von Tesla inspiriert war. Ein Beispiel dafür war das Switched Energy Resonant Power Supply (SERPS), das eindeutig „Over-Unity“ demonstrierte: die Fähigkeit, mehr Strom zu liefern, als hineingesteckt wurde, in diesem Fall fünfzigmal mehr oder, wie es anders beschrieben wird, einen Leistungskoeffizienten (CoP) von fünfzig aufwies.
Dann gibt es noch den Elektro- und Maschinenbauingenieur Arthur Manelas, der aus Griechenland in die USA emigrierte und während der Apollo-13-Mission am Raumfahrtprogramm mitarbeitete. Er konstruierte eine Batterie, die sich mithilfe eines Systems, das auf Teslas Ideen basierte, selbst aufladen konnte. Im Kern befand sich ein 4 x 6 Zoll großer Strontiumferritmagnet, der instabile Magnetfelder erzeugte. Diese Magnetplatte war ein wesentlicher Bestandteil des Transformators und mit Magnetdraht in drei Richtungen umwickelt. Durch zwei Wicklungen wurde Hochspannung geleitet, wodurch in der dritten Wicklung ein Leistungsüberschuss (Over-Unity) erzeugt wurde, der den Akku wieder auflud.
Ende der 1990er-Jahre nutzte Manelas dieses System, um seinen elektrischen Sportwagen Solectria anzutreiben. In einem Test legte das Fahrzeug mit vier Passagieren über 40 Kilometer zurück. Am Ende der Fahrt stellte man fest, dass die Batteriekapazität von anfänglich 68 Prozent auf 89 Prozent gestiegen war! Während dieses Tests fand man außerdem heraus, dass sich die Batterie vollständig selbst wieder aufgeladen hatte, nachdem das Auto eine Woche lang ungenutzt blieb, was, wie die damals beobachtenden Wissenschaftler feststellten, völlig gegen den ersten Hauptsatz der Thermodynamik verstieß. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dieses Gesetz, dass Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann – sie kann nur innerhalb eines geschlossenen Systems wie diesem von einer Form in eine andere umgewandelt oder übertragen werden.
Die Wissenschaftler machten noch eine weitere ungewöhnliche Entdeckung zur Temperatur der Batterie. Sie beobachteten, dass während des Betriebs des Systems die Thermistoren, die auf dem magnetischen Block im Kern des Transformators angebracht waren, eine konstante Temperatur von fünf Grad Celsius unter der Umgebungstemperatur anzeigten. Nach den herkömmlichen naturwissenschaftlichen Gesetzen müsste sich dieser Transformator während des Betriebs eigentlich erwärmen. Leider erlitt Arthur Manelas Ende 2012 unerwartet ein Hirnaneurysma, erlangte seine geistigen Fähigkeiten nie wieder zurück und verstarb 2014. Aufgrund seines plötzlichen Verfalls gelang es ihm nicht, die Details der Funktionsweise seiner Erfindung mit anderen zu teilen, und so konnte er seinen Lebenstraum, die Welt mit freier Energie zu versorgen, nicht verwirklichen.
Tor zum Universellen
Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel ist der ehemalige Luftfahrtingenieur Floyd „Sparky“ Sweet, wie er liebevoll genannt wurde, der ein Overunity-Gerät namens Vacuum Triode Amplifier (VTA) erfand. Dieses war in der Lage, mit nur einem winzigen Input aus einem elektromagnetischen Signal, das in einen speziellen Magnetblock aus Bariumferrit geleitet wurde, erhebliche Mengen an Strom zu erzeugen.
Sweet hatte bei General Electric gearbeitet und in seltenen Fällen beobachtet, dass elektrische Transformatoren (mit starken Magneten darin) einen Effekt namens „Selbstoszillation“ zeigten. Er dachte, dass dieser Effekt genutzt werden könnte, und suchte nach einem Weg, das von einem stationären Magneten ausgehende Magnetfeld zu stören, damit das Feld von selbst weiter schwingt – Selbstoszillation. Normalerweise erzeugt ein sich ständig drehendes Magnetfeld, wie beispielsweise in einem elektrischen Dynamo in der Nähe einer Kupferspule, einen elektrischen Strom, der in diesem Draht fließt. Sweet fragte sich, ob der eigentliche Magnet stillstehen und stattdessen sein Magnetfeld in eine selbstoszillierende Bewegung versetzt werden könnte, um dennoch einen elektrischen Strom in der Kupferspule zu erzeugen. Schließlich entwickelte er eine Anordnung speziell konditionierter Magnete, die mit Draht umwickelt waren und als Zentrum des Generators dienten, der im Gegensatz zu einem elektrischen Dynamo oder Motor keine beweglichen Teile hatte. Wie ein Kommentator es ausdrückte, „holte er buchstäblich Energie aus der Luft“, wenn er mit nur einem Bruchteil eines Watts gestartet wurde.
