FAQ zu Maitreya

Benjamin Creme befasst sich hier mit einigen Fragen zu Maitreya.

F. Was ist aus der Sicht Maitreyas das gegenwärtig dringendste Problem in der Welt?
A. Den dringendsten Handlungsbedarf sieht Maitreya in der Rettung der Millionen Menschen, die in einer Welt des Überflusses täglich an Hunger sterben. Er sagt, nichts gehe ihm so zu Herzen wie diese Schande: „Das Verbrechen der Ausgrenzung muss von diesem Planeten getilgt werden.  Das ist mein erklärtes Ziel.“ Das erste Ziel Maitreyas wird es sein, den Menschen zu zeigen, dass sie eins und gleich sind: Wo immer wir leben, wie immer unsere Hautfarbe, Herkunft und religiöse Überzeugung aussehen mögen, die Bedürfnisse der Menschen sind dieselben.
Ebenso wichtig und ebenso dringend ist es, den Planeten vor einer weiteren Zerstörung zu retten, die wir durch den Missbrauch der Ressourcen ausgelöst haben. Nachdem Wissenschaftler seit vielen Jahren auf die Erderwärmung hingewiesen haben, wird den Regierungen nun allmählich bewusst, dass sie eine Tatsache ist. Bis zu einem gewissen Grad erkennt man sie jetzt,  aber dass der Mensch dafür verantwortlich ist, haben noch nicht alle Regierungen begriffen. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, die wir jetzt beherzigen müssen: Der Mensch ist zu mindestens 80 Prozent für die Erderwärmung des Planeten selbst verantwortlich, und wenn das so weitergeht, wird das drastische Auswirkungen auf unser tägliches Leben haben.
Nur Maitreya und die Meister wissen genau, wie wir dabei vorzugehen haben, aber die ersten Schritte, die wir jetzt einleiten müssen, sind uns bereits bekannt – den CO-Ausstoss zu reduzieren, beispielsweise –, doch die Notwendigkeit umgehender Maßnahmen haben die Regierungen bisher noch nicht ganz erkannt. Maitreya wird nachdrücklich darauf hinweisen, wie dringlich es ist, hier zu handeln. Die Zerstörung der Wälder auf dem Planeten – täglich wird ein Gebiet von der Größe Belgiens in Mittel- und Südamerika abgeholzt – hat weitreichende Konsequenzen für die Sauerstoffversorgung in der Welt.
Maitreya wird betonen, dass wir zuallererst die gerechte Verteilung der Ressourcen in Angriff nehmen müssen. Das erzeugt ein Vertrauen, das den Weg zur Lösung aller weiteren nationalen wie auch internationalen Probleme öffnet.

F. Ich habe Ihre Informationen über Maitreya gelesen, frage mich aber, wie ich sie in meinem täglichen Leben umsetzen kann. Ich halte sie für wahr, doch gleichzeitig erscheinen sie mir irreal. Können Sie mir weiterhelfen?
A. Maitreyas Ankunft bedeutet einen weltweiten Wandel: ein neues Verständnis für die Bedürfnisse dieses Planeten, für das ökologische Gleichgewicht; Veränderungen im ökonomischen System, damit alle ausreichend ernährt und versorgt sind, sowie ein weltweiter Wandel in den mitmenschlichen Beziehungen. Die Einsicht, dass alle Menschen eins sind, wird eine grundlegende Transformation zur Folge haben. Es geht um den Aufbau einer neuen Welt.
Sie sind nicht allein auf dem Planeten, und daher werden Sie erkennen, dass diese Veränderungen Sie und Ihr Leben betreffen, und das schärft Ihre Wahrnehmung der Realität und der Bedeutung von Maitreyas Ankunft.
Maitreya kommt nicht allein, er ist Leiter einer bedeutenden Gruppe vollkommener Menschen, der Meister der Weisheit. Wenn die Menschheit die Ratschläge von Maitreya und den Meistern ernst nimmt und ihnen folgt, kommt der Prozess der Umgestaltung der Welt in Gang. Schließlich wird dieser Wandel alle Aspekte des Alltagslebens erfassen. Das wird sich natürlich auf Sie genauso wie auf alle anderen auswirken. Wenn Sie Maitreyas Ankunft unter diesem Aspekt betrachten, werden Sie, wie ich denke, besser verstehen, was das für uns alle bedeutet.

