Share International, September 2019

Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus der deutschen Printausgabe.

Schritt für Schritt

von Meister —, übermittelt von Benjamin Creme

1. September 2007

Seit der ersten Ausgabe der Zeitschrift Share International hat Benjamin Cremes Meister vorgesehen, dass seine Artikel auch wiederholt, der jeweiligen Weltsituation entsprechend, veröffentlicht werden sollten.Tatsächlich scheinen vieleheute sogar noch relevanter zu sein als zu der Zeit, in der sie zum ersten Mal erschienen sind.

Von Zeit zu Zeit versuchen wir, eure Älteren Brüder, in der Menschheit ein Verständnis für den Evolutionsprozess zu wecken, dem jeder wissentlich oder unwissentlich unterliegt. Zu diesem Zweck übermitteln wir einigen unserer Jünger die Lehren, mitunter auch nur einige ihrer Aspekte, die wir zu der Zeit für sinnvoll halten, um das Denkvermögen der Menschen zu erweitern und ihnen Erkenntnisse nahezubringen, die ihnen den Weg erleichtern.

Auch wenn diese Lehrmethode beibehalten wird, werden von jetzt an Maitreya und seine engeren Mitarbeiter sich immer häufiger direkt an die breite Öffentlichkeit wenden. Auf diese Weise wird die Menschheit den Zusammenhang zwischen der eher esoterischen Lehre über den Evolutionsprozess und ihren eigenen Lebensumständen besser erkennen und unmittelbarer nachvollziehen können. Daraus wird sich ein tieferes Verständnis für den Sinn und Zweck ihres Lebens und für die großen Gesetze, die es beherrschen, entwickeln. Es ist zu erwarten, dass die Menschheit als Ganzes damit einen großen Schritt nach vorn machen kann.

Für Jünger und Eingeweihte wird die Unterweisung in der Lehre auf die übliche Weise fortgeführt – während der Stunden des Schlafs – sowie durch von einigen Jüngern veröffentlichte Lehrwerke. Mit dieser Ausnahme: Weil die Meister öffentlich tätig sein werden, wird die Lehre zunehmend von ihnen direkt vermittelt. Das wird natürlich den Lernprozess beschleunigen und die Reise für Jünger beträchtlich abkürzen. Außerdem wird die Anwesenheit der Meister dazu beitragen, die heutzutage tiefe Kluft zwischen Jüngern und der Welt „gewöhnlicher“ Menschen zu schließen. Die meisten Menschen werden sich in dem einen oder anderen Bereich auf eine bewusste Entdeckungsreise einlassen und dabei allmählich die Großartigkeit des Lebens erkennen. So wird es sein. Bisher existiert nur eine Blaupause für diese bedeutsame Akzentverschiebung in unseren Lehrmethoden, aber nach und nach wird diese Blaupause eine lebendige Form annehmen und sich auf die Lebensumstände und die Entwicklung aller Menschen positiv auswirken.

Maitreya wird den Menschen zeigen, dass alles, was sie tun, um ihre Welt neu zu gestalten und mitmenschliche Beziehungen zu entwickeln, einen Schritt nach vorn auf ihrer Reise zur Vollkommenheit bedeutet; dass der innere Schritt des Jüngers mit dem äußeren Schritt des Menschen, der sich noch nicht im Initiationsprozess befindet, im Zusammenhang stehen muss; dass alles ein aufeinander bezogenes und integriertes Ganzes ist. Schritt für Schritt und im eigenen Rhythmus geht der Mensch seinen Weg; Schritt für Schritt bewegt sich der Mensch von Unwissenheit zu Wissen, von Ungerechtigkeit zu Gerechtigkeit, von Sklaverei zu Freiheit.