Oberstleutnant Thomas Bearden, ein Physiktheoretiker mit unorthodoxen wissenschaftlichen Ansichten, wurde von Sweet gebeten, seine neue Erfindung zu testen. Tatsächlich war es Bearden, der sie „Vacuum Triode Amplifier“ (Vakuum-Triodenverstärker) nannte. Nachdem er sie in vollem Betrieb gesehen hatte, kam er zu dem Schluss, dass der VTA „als Tor diente, durch das universelle Energie in einen Stromkreis geleitet wurde“. Auch hier erzeugte der VTA anders als alle herkömmlichen Transformatoren keine Wärme, sondern arbeitete mit Temperaturen innerhalb des Systems, die bis zu zwanzig Grad Celsius unter der Umgebungstemperatur lagen. Überraschenderweise wurde das Gerät umso kühler, je größer die elektrische Belastung war. Bei einem versehentlichen Kurzschluss gab es offenbar einen hellen Lichtblitz und es bildete sich Frost auf den Drähten! Floyd Sweet erlitt 1995 einen tödlichen Herzinfarkt. Die Geschichte wiederholte sich, und auch er nahm seine Geheimnisse mit ins Grab, ohne die wichtigsten Aspekte seiner Erfindung mit anderen Forschern zu teilen: zum Beispiel, wie er die Magnete im Herzen des VTA speziell konditioniert hatte und wie genau er die Magnetfelder in Selbstoszillation versetzte.
Ein Ozean von Energie
Schließlich arbeitete etwa zur gleichen Zeit wie Tesla auch T. H. Moray, der in den frühen 1920er-Jahren ein sogenanntes Radiant Energy Device (Strahlungsenergiegerät) entwickelte, das ebenfalls diese Form der universellen Energie nutzen konnte und übrigens von dem bekannten österreichischen Arzt und Psychoanalytiker Wilhelm Reich als Orgonenergie bezeichnet wurde.

Moray war als Elektroingenieur in mehreren großen Unternehmen tätig, beschloss jedoch 1921, sich ausschließlich seiner Forschung im Bereich der Strahlungs-/freien Energie zu widmen, und baute innerhalb weniger Jahre seinen ersten funktionierenden Prototyp. Die Maschine, die wiederum keine beweglichen Teile hatte, verwendete das erste Halbleiterventil oder den ersten Halbleiterdetektor (aus Quarzglas – einem guten Kristall für den Radioempfang), den er zwanzig Jahre vor der kommerziellen Nutzung durch Bell Telephone Labs entwickelt hatte. Es war eine Schlüsselkomponente des elektronischen Schaltkreises und ermöglichte es, das Instrument „einzustimmen“. Das Gerät war mit einer „Antenne“ verbunden, die Strahlungsenergie empfangen konnte, sowie mit einer „Erdung“, die den Stromkreis schloss. Moray bezeichnete es als „Energiepumpe“, da es Energie aus dem „Ozean der Energie“ gewinnen konnte, das seiner Meinung nach, ähnlich wie Teslas lichtdurchfluteter Äther, den gesamten Raum durchdringt.