F. Wie aktiv wird Maitreya mit der Menschheit zusammenarbeiten, wenn er einmal öffentlich akzeptiert wird?
A. Maitreya ist hier, um zu beraten, zu leiten und zu lehren. Er ist nicht hier, um unser Handeln zu dirigieren, und wird das auch nie tun. Er ist ein Lehrer. Die Meister, seine engeren Jünger, werden uns genauso wie Maitreya mit ihrem umfangreichen Wissen und ihrer Erfahrung zur Verfügung stehen und helfen und beraten. Aber wir müssen ernsthaft wollen, was wir zu tun haben. Maitreya wird uns seine generelle Denkrichtung beschreiben. Das heißt: ein Verständnis für die Einheit der Menschheit; die dringende Notwendigkeit des Teilens der Weltressourcen; und die Beendigung von Krieg und Terrorismus als Lösung internationaler Probleme. Wenn wir erkennen lassen, dass wir das verstanden haben, werden wir jede erdenkliche Hilfe und alle für uns notwendigen Ratschläge bekommen können. Aber wir müssen diese Veränderungen selbst wollen, sie freiwillig und hoffnungsfroh in die Tat umsetzen. Die Meister kommen nicht, um uns zu sagen, was wir zu tun haben. Maitreya sagte: „Ich bin nur der Architekt des Plans. Ihr meine Freunde und Brüder müsst die willigen Erbauer des leuchtenden Tempels der Wahrheit sein.“ Der Tempel der Wahrheit ist die neue Zivilisation.

F. Wenn wir meinen, Maitreya erkannt zu haben, wenn er in den Medien spricht, er aber noch nicht als Maitreya vorgestellt wurde, sollten wir dann etwas unternehmen? Wie sollen wir uns den Medien gegenüber verhalten?
A. Wir sollten bezüglich der Medien nichts unternehmen, außer die Anwesenheit Maitreyas und seiner Gruppe bekannt zu geben. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Medien auf die Person aufmerksam zu machen. Sie müssen, wie die gesamte Menschheit auch, ihn selbst erkennen. Wenn die Menschen – ob richtiger- oder fälschlicherweise – meinen, dass er der Christus, der Imam Mahdi, Maitreya Buddha, Messias oder Kalki-Avatar ist, und aus diesem Grunde seine Empfehlungen akzeptieren, heißt das noch nicht, dass sie auch in der Lage sind, die sich daraus ergebenden Veränderungen herbeizuführen, die notwendig sind, um die Welt und damit die Menschheit zu retten. Unsere Anerkennung Maitreyas sollte nicht darauf beruhen, dass wir annehmen, er sei Maitreya oder Christus, der Messias oder wer immer, sondern darauf, dass wir mit dem, was er sagt, übereinstimmen, dass wir das, was er sagt, für die Welt als wichtig erachten: Gerechtigkeit und Teilen und Freiheit für alle Menschen – und nicht, weil wir ihn für den Weltlehrer oder sonst ein großes spirituelles Wesen halten.

F. Wie wird Maitreya aussehen, wenn er sein erstes Interview gibt – so wie er wirklich aussieht? Oder wird er wie meist, wenn er Leuten erscheint, eine andere Gestalt annehmen?
A. Wenn er Leuten erscheint, nimmt er meist die Gestalt einer imaginären, von ihm selbst erschaffenen Person an, mit der er einen Teil seines Bewusstseins manifestiert. Wenn er sich aber öffentlich der Welt zeigt, wird er, auch wenn er den Namen Maitreya nicht verwendet, in seinem selbst erschaffenen Körper auftreten, in dem er sich jetzt auf der Erde manifestiert.