Bei all diesen Bemühungen wird es Zeiten geben, wo der Fortschritt langsam und unwahrscheinlich erscheint; aber der Mensch wird an Selbstvertrauen und Zuversicht gewinnen und die Methode des „Schritt für Schritt“ erlernen. Seine angeborene Göttlichkeit, die er angesichts von Materialismus und Kommerzialisierung vergessen hat, wird durch die Lehre Maitreyas und seiner Mitarbeiter wieder aufleben. Dann wird der Mensch allmählich verstehen, dass er selbst die schöpferische Kraft ist, die alles erschaffen kann, was zum Leben nötig ist. (Share International, Oktober 2007)


Fragen und Antworten

Aufzeichnungen aus einem US-amerikanischen Interview mit Benjamin Creme vom 27. November 1989:

F. Vor einigen Wochen traf ich ein spiritistisches Medium, das meinte, dass in der Welt heute auch deswegen so viel Unruhe herrsche, weil das eine Zeit der Prüfung sei. Sie sagte, es käme eine Art Übergang, um den Menschen auf diesem Planeten zu ermöglichen, auf eine spirituelle Stufe zu gelangen und sich weiterzuentwickeln, abhängig davon, wie wir auf die jetzigen Prüfungen reagierten. Wissen Sie etwas davon?

A. Die Menschheit erlebt schon seit langer Zeit Prüfungen. Eine wichtige Prüfung, bei der es um die Manifestation einer inneren Veränderung der Menschheit geht, findet immer dann statt, wenn wir uns auf ein neues Zeitalter zubewegen. Wir befinden uns jetzt in der schwierigen Übergangsphase vom Fische- zum Wassermannzeitalter. Die Fische-Energien lassen nach, aber sie dominieren die Welt noch immer – alle unsere Denk-, Empfindungs- und Verhaltensweisen sind noch vollständig davon geprägt. Die neuen Wassermann-Energien werden immer stärker,

aber die ihnen gemäßen Formen und Strukturen gibt es noch nicht. Daher haben wir diesen Konflikt zwischen dem Alten und dem Neuen, zwischen Reaktionären und Progressiven. Diese Spannung hat eine rein kosmische Ursache.

Zu Beginn eines jeden Zeitalters erfährt die Menschheit eine enorme Bewusstseinserweiterung. Das erleben wir gerade, und nun stellen wir fest, dass die politischen, sozialen, religiösen, ökonomischen und bildungspolitischen Strukturen nicht mehr zu uns passen, dass sie unseren Bedürfnissen nicht mehr gerecht werden, weil unser Bewusstsein über sie hinausgewachsen ist.

Unsere globalen Kommunikationen machen deutlich, dass die Welt und die Menschheit tatsächlich ein unteilbares Ganzes sind. Auf der höheren spirituellen Ebene sind wir das. Es gibt keine voneinander getrennt existierende Seele. Wir sind bloß individualisierte Aspekte einer großen Überseele, folglich ist unsere spirituelle Realität das Einssein. Aber was notwendig ist, ist eine allumfassende Erfahrung, die uns zueinanderfinden und unser Einssein erkennen lässt. Das ist die Mission des Christus (des Weltlehrers Maitreya) – er möchte uns zu dieser inneren Erfahrung stimulieren.

Wir werden geprüft, und diese Prüfung umfasst eine lange Zeit. Die wesentliche Phase fand zwischen 1940 und 1945 statt. In diesem Krieg (laut Maitreya und den Meistern waren die beiden Weltkriege dieses Jahrhunderts im Grunde nur ein großer Krieg) manifestierte sich eine Periode, in der das, was wir als Antichrist bezeichnen, die zerstörerische Kraft Gottes, freigesetzt wurde, um die alten politischen, ökonomischen und sozialen Strukturen zu zerstören und dem Aufbau neuer Strukturen den Weg zu ebnen. Das ist geschehen, und damit liegt das sogenannte Armageddon hinter uns – also nicht etwas, was noch vor uns liegt und was vor allem strenggläubige Christen in Gestalt einer Art Antichrist in Zukunft erwarten. Der Antichrist waren Hitler, seine Verbündeten, die Regierenden in Japan und zu einem gewissen Maß auch in Italien. Die Niederschlagung der Achsenmächte ist die Niederschlagung der Kräfte des Bösen, und das war für die Menschheit eine ungeheure Prüfung.