Tatsächlich schrieb er einen Bericht über seine Forschungen und Experimente in einem Buch mit dem Titel The Sea of Energy in Which the Earth Floats (Der Ozean der Energie, in dem die Erde schwimmt), das später von seinen Familienmitgliedern bearbeitet und unter dem Namen seines Sohnes John E. Moray veröffentlicht wurde. Benjamin Creme, der sich auf seine Erfahrungen aus früher Kindheit bezog, als er die ätherischen Ebenen sehen konnte, beschrieb Ähnliches: „Erst etwa zwanzig Jahre später, durch den Bau und die Verwendung von Wilhelm Reichs Orgonakkumulator, wurde ich mir wieder dieses Ozeans von Energie bewusst, von dem wir selbst ein Teil sind, und bewies mir selbst endgültig die Existenz der ätherischen Ebenen der Materie.“

Ein interessantes Zitat aus Morays Buch zeigt das Dilemma, in dem er sich befand, als er versuchte, die Glaubwürdigkeit seiner Erfindung unter Wissenschaftlern und Politikern zu etablieren. „Dr. Moray erkannte die Tragweite seiner Entdeckung und spürte die Last der Verantwortung für das, was die Zukunft der Menschheit sein könnte. Er hat den aufrichtigen Wunsch, sein Wissen dort einzusetzen, wo es allen am meisten nützt, und nicht in die Hände einiger weniger zu geben, die selbstsüchtig nach Macht und Reichtum streben. Am 24. Juli 1925, als er auf Einladung des Senators Reed Smoot mit diesem konferierte, bot Dr. Moray der Regierung der Vereinigten Staaten seine Entdeckung der Strahlungsenergie unentgeltlich an. Der Senator dankte Dr. Moray für sein Angebot, erklärte jedoch, dass die US-Regierung ein solches Angebot ablehnen würde, da die Regierung nicht in Konkurrenz zu öffentlichen Versorgungsunternehmen [d. h. der monopolistischen fossilen Brennstoffindustrie] trete.“
Moray führte sein Strahlungsenergiegerät weiterhin interessierten einflussreichen Persönlichkeiten vor, darunter dem Staatssekretär von Utah, Wilton H. Welling. In seiner Erklärung nach einer Vorführung bemerkte Welling, dass er sah, wie der Erfinder das Gerät einstellte, und dass dies so einfach war wie die Bedienung eines gut ausgestatteten Radios. Danach wurden ein Lichtgestell mit etwa 35 Lampen à 50 und 100 Watt, ein Bügeleisen und eine elektrische Heizung an das abgestimmte Gerät angeschlossen. Die Lampen leuchteten sehr hell, offenbar mit einer höheren Spannung als normalerweise üblich. Man befürchtete, dass sie alle durchbrennen würden, aber keine von ihnen tat dies. Dem Staatsekretär wurde mitgeteilt, dass das Ergebnis dasselbe wäre, selbst wenn er Hunderte solcher Lampen an den Stromkreis angeschlossen hätte. Am Ende seines Berichts erklärte Welling: „Ich bin zuversichtlich, dass Dr. Moray kurz davor steht, eine der erstaunlichsten grundlegenden Erfindungen der Geschichte zu vollenden.“ Schließlich stellte Moray eine Maschine her, die ohne jeglichen Energieeinsatz 50 Kilowatt Strom erzeugen konnte. Wie bei den anderen Erfindungen hatte der erzeugte Strom eine seltsame Eigenschaft, die manche als „Kaltstrom“ bezeichneten, was bedeutete, dass er mit einer solchen Kraft durch dünne Drähte geleitet werden konnte, dass diese Drähte bei herkömmlich erzeugtem Strom geschmolzen wären.
Postindustrielle Evolution
Tragischerweise ist die Geschichte dieses Erfinders nur allzu vertraut. Sein Kollege, der Systemingenieur Moray King, der seine Arbeit bewunderte und erforschte, beschrieb es so: „Auf den technischen Erfolg folgten geschäftliche Unterwanderung, Korruption in der Regierung, Drohungen und Attentatsversuche.“ Ein besonders drastisches Beispiel war ein Mann, der 1941 mit einem Vorschlaghammer das Radiant Energy Device zerschlug, wodurch jahrelange Arbeit zunichte gemacht und einige wichtige Teile dieser außergewöhnlichen Maschine irreparabel beschädigt wurden. Moray befürchtete immer, dass die Behörden ihm seine Erfindung wegnehmen oder sie sogar zerstören wollten, wie diese und andere Geschichten beweisen. Schließlich zog er sich unter dem Druck aus dieser Arbeit zurück und konzentrierte sich auf andere Interessen, wie die Entwicklung des Radios, das keine so negative Aufmerksamkeit auf sich zog. T. H. Moray starb 1974, und mit ihm starb auch die Hoffnung, der Welt freie Energie zu bringen.