F. Wenn Sie recht haben, dass Maitreya und die Meister in der Welt sind oder noch kommen werden, wäre das ja ein so unvorstellbar großes Ereignis, dass ich mich frage, wie man als normaler Mensch überhaupt damit zurechtkommen soll?
A. Sie werden erleben, dass Maitreya und die Meister in ihrem Verhalten gegenüber der Menschheit direkt, einfach und respektvoll sind, auch wenn sie aus unserer Sicht vollkommene, spirituelle Wesen sind. Sie werden sich nie und nimmer wie unnahbare Götter– eine populäre Vorstellung – verhalten. Sie sind Menschen wie wir, aber Menschen ohne Fehler. Sie haben sehr viel Humor, sie sind unkompliziert, und sie kennen besser als wir selbst die innere, spirituelle Natur aller Menschen. Maitreya ist der Herr der Liebe, die Geistige Hierarchie ist das Zentrum des Planeten, von dem die göttliche Liebe ausgeht und das bestimmt ihren Umgang mit uns. Er ist vorbehaltlos.

F. Sie haben angedeutet, dass es eine der Prioritäten Maitreyas sein werde, eine Lösung für den Konflikt im Nahen Osten zu finden, und dass dieser erst dann gelöst werden könne, wenn Maitreya der Öffentlichkeit bereits bekannt ist. Heißt das, dass die am Nahostkonflikt Beteiligten – Muslime, Juden, Christen – auf ihn als ihren Weltlehrer hören werden, weil sie begreifen, dass er für sie alle da ist und sie daher ihren Separatismus aufgeben können?
A. Die Fundamentalisten aller Religionen werden vermutlich als letzte auf Maitreya reagieren und ihn anerkennen, aber auch sie werden es schließlich tun.
Der palästinensisch-israelische Konflikt, der eigentliche Grund der Probleme im Nahen Osten, wird, denke ich, nur durch das Eingreifen Maitreyas gelöst werden können. Aber selbst Maitreya kann keine Lösung erzwingen, er kann nur Rat erteilen. Aber wenn Millionen von Menschen in der Welt ihn als spirituellen Lehrer und Berater anerkennen, wird es auch fanatischen israelischen Juden und fanatischen palästinensischen Muslimen leichter fallen, die Notwendigkeit, Seite an Seite zusammenzuleben, zu akzeptieren. Das kann aber erst dann geschehen, wenn den Palästinensern Gerechtigkeit widerfährt. Wenn ihnen voll und ganz Gerechtigkeit verschafft wird und von ihnen als solche erfahren wird, dann wird die Lösung für die Muslime und, wenn auch vielleicht widerwillig, für die Israelis akzeptabel sein. Sie müssen schließlich lernen, nebeneinander zu leben, und das können sie nur, wenn Gerechtigkeit herrscht. Andernfalls gäbe es zwischen den beiden unweigerlich ständig Krieg.
Solange die Probleme im Nahen Osten nicht gelöst sind, wird es auf der Welt keinen Frieden geben, und wir wissen: Wenn es keinen Frieden gibt, sieht die Zukunft der Menschheit düster aus. Die Muslime erwarten den Imam Mahdi, die Juden erwarten den Messias, und viele werden bereit sein, Maitreya als ihren jeweiligen Lehrer anzuerkennen. Das wird ihre Einstellung zueinander milder machen.
Aber das Entscheidende ist, dass den Palästinensern Gerechtigkeit widerfährt. Das Westjordanland wurde den Palästinensern von dem inzwischen verstorbenen König Hussein von Jordanien als Heimatland übergeben, das heißt: das gesamte Westjordanland, nicht nur der winzige Teil dieses Gebietes, der den Palästinensern bisher angeboten wurde. Das bedeutet auch, dass die 4.7 Millionen Flüchtlinge, vor allem aus dem Libanon, in ihr Heimatland zurückkehren können und dass Jerusalem – das eine besondere Bedeutung für Muslime, Juden und Christen hat – zu einer offenen Stadt, zu einem Zentrum für alle drei Glaubensgemeinschaften wird. Ich denke, dass nur Maitreya diese Aussöhnung zustande bringen kann, und das wird auch geschehen.