Bei der Prüfung, die wir jetzt erleben, werden wir geprüft, ob wir bereit sind zu teilen. Es geht jetzt darum, unser Verbundensein mit einander und mit der kosmischen Realität, die wir Gott nennen, zu realisieren. Wir müssen jetzt zeigen, ob wir zu dem großen Prinzip des Teilens stehen, weil sich darin unsere Göttlichkeit beweist.

F. Wird die Menschheit auf das, was Maitreya zu sagen hat, hören?

A. Maitreya ist in der Welt, aber er ist noch nicht bekannt. Er wartet nun schon seit einigen Jahren. Er hat auf einen Börsenkrach gewartet. Er weiß, dass das, was er der Menschheit zu sagen hat, eine Reaktion erfordert, und diese Reaktion und damit die Bereitschaft für den Wandel wird sich erst dann einstellen, wenn die Situation so ernst wird, dass die Menschheit ­– insbesondere die Industrieländer – zum ersten Mal die Realität erkennt.

Menschen in der entwickelten Welt sind generell so selbstgefällig, so uninteressiert an den Problemen des Rests der Welt, so gierig, so selbstsüchtig und ganz auf ihr eigenes Leben fixiert, dass sie meinen, wir könnten für immer so weitermachen. Das kann so nicht weitergehen. Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem die Welt vor dem Untergang steht, wenn wir so weitermachen wie bisher. Die Spannungen, die mit den Diskrepanzen und Ungerechtigkeiten unserer gespaltenen Welt einhergehen, tragen den Samen eines möglichen dritten Weltkriegs in sich. Das wäre ein Atomkrieg, und dieser würde alles Leben auf der Erde vernichten.

F. Wie würden religiös konservative Menschen ihn Ihrer Meinung nach sehen?

A. Zunächst werden viele, vor allem fundamentalistische Christen, Muslime, Juden, Hindus und sogar Buddhisten (bei denen es weniger Fundamentalisten gibt) nicht glauben, dass Maitreya der von Buddhisten erwartete Maitreya-Buddha ist, der von Hindus erwartete Krishna oder Kalki Avatar, der von Juden erwartete Messias, der Imam Mahdi, den wiederum Muslime erwarten, und der von Christen erwartete Christus. Aber er ist all das. Das sind alles Namen für ein und dasselbe Individuum, und er kommt nicht aufgrund dieser Erwartungen, sondern gemäß dem göttlichen Gesetz, dem Avatare unterstehen.

F. Wie konnten wir das so missverstehen?

A. Wir schauen uns die Welt nicht offen und ehrlich an. Wir stellen uns nicht den Fragen, die wir uns stellen sollten, und daher wissen wir nichts über den Sinn und Zweck des Lebens. Und wenn wir das nicht wissen, wie können wir dann richtig leben? Wir leben in einer Welt, in der nur so wenige den Sinn und Zeck ihres Lebens kennen, dass wir eine von Kriegen und Hungersnöten zerrissene und gespaltene Welt haben, in der Millionen von Menschen Erniedrigungen erleiden und in bitterem Elend leben müssen, eine Welt, in der ein Fünftel der Weltbevölkerung mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen muss und Millionen verhungern und an armutsbedingten Krankheiten leiden.

F. Manchmal ist es schwierig, bei persönlichen Problemen um Hilfe zu bitten. Wie kann ich das ändern? Warum fällt das so schwer?

A. Das ist eine Frage des Stolzes. Menschen sind dazu da, sich gegenseitig zu helfen, weil das Leben schwierig ist. Fragen Sie also zuerst Ihre Freunde, aber vertrauen Sie auf Maitreya. Die Meister helfen oft, ohne dass diese Hilfe erkannt wird. Die Meister wissen genau, was für Sie das Beste ist. Die Hilfe, die Sie sich wünschen und die Hilfe, die Sie benötigen – wobei die Hilfe, die Sie benötigen, nicht unbedingt die ist, die Sie sich wünschen. Die Meister helfen der Menschheit permanent.


Briefe

Winterwunder

1991 war ich als ambulante Krankenpflegerin tätig. Ich hatte auf einem Bauernhof eine Patientin betreut und fuhr gegen 6.30 Uhr wieder los. Es war Winter, alles war vereist, und die Landstraßen waren noch nicht gesalzen und gestreut. Als ich dann auf einer nicht asphaltierten Straße zurückfuhr, um noch einen anderen Patienten zu besuchen, kam eine scharfe Kurve entlang einer tiefen Schlucht. Und als ich in die Kurve hineinfuhr, ließ sich mein Auto nicht mehr lenken, weil die Straße da so glatt war, und fuhr direkt auf die Schlucht zu, die mehrere Meter tief war. In diesem Moment rollte mein Auto plötzlich rückwärts. Kurz zuvor hatte ich mich noch im Rückspiegel angeschaut und gesagt, dass ich in wenigen Sekunden mein Leben vor mir ablaufen sehen würde, und das wäre dann das Ende. Doch als mein Auto rückwärts den Hügel hinabfuhr, wusste ich, ich war gerettet.

Ich musste mehreren Menschen erzählen, was mit passiert war, und alle erklärten mir, dass das technisch eigentlich nicht möglich war. Deshalb habe ich mich jetzt, 2019, dazu entschieden, diese Erfahrung weiterzugeben.

Name und Adresse sind der Redaktion bekannt, Belgien

Ein Brief vom Dezember 2008:

Positive Reaktion

(1) Kürzlich hatten wir einen Stand auf einer Messe in München. Ich stand vor den Tischen und verteilte Infoblätter. Auf einmal kamen zwei junge Männer auf mich zu. Beide waren schwarz gekleidet und jeder trug eine große Kamera um den Hals. Einer war etwas größer als der andere.

Als ich sie fragte, ob ich ihnen eine Broschüre geben dürfte, sagten sie laut und deutlich „Ja“, was sie auch taten, als ich sie fragte, ob sie Interesse an einer Gruppenmeditation hätten. Beide Male war ich sehr überrascht, denn generell reagieren die Leute anfangs eher zögerlich. Sie hörten auch meinen Erklärungen zu, ohne irgendwelche Fragen zu stellen, und strahlten dabei eine große Klarheit aus.

Interessanterweise hatte ich an diesem Tag auch zum ersten Mal meine Kamera mitgenommen, um eine Aufnahme machen zu können, falls jemand unseren Stand besuchen sollte, bei dem ich den Eindruck hatte, dass er Maitreya sein könnte. Ich war jedoch dermaßen absorbiert von dem Gespräch mit diesen beiden jungen Männern, dass ich das völlig vergaß.

Waren sie Maitreya und der Meister Jesus?

(Benjamin Cremes Meister bestätigte, dass der größere Mann Maitreya war. Der andere war der Meister Jesus.)

Heilquelle

(2) Vor einigen Tagen besuchte ich eine Freundin, die in der Nähe des Bodensees wohnt. Sie erzählte mir von einer Quelle in ihrer Gegend, die sich auf dem Gelände eines Reiterhofs befindet. Das Wasser dieser Quelle hat schon vielen Menschen geholfen. Ein Arzt empfahl seinen Patienten dieses Wasser als Kur zu trinken. (1) Könnten Sie mir bitte sagen, wer die Quelle energetisiert hat? (2) Hilft das Wasser bei bestimmten Krankheiten? Vielen Dank!

C. S., München, Deutschland.
(Benjamin Cremes Meister bestätigte, dass (1) die Quelle von dem Meister, der die Madonna war, energetisiert wurde. (2) Das Wasser ist generell heilsam.