Natürlich gibt es neben den oben genannten noch viele andere inspirierte Erfinder, die ebenfalls versucht haben, das vorherrschende Paradigma infrage zu stellen und zu verändern, aber ausnahmslos alle sind gescheitert – so stark ist der eiserne Griff der Interessengruppen und der pseudowissenschaftlichen Orthodoxie, die eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des Status quo spielen. Angesichts der zunehmenden Beweise und des wachsenden öffentlichen Bewusstseins muss diese Pattsituation jedoch irgendwann aufgebrochen werden. Experten auf diesem Gebiet zufolge wird der Übergang zu einer unbegrenzten, sauberen und kostenlosen Form der Energieerzeugung dann sehr schnell erfolgen, zumindest im Vergleich zu den letzten hundert Jahren – denn so lange ist diese Technologie bereits bekannt! Es wird auch angenommen, dass dies das Leben auf der Erde, wie wir es heute kennen, radikal verändern wird, ähnlich wie die dramatischen Veränderungen, die mit dem Beginn der industriellen Revolution einhergingen; – aber dieses Mal für die große Mehrheit von uns, nicht nur für einige wenige Privilegierte in der sogenannten entwickelten Welt. Kurz gesagt, eine neue Ära steht bevor.
Leider sträubt sich die derzeitige, veraltete Denkweise besonders dagegen, Platz zu machen für eine Denkweise, die besser zur heutigen Zeit passt. Wie Nikola Tesla sagte: „An dem Tag, an dem die Wissenschaft beginnt, nicht physikalische Phänomene zu untersuchen, wird sie in einem Jahrzehnt mehr Fortschritte machen als in allen vorangegangenen Jahrhunderten ihres Bestehens.“
Doug Griffin ist Mitarbeiter von Share International und lebt in London.
Fragen – mit Antworten von Benjamin Creme
F. Sie haben angedeutet, dass es eine der Prioritäten Maitreyas sein werde, eine Lösung für den Konflikt im Nahen Osten zu finden, und dass dieser erst dann gelöst werden könne, wenn Maitreya der Öffentlichkeit bereits bekannt ist. Heißt das, dass die am Nahostkonflikt Beteiligten – Muslime, Juden, Christen – auf ihn als ihren Weltlehrer hören werden, weil sie begreifen, dass er für sie alle da ist und sie daher ihren Separatismus aufgeben können?(Juli/August 2007)
A. Die Fundamentalisten aller Religionen werden vermutlich als Letzte auf Maitreya reagieren und ihn anerkennen, aber auch sie werden es schließlich tun.
Der palästinensisch-israelische Konflikt, der eigentliche Grund der Probleme im Nahen Osten, wird, denke ich, nur durch das Eingreifen Maitreyas gelöst werden können. Aber selbst Maitreya kann keine Lösung erzwingen, er kann nur Rat erteilen. Aber wenn Millionen von Menschen in der Welt ihn als spirituellen Lehrer und Berater anerkennen, wird es auch fanatischen israelischen Juden und fanatischen palästinensischen Muslimen leichter fallen, die Notwendigkeit, Seite an Seite zusammenzuleben, zu akzeptieren. Das kann aber erst dann geschehen, wenn den Palästinensern Gerechtigkeit widerfährt. Wenn ihnen voll und ganz Gerechtigkeit verschafft wird und von ihnen als solche erfahren wird, dann wird die Lösung für die Muslime und, wenn auch vielleicht widerwillig, für die Israelis akzeptabel sein. Sie müssen schließlich lernen, nebeneinander zu leben, und das können sie nur, wenn Gerechtigkeit herrscht. Andernfalls gäbe es zwischen den beiden unweigerlich ständig Krieg.
Solange die Probleme im Nahen Osten nicht gelöst sind, wird es auf der Welt keinen Frieden geben, und wir wissen: Wenn es keinen Frieden gibt, sieht die Zukunft der Menschheit düster aus. Die Muslime erwarten den Imam Mahdi, die Juden erwarten den Messias, und viele werden bereit sein, Maitreya als ihren jeweiligen Lehrer anzuerkennen. Das wird ihre Einstellung zueinander milder machen.