F. Ich habe in all den Jahren Ihren Informationen immer vertraut und gehofft, Maitreya zu sehen, aber es wird immer schwieriger, die Geschichte zu glauben. Warum kann er sich nicht einfach öffentlich zu erkennen geben? Die Lage der Welt kann doch kaum noch schlimmer werden? Viele Leute halten es schon nicht mehr aus, sich die Nachrichten anzusehen oder anzuhören – es gibt zu viel Leid und zu vieles läuft falsch.
A. Ich kann dieses Gefühl verstehen, aber es ist bloß ein Gefühl, und es lässt das Gesetz unberücksichtigt, das Maitreya nicht außer Acht lassen darf: das Gesetz der menschlichen Willensfreiheit. Wenn wir uns in den letzten 30 Jahren mehr bemüht hätten, die erkennbaren Fehler zu korrigieren, indem wir das Prinzip des Teilens eingeführt hätten, Gerechtigkeit hergestellt und Frieden in der Welt geschaffen hätten, dann hätten wir Maitreya schon seit langem öffentlich zu sehen bekommen. Beschuldigen wir uns selbst, nicht Maitreya (oder mich!).

F. Wenn Maitreya in der Welt ist und wir endlich handeln, wird dann die Effizienz unserer Aktionen von ihm potenziert oder gesteigert?
A. Maitreya ist bereits in der Welt, aber wenn er öffentlich auftritt, wird jede Aktion, die sich in die richtige Richtung bewegt – in Richtung Einheit, Gerechtigkeit, Freiheit für alle Menschen, – seine Hilfe und Energie auf sich ziehen. Er wird unsere Handlungsfähigkeit verstärken, und so werden die Veränderungen mit enormem Tempo und ordnungsgemäß vorangehen.

F. Wird nach dem Deklarationstag jeder die Präsenz Maitreyas und der Meister der Weisheit wahrnehmen?
A. Ich kann nicht für jeden sprechen, aber die große Mehrheit der Menschen wird seine Worte am Deklarationstag telepathisch „hören“, und es ist naheliegend, dass die Medien dann ihre Zeit und Kapazität dafür einsetzen werden, Maitreyas Ratschläge und seine Prioritäten bekannt zu geben. Man sollte daran denken, dass es von den telepathisch vermittelten Worten Maitreyas keine Aufzeichnungen geben wird und daher ohne Zweifel auch falsche Erinnerungen an ihre Aussage und falsche Zitate kursieren werden. Aber Maitreya wird auf dem üblichen Wege, in weiteren Interviews,  die genaue Bedeutung seiner Worte erklären.

F. Wenn wir Maitreya im Fernsehen erleben, sagte Ihr Meister, würden wir seinen Strahl oder  seine Energie spüren. Ist das eine Art Vorgeschmack auf den Segen, den wir am Deklarationstag erleben werden?
A. Es wird eine spirituelle Erfahrung sein, die aber immer der jeweiligen Bewusstseinsebene einer Person entspricht. Menschen können nur das aufnehmen, was ihrer jeweiligen Aufnahmefähigkeit entspricht. Jeder Mensch kann nur der sein, der er ist. Einige werden Maitreya sofort als denjenigen wahrnehmen und erkennen, der er ist: ein geistiger Gigant. Andere werden eher auf das, was er sagt, reagieren, weil es sie in ihrem Gerechtigkeitsgefühl und ihren Absichten bestätigt. Aber das spirituelle Ausströmen seiner Energie findet immer statt. Dass es so stark wie am Tag Deklarationstag sein wird, nehme ich allerdings nicht an.

F. 1990 hat Maitreya in London eine Konferenz abgehalten, zu der Politiker, Mitglieder von Königshäusern, Journalisten, Diplomaten und andere Persönlichkeiten eingeladen waren. Fanden seitdem ähnliche, damit vergleichbare Veranstaltungen statt?
A. Nein, aber Maitreya hat seitdem kontinuierlich Kontakt zu führenden Persönlichkeiten aus jedem menschlichen Tätigkeitsbereich aufgenommen.

F. Auf welche Weise kann man Maitreya ansprechen, wenn man mit ihm „reden“ oder ihn um Hilfe bitten möchte?
A. Maitreya hat uns ein sehr einfaches Instrument zur Verfügung gestellt, mit dem wir ihn auf direktem Wege erreichen können. Benutzen Sie die „Hand“ Maitreyas, den Handabdruck, den wir zu diesem Zweck erhalten haben. Man muss sie nur anschauen und damit wird seine Aufmerksamkeit sofort auf die Person, die um Hilfe bittet, gelenkt.

F. In welcher Beziehung steht Benjamin Creme zu Maitreya?
A. Alle Meister der Weisheit sind direkte Jünger von Maitreya. Benjamin Creme ist ein Jünger eines dieser Jünger.