Den Weg weisen

Am Ende des Sommers 2001 war ich spät abends mit unserem Campingbus unterwegs. Ich wollte nicht bei einer Freundin übernachten, die es mir angeboten hatte, sondern lieber auf dem nächsten Campingplatz, der meiner Erinnerung nach nicht weit von meiner Freundin entfernt lag. Ich fuhr drauflos, ohne einen Blick auf die Karte zu werfen. Aber es war so finster, dass das Fahren sehr anstrengend war und ich Mühe hatte, die richtigen Straßen zu finden. Bald wurde mir klar, dass ich den Weg zum Campingplatz verpasst hatte. Also hielt ich an der nächsten geeigneten Stelle an, einer Straßenkreuzung abseits der Hauptstraße.

Ich überlegte gerade, wie ich eine Lösung finden könnte, da hielt – für mich völlig unerwartet – ein Auto neben meinem Wagen an. In der Straße war es absolut still, es war kein anderes Auto und kein Fußgänger zu hören oder zu sehen. Daher fürchtete ich mich zunächst etwas. Ich sah, dass der Fahrer – er war allein in seinem kleinen schwarzen Auto – mir etwas sagen wollte. Ich öffnete das Fenster. Der Fahrer beugte sich über den Beifahrersitz, öffnete das Fenster und fragte, ob ich den Campingplatz suchen würde. Ich sagte, ja. Dann meinte er, ich solle seinem Auto folgen, er würde mir den Weg zeigen. Ich war wirklich sehr überrascht – wie konnte er wissen, wonach ich suche? Ich nahm sein Angebot gerne an. Dann begann die Fahrt, und es ging sehr schnell durch schmale Straßen abseits der Hauptstraße. Einen Moment lang setzte die Angst wieder ein, weil ich keine Ahnung hatte, wo wir waren, und ich fragte mich, ob er mir wirklich den Weg zum Campingplatz zeigen würde.

Dann kamen wir zu einem großen Platz, und das Auto vor mir fuhr in einem großen Kreis um ihn herum. Ich sah nun auch das Schild vom Campingplatz und war sehr erleichtert. Der Fahrer winkte mir zu und deutete mit einer einladenden Geste auf den Eingang des Campingplatzes. Dann fuhr er sofort wieder zurück.

Ich kann mich noch gut an seine Augen erinnern. Sie erschienen mir dunkel und tiefgründig. Soweit ich es in der Dunkelheit erkennen konnte, hatte er eine dunklere Hautfarbe und lachte mir strahlend zu. Der Campingplatz war bereits geschlossen, aber ich hatte auf dem Parkplatz davor eine gute Nacht und war sehr dankbar.

Wer war der Mann?

B. M., Groß St.Florian, Österreich
(Benjamin Cremes Meister bestätigte, dass der Fahrer Maitreya war.)

Namensprüfung

Am Wochenende vom 25./26. Oktober 2003 hatten wir einen Informationsstand auf einer Esoterikmesse in Dresden. Am Samstag entdeckte ich einige Lichtmuster an dem Gebäude und wollte sie fotografieren. Dazu musste ich auf den Balkon des Restaurants gehen und sah (auf dem Weg dorthin) im Gastraum einen Mann und eine Frau beim Essen sitzen. Ich entschuldigte mich, weil ich die Türe neben ihrem Tisch öffnen wollte, und da fragte mich plötzlich der Mann: „Sind Sie DM?“

Ich war so überrascht, da ich 400 km entfernt von Dresden lebe und sie auch noch nie gesehen hatte. „Wir dachten, Sie müssen DM sein!“ Meine Überraschung nahm noch zu, als er fortfuhr: „Gerade in diesem Moment haben wir über Sie gesprochen!“ Ich war perplex. Um wieder zu mir zu kommen, ging ich nach draußen, um erstmal das Foto zu machen, aber in diesem Moment zogen Wolken auf, sodass ich keine Fotos machen konnte.