Aber das Entscheidende ist, dass den Palästinensern Gerechtigkeit widerfährt. Das Westjordanland wurde den Palästinensern von dem inzwischen verstorbenen König Hussein von Jordanien als Heimatland übergeben, das heißt: das gesamte Westjordanland, nicht nur der winzige Teil dieses Gebietes, der den Palästinensern bisher angeboten wurde. Das bedeutet auch, dass die 4,7 Millionen Flüchtlinge, vor allem aus dem Libanon, in ihr Heimatland zurückkehren können und dass Jerusalem – das eine besondere Bedeutung für Muslime, Juden und Christen hat – zu einer offenen Stadt, zu einem Zentrum für alle drei Glaubensgemeinschaften wird. Ich denke, dass nur Maitreya diese Aussöhnung zustande bringen kann, und das wird auch geschehen.
F. Gibt es dafür einen Zeitplan?(Juli/August 2007)
A. Den Zeitplan machen wir. Es ist eine Frage des Willens der Menschen in diesem Gebiet – sie machen den Zeitplan. Wenn sie zu einem Wandel bereit sind und die Lösung des Konflikts akzeptieren und einen gerechten Frieden ermöglichen, kann das sehr schnell geschehen. Es hängt vom Widerstand der fanatischen Gruppen auf beiden Seiten ab. Aber wenn sich die ganze Welt verändert, wird es für diese kleinen Gebiete, wie bedeutend sie auch immer sein mögen, zusehends schwieriger, sich den Veränderungen zu widersetzen, die eine friedliche Lösung ermöglichen.
Im Grunde wünscht sich jeder eine Welt in Frieden. Nur die kranken Kriegstreiber wollen Krieg, der gut fürs Geschäft ist und einigen Kreisen fette Gewinne verschafft. Wenn aber die Menschheit insgesamt erkennt, dass Frieden eine pure Notwendigkeit ist, kann auch der Krieg als solcher beendet werden. Diese Fakten der Menschheit nahezubringen, ist das Anliegen Maitreyas. Es geht ihm darum, die Menschen in dem, was sie wissen, zu bestärken: Ich weiß, Sie wissen, jeder weiß, dass Frieden unabdingbar ist – aber immer noch haben wir Kriege. Das liegt daran, dass einige Leute meinen, mit kriegerischen Aktionen ein Gleichgewicht in ihrem Sinne herstellen zu können. Wenn aber die Welt in ihrer Gesamtheit eine bestimmte Richtung einschlägt, werden auch solche Splittergruppen nachgeben.
F. Was müsste geschehen, um beide Konfliktparteien davon überzeugen zu können, dass sie verhandeln müssen, damit Frieden und Toleranz in Palästina und Israel jemals möglich werden?(Januar/Februar 2009)
A. Es ist leicht gesagt, sie sollten verhandeln, doch der Graben zwischen den beiden Seiten ist so tief, dass ich überzeugt bin, dass es Maitreyas bedarf, um sie wieder zusammenzubringen. Die Schwierigkeit besteht darin, einen Frieden auszuhandeln, der fair ist, damit er andauern kann. Bisher wurde den Palästinensern keine faire oder gerechte Lösung angeboten. Außerdem war Israel bisher nicht bereit, über entscheidende Meinungsverschiedenheiten zu verhandeln.
Ich meine, dass ein weltweites Embargo, wie es gegenüber Südafrika eingesetzt wurde und zur Beendigung der Apartheid führte, Israel am schnellsten an den Verhandlungstisch brächte.
F. Wenn der Sechstagekrieg, den Israel 1967 unternahm, als „Übel“ bezeichnet werden kann, ist dann bei dieser Aktion gegen Palästina, speziell im Gazastreifen, die gleiche Energie am Werk?(Januar/Februar 2009)
A. Ja.
F. Es ist sicher an der Zeit, dass die Welt nach vorne schaut. Wir dürfen dabei die Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs nicht vergessen, aber wenn wir uns dazu bekannt haben, müssten wir uns von den Schuldgefühlen befreien, die die Weltgemeinschaft schwer belasten. Ist die Vermutung falsch, dass die Weltgemeinschaft für emotionale Erpressung anfällig ist und daher vor Israels unrechtmäßigen Forderungen die Augen verschließt? Liegt hier nicht der tiefere Grund dafür, dass die Welt die Israelis und die arabische Welt mit zweierlei Maß misst? Die arabische Welt ist deshalb verärgert und frustriert. Ist das nicht die Ursache für Terrorismus? (Juni 2003)