Ich ging nun zu dem Tisch zurück – und fühlte mich etwas unsicher. „Oh, ich möchte zwar keine Prophezeiungen machen, aber ich denke, dass diese Wolken noch eine Weile bleiben …“, sagte der Mann. Ich fragte ihn, woher sie mich kennen würden, aber seine Antwort war eher vage. Dann fragte er mich, ob ich Osho kennen würde. Ich sagte, ja, ein wenig – und merkte dann, dass ich anfing, dieses Gespräch negativ einzuordnen, weil ich keine Lust hatte, über Osho zu sprechen … Da ich mich jetzt etwas ungemütlich fühlte, verabschiedete ich mich von dem Paar. Die Frau war die ganze Zeit still, aber ihr Gesicht strahlte …

D. M., Regensburg, Deutschland
(Benjamin Cremes Meister bestätigte, dass der Mann Maitreya war und die „Frau“ der Meister Jesus.)


ZEICHEN DER ZEIT

Zeichen weltweit

Schweiz – Am 1. Juli 2019 ist in Büren an der Aare im Kanton Bern über Nacht ein Kornkreis entstanden. Der Landwirt Hans-Rudolf Wyder entdeckte bei seinem täglichen Rundgang Lücken in seinem Getreidefeld. „Zunächst dachte ich, dass sie durch Wind und Regen entstanden seien – aber irgendwie erschienen sie mir einfach zu ebenmäßig.“ Mit einer Drohne machte er daraufhin Aufnahmen, auf denen ein Kornkreis mit einem Durchmesser von etwa 50 Metern zu sehen war. Er konnte sich nicht erklären, wie oder wann das Muster entstanden sein könnte und hatte bei seinem Anblick gemischte Gefühle: „Es ist sehr schön und wirklich außergewöhnlich, aber das bedeutet für mich auch einen Einkommensverlust “, sagte er, davon ausgehend, dass ein Teil seiner Ernte verloren gehen würde. Obwohl er von der Existenz von Ufos nicht unbedingt überzeugt ist, meinteer: „Wenn ich mir anschaue, wie ebenmäßig und vollkommen dieser Kreis ist, erstaunt mich das schon sehr.“ (Quelle: ufosightingsdaily.com)

USA – Am 21. Juli 2019 machte ein Anwohner von Camarillo, Kalifornien, mehrere Aufnahmen von Wolkenformationen. Bei späterer Betrachtung war auf einem der Bilder ein scheibenförmiges Flugobjekt zu sehen. (Quelle: mufon.com)

NASA – Ein planetengroßes geflügeltes Objekt nahe der Sonne, aufgenommen am 20. Juni 2019 von der Weltraumsonde SOHO. (Quelle: etdatabase.com)

Deutschland – Lichtmuster im März 2019 in der Sandstraße in München, eingesandt von Andrea Bistrich, München.

Deutschland – Ein Lichtmuster, das Helga Vogt im April 2019 im Münchner Stadtteil Pasing am Nachbarhaus entdeckte und fotografierte. Eingesandt von Andrea Bistrich, München.

USA – Lichtmuster in Sacramento, Kalifornien, aufgenommen am 17. Juli 2019 und eingesandt von Sue Regan und Dominique Abdelnour, Frankreich.

USA – Im Anschluss an die Transmissionsmeditationstagung in San Francisco im Juli 2019 verbrachte ich einige Tage in Seattle. Auf dem Weg zum Kunstmuseum entdeckte ich, dass mehrere Gebäude gegenüber dem Museum von Lichtmustern übersät waren – ein unvergesslicher Anblick. Tess Reiss, Milwaukee, Wisconsin.