A. Ja, ich stimme Ihnen zu, dass dies weitgehend zutrifft.
F. (1) Wurde Maitreya zu der Situation zwischen Israelis und Palästinensern befragt, nachdem jetzt die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft auf die Blockade von Gaza gelenkt wurde? Wenn ja, (2) wie lautet seine Antwort? (3) Hat er, sofern er auch dazu befragt wurde, etwas zum Ölleck im Golf von Mexiko gesagt? Wenn ja, wie lautet seine Antwort? (Juli/August 2010)
A. (1) Ja. (2) Maitreya bedauert die gegenwärtige, tragische Situation der Palästinenser sehr und hat eindeutig Stellung bezogen. Er drängt darauf, dass die USA, anstatt die grausamen Aktionen der israelischen Regierung zu unterstützen, ihren Einfluss, den sie auf die Israelis haben, zu nutzen, damit diese die inhumane Blockade beenden und Friedensverhandlungen einleiten. (3) Nein.
F. Sollten die illegalen jüdischen Siedlungen im Westjordanland (und in Ostjerusalem) evakuiert werden, um einen gerechten Friedensvertrag zu ermöglichen? (Juli/August 2011)
A. Ja.
F. Kurzfristig wird Maitreya wohl eine Land-für-Frieden-Vereinbarung zwischen Israelis und Palästinensern empfehlen. Wird der Staat Israel, langfristig gesehen, nicht mehr existieren und in Palästina aufgehen? (November 2010)
A. Nein, ich denke nicht, dass Israel aufhören wird zu existieren – dafür ist zu viel Zeit vergangen –, doch die beiden Nationen werden Seite an Seite leben und die Ressourcen der Region miteinander teilen.
F. Welche Rolle spielt Israel in der neuen Weltordnung? (November 2010)
A. Israels Rolle in der neuen Weltordnung wird es sein, niederzuknien und um Vergebung zu bitten für das, was es den Palästinensern angetan hat. Und sich umgehend der Aufteilung des Landes Palästina in zwei solide, lebensfähige Staaten – Israel und Palästina – zuzuwenden. Israels Zukunft ist tätige Reue, die Wiederbelebung des von Natur aus guten Willens seiner Bevölkerung und die Bewältigung des Übels, das die Regierung in den palästinensischen Gebieten angerichtet hat.
F. Bisher dachte ich, „Harmlosigkeit“ bestünde darin, andere nicht zu verletzen, aber es scheint noch viel mehr zu bedeuten. Würden Sie bitte einige Beispiele geben, wie Harmlosigkeit wirklich praktiziert werden kann? (März 2006)
A. Es bedeutet, keinen Krieg zu führen, selbst wenn man es wollte. Es bedeutet, keine Staatsführer zu stürzen, vor allem nicht, wenn sie demokratisch vom Volk gewählt sind, wie Allende in Chile, der von der CIA gestürzt wurde. Das darf man nicht tun. Das ist das Gegenteil von harmlos, es ist schädlich. Das tun jedoch Regierungen, die sich überschätzen, die ihre Macht missbrauchen und sich deshalb das Recht herausnehmen, zu tun, was ihnen gefällt. Sie wollen sich Einflussbereiche sichern und sie von Kommunismus oder vermeintlich ähnlich Schädlichem freihalten und so ihr Umfeld kontrollieren. Alle dominierenden Großmächte gehen so vor. Sie wollen alles um sich herum absichern und kontrollieren daher die Wirtschaften der anliegenden Staaten. Die USA sehen Kanada, Mexiko, Brasilien und alle anderen südamerikanischen Nationen nur unter diesem Aspekt. Wenn ein Staatsführer sozialistische Tendenzen erkennen lässt, schaltet die amerikanische Regierung sofort die CIA ein, um die Drecksarbeit zu erledigen, zu der sie sich öffentlich nicht bekennen würde. Genau das spielt sich auf der Regierungsebene in der ganzen Welt ab. Im Grunde genommen sind es Faschisten. Praktizierte Harmlosigkeit bedeutet das Gegenteil, es bedeutet, Verbindungen zu knüpfen, die Ressourcen zu teilen und mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten.