USA – Am 7. Februar 2019 nahm ein Himmelsbeobachter in Caraway, Arkansas, ein Video von einem schimmernden kugelförmigen Objekt auf, das an der Internationalen Raumstation vorbeizog. (Quelle: mufon.com; ufosightingsdaily.com)

USA – In der Nacht vom 22. Juli 2019 filmte ein Himmelsbeobachter in Clayville, New York, ein bläulich funkelndes, sternförmiges Objekt, aus dem ein kleineres leuchtendes Objekt hervortrat, das daraufhin davonflog. (Quelle: mufon.com; YouTube: beaminvestigations1)

Mexiko – Am Abend des 2. Juli 2019 machte ein Besucher in Cancun mehrere Aufnahmen von der Küstenansicht in Richtung der Isla Mujeres. Bei späterer Betrachtung der Fotos war auf einem der Bilder ein leuchtendes, in geringer Höhe schwebendes quallenartiges Objekt am Himmel zu sehen. (Quelle: mufon.com)


Trends

Wasserstoffenergie aus Plastikmüll

Während der Plastikmüll weltweit in einem alarmierenden Ausmaß zunimmt und es zu wenige Anlagen zur Wiederaufbereitung gibt, wurde eine neue bahnbrechende Technologie entwickelt, die zur Lösung dieser Krise beitragen kann.

Forscher an der Universität von Chester in Großbritannien haben eine Methode gefunden, mit der aus verschmutztem Plastikmüll Wasserstoff hergestellt werden kann, grüne Energie, mit der ohne Ausstoß von Treibhausgasen Häuser beheizt und Autos angetrieben werden können.

Dabei wird ein Glasbrennofen auf 1000°C erhitzt, um nicht recycelbares Plastik zu zersetzen. Das setzt einen Mix aus verschiedenen Gasen frei, darunter auch Wasserstoff.

Diese neue Technologie wird später in diesem Jahr erstmals in einem Kraftwerk in der Nähe von Ellesmere Port in Cheshire kommerziell zur Anwendung kommen, nachdem zwei Abfallenergie-Unternehmen in das neue Projekt investiert haben.

Peele Environmental, der Eigentümer der Anlage sagte, das Projekt könnte dazu beitragen, dass 25 Millionen Tonnen kontaminierten und nicht recycelbaren Plastiks nicht in Deponien im Boden oder im Meer landen. „Die Welt muss sich der Bedeutung dieser Technologie bewusst werden“, sagte Professor Joe Howe von der Universität Chester. „Damit hat Plastikmüll das Potenzial, die Städte der Welt mit Energie zu versorgen, und, was noch wichtiger ist, unsere Meere jetzt vom Plastikmüll zu säubern.“

Umweltspezialisten äußerten in der Vergangenheit Bedenken gegenüber ähnlichen Plänen, weil Wasserstoff zwar selbst kein Treibhausgas ist, aber bei seiner Produktion gleichzeitig freigesetzte Gase sehr starke Treibhausgase sind, zum Beispiel Methan. Aber beim Cheshire-Projekt ist geplant, diese Gase aufzufangen und in einer Röhre einem Kraftwerk zuzuführen, wo sie zur Elektrizitätsgewinnung genutzt werden.

Die Universitätswissenschaftler entwickelten das Projekt zusammen mit dem Energiewende-Unternehmen Powerhouse Energy, das diese Technologie auch nach Japan und Südostasien exportieren will, da dort bereits viele Busse mit Wasserstoffantrieb fahren. Japans Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie begrüßte die Pläne in einem Schreiben an das Unternehmen, „weil sie der Umwelt viele Vorteile“ bringen könnten. (Quelle: The Guardian, GB)

Norwegen – Kapitalabzug aus fossilen Energieunternehmen

Der bisher größte Kapitalabzug aus fossilen Energiekonzernen wurde im Juni 2019 in Norwegen vorgenommen. Der Staatsfond (der eine Billion Dollar von Norwegens Vermögen verwaltet) hat 13 Milliarden Dollar an Investitionen in die fossile Energieindustrie gestrichen. Norwegens Parlament hat dem Plan zugestimmt und das entsprechende Gesetz verabschiedet. Davon betroffen sind acht Kohleunternehmen und etwa 150 Erdölproduzenten.