F. Für den 20. März 2004, dem Jahrestag des Kriegsbeginns im Irak, sind unter dem Motto „Ein Jahr der Lügen: 20.3.03 bis 20.3.04“ weltweite Protestmärsche und Demonstrationen geplant. Glauben Sie, dass das jetzt, wo der Krieg vorbei ist, noch von Bedeutung ist? (April 2004)
A. Ja, von großer Bedeutung. Je mehr die Weltbevölkerung ihren Regierungen zeigt, dass diese nicht gegen den Widerstand der eigenen Bevölkerung und in deren Namen illegale Kriege führen können, um so eher wird die gegenwärtige unrühmliche Phase vorbei sein. Die Regierungen müssen begreifen, dass es ihre Aufgabe ist, den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden, anstatt gegen andere Regierungen Krieg zu führen.
F. Was kann man – außer Dekreten und Gebeten – tun, um Frieden zu schaffen und einen Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu verhindern? (Oktober 2008)
A. Erheben Sie Ihre Stimme gegen diesen Irrsinn! Demonstrieren Sie, marschieren Sie! Schreiben Sie an Ihre Abgeordneten im Kongress, in den Parlamenten …
F. Wie kann man dem wild gewordenen Großmaul – den USA – Einhalt gebieten?(Juli/August 2003)
A. Indem sich die anderen Mitglieder der Vereinten Nationen dem Großmaul stellen und es zur Verantwortung ziehen. Indem jeder erdenkliche diplomatische Druck eingesetzt wird und vor allem durch wirtschaftlichen und finanziellen Druck. Zum Beispiel durch einen weltweiten Boykott von US-Produkten, durch die Kündigung von Krediten (wie US-Staatsanleihen) und durch den Verkauf von Dollarreserven in größerem Rahmen, durch eine Umorientierung des Handels von den USA zu anderen Ländern.
F. Israel will mit neuen Bauvorhaben die Anzahl seiner Siedlungen verdoppeln. Soeben wurden Expansionspläne für Ostjerusalem verabschiedet, das 1967 im arabisch-israelischen Krieg von Israel annektiert wurde. Welche Verpflichtungen hat die internationale Gemeinschaft gegenüber dieser andauernden Krisen- und Konfliktsituation? (Juli/August 2008)
A. Es gibt bereits über 60 UN-Resolutionen gegen Israel wegen Verletzung des Völkerrechts, die von Israel aber schlicht ignoriert werden, weil es von den USA mithilfe ihres Vetorechts geschützt wird. Der Sicherheitsrat muss abgeschafft werden. Er hat längst ausgedient. Die internationale Gemeinschaft muss auch gegen den Machtmissbrauch vonseiten der USA aufstehen.
F. Sollte sich bei den Vereinten Nationen nicht einiges ändern, indem man zum Beispiel ein permanentes Frühwarnsystem einrichtet, das die ursächlichen Reibungspunkte und Spannungsfelder anzeigen und analysieren würde (und auch Lösungen vorschlägt), bevor Situationen gewaltsam eskalieren? Könnte es nicht einen UN-Stab geben, der aus weisen, erfahrenen ehemaligen Regierungschefs, Diplomaten, erfahrenen Vermittlern, Experten der jeweiligen Region, rechtserfahrenen Personen und anderen besteht – sozusagen eine präventive Trouble-Shooter-Truppe, die Probleme aufspürt und nicht mit präventiven Schüssen aufrührt?(Juli/August 2003)
A. Ja.
F. Wenn heute Ihr Meister oder Christus den UN-Sicherheitsrat und die führenden Politiker der Welt direkt ansprechen könnten, was würden sie raten, um eine wirkliche und dauerhafte Annäherung im Nahen Osten und an die muslimische Welt generell zu erreichen? (Dezember 2002)
A. Gerechtigkeit und Freiheit zu schaffen durch das Teilen der lebenswichtigen Ressourcen mit der ganzen Welt. Teilen ist unumgänglich, und je früher dies verstanden und umgesetzt wird, desto früher wird für alle Menschen Frieden und Sicherheit zu erreichen sein. Das gilt nicht nur für den Nahen Osten, sondern auch generell für die ganze Welt.