Mark Lewis, Leiter der Nachhaltigkeitsforschung der Internationalen Bankengruppe BNP Paribas, erklärte, „dass diese Gesetze es Norwegen jetzt ermöglichen, sich den Vorreitern gigantischer Solar- und Windenergieinvestitionen anzuschließen … denn im nächsten Jahrzehnt wird es in der Energiewirtschaft vor allem darum gehen, die Bastion der fossilen Brennstoffe mit erneuerbaren Energieträgern zu stürmen, die billiger auszubauen und zu betreiben und um sehr vieles sauberer sind, und die einfacher und schneller installiert werden können.“ (Quelle: The Guardian, GB)

Mosambik – Friedensvertrag unterzeichnet

Der Präsident von Mosambik und der Führer der größten Rebellengruppe des Landes unterzeichneten am 6. August 2019 einen Friedensvertrag. Darin haben sich beide Seiten verpflichtet, die jahrelange Gewalt zu beenden und auf friedliche Wahlen im Oktober hinzuarbeiten.

Die Unterzeichnung des nationalen Friedens- und Versöhnungsabkommens durch Präsident Filipe Nyusi und Ossufo Momade, Führer der Renamo-Rebellen, folgte auf die Unterzeichnung eines ähnlichen Abkommens in der vorigen Woche zur Beendigung der militärischen Feindseligkeiten.

Die Abkommen resultieren aus jahrelangen Verhandlungen mit dem Ziel, den Kämpfen ein Ende zu setzen, die immer wieder, zumeist bei Wahlen, in den 25 Jahren nach Ende des Bürgerkriegs aufgeflackert sind, bei dem schätzungsweise eine Million Menschen ums Leben gekommen waren.

Die Vereinbarungen beinhalten ein dauerhaftes Ende von Feindseligkeiten, Verfassungsänderungen und die Entwaffnung und Wiedereingliederung von Renamo-Kämpfern in die Sicherheitskräfte oder in das zivile Leben.

„Mit diesem Abkommen sagen wir, dass wir zwar unterschiedliche Vorstellungen haben können, aber nur noch den Dialog wählen werden, um unsere Differenzen zu überwinden“, sagte Nyusi am 6. August beim Unterzeichnen auf Maputos Praça da Paz (Platz des Friedens). „Nie wieder sollen Wahlergebnisse über den Frieden in Mosambik entscheiden.“ (Quelle: Associated Press, Reuters)

Sudan – Massenproteste bewirken Regierungswechsel

Am 4. August 2019 haben Sudans Demokratiebewegung und der regierende Militärrat ein Abkommen zur Machtteilung unterzeichnet. Sie ebneten damit den Weg für den Übergang zu einer Zivilregierung, nachdem Präsident Omar al-Bashir, welcher viele Jahre autokratisch regiert hatte, im April abgesetzt worden war.

Abgeordnete beider Seiten unterzeichneten ein Verfassungsdokument als Grundlage für ein Gremium von Militär- und Zivilräten, die während der nächsten drei Jahre bis zu den Wahlen gemeinsam regieren sollen. Das Abkommen sieht auch ein von der Pro-Demokratie-Koalition eingesetztes Kabinett vor und ein Gesetzgebungsorgan.

Das Militär entmachtete al-Bashir nach monatelangen Protesten gegen dessen 30 Jahre dauerndes Regime. Die Proteste gingen auch nach seiner Entmachtung weiter. Die Hauptforderung der Demonstranten war ein schneller Übergang zu einer Zivilregierung. Die Verhandlungen zwischen der zivilen Opposition und dem Militär zogen sich über Wochen hin – begleitet von heftigen Protesten in den Straßen und einigen gewaltsamen Angriffen auf Demonstranten.

Das stellvertretende Oberhaupt des Militärrates, General Mohammed Hamdan Dagalo meinte, dass das Abkommen eine Ära in Sudans Geschichte beendet habe, „die von Rivalitäten und Kämpfen geprägt war. Wir sind als Partner in die Verhandlungen hineingegangen und verlassen sie als Team. Der