F. Welches ist der gefährlichste Staat im Nahen Osten?(Juli/August 2003)
A. Israel.
F. Im Juni 2010 hat die israelische Marine eine Flottille mit Hilfsgütern und etwa 700 pro-palästinensischen Aktivisten an Bord gestürmt. Neun Aktivisten wurden getötet, viele gefangen genommen und der Rest evakuiert. (1) War das ein Ausdruck, ein Akt des „Bösen“, der darauf zurückzuführen ist, dass die israelische Regierung unter dem Einfluss von Energien steht, die Sie als Überreste der im Zweiten Weltkrieg bezwungenen Antichrist-Energien bezeichnen? (2) Ist es auch darauf zurückzuführen, dass Ihren Informationen zufolge viele Personen in Israels Regierung und Militär in ihrem vorherigen Leben Offiziere der deutschen Wehrmacht und Anhänger der Nazi-Ideologie waren? (3) Einige Kommentatoren waren der Ansicht, dass Israel die von ihm verdächtigten Personen auch nach der Landung der Schiffe hätte festnehmen können, statt die Flottille auf hoher See zu stürmen. Wollte man mit dieser kriegerischen Aktion zeigen, dass Israel nicht mit sich spaßen lässt? (Juli/August 2010)
A. (1) Ja. Das sind die Hintergründe der Entschlossenheit der israelischen Regierung (in Zusammenarbeit mit dem Pentagon) die Spannung im Nahen und Mittleren Osten aufrecht zu erhalten und somit die Spannungen und den Druck in der Welt zu erhöhen. (2) Ja. (3) Ja.
F. Israels militärische Stärke ist finanziell und materiell von den USA abhängig. Wird der wirtschaftliche Zusammenbruch in den USA und in der ganzen Welt eine positive Auswirkung auf den Konflikt zwischen Israel und Palästina haben? (Januar/Februar 2009)
A. Obama hat sich bereits dahingehend geäußert, dass die USA hinter Israel stehen, dass aber der finanzielle Druck eventuell die finanziellen Unterstützung einschränken könne. Ich bin jedoch sicher, dass es nur jemandem wie Maitreya gelingen kann, diese beiden Gruppen wieder zusammenzubringen.
F. (1) Wer hat mehr Macht in den USA: das Pentagon oder das Weiße Haus? (2) Gibt es in dem Land noch mächtigere Cliquen? (November 2004)
A. (1) Zweifellos das Pentagon. (2) Ja, einige.

Die Menschen müssen begreifen, dass sie für den Planeten, den sie bewohnen, verantwortlich sind. Sie sind Verwalter eines starken, aber sensiblen Organismus und müssen ihn vor Schaden bewahren. Wenige können heute von sich behaupten, dass sie das tun. Im Gegenteil, auf die grenzenlose Großzügigkeit der Natur antworten sie mit rücksichtsloser Ausbeutung und Verschwendung und denken nicht an morgen oder die Bedürfnisse ihrer Kinder. Es ist zwar wahr, dass dieses Problem vielen bewusst ist, aber solange die Menschen nicht begreifen, dass es sie alle angeht und sie global handeln müssen, wird ein Richtungswechsel nicht zustande kommen.
Ich kann versichern, dass Maitreya weiß, welche Gefahren der Menschheit drohen, sollte sie diese kritische Situation ignorieren. Er wird die Menschen eindringlich darauf hinweisen, dass jeder sich für die Sanierung des Planeten einzusetzen hat, und ihnen den Weg zu einem einfacheren und glücklicheren Leben zeigen.
(Benjamin Cremes Master, „Die Große Mutter“, Share International, Juni 2001)
Wir müssen unsere Wertvorstellungen ändern. Vorrangige Bedeutung für das Leben hat der Fortbestand des Planeten Erde als lebensfähiges Wesen im Sonnensystem. Daher muss unsere Hauptsorge der Umwelt gelten. Wir werden zu der Einsicht gelangen, dass zwischen Natur und Mensch, zwischen allem, was lebt, eine gegenseitige Verbindung besteht.
(Benjamin Creme, Maitreyas Mission, Band drei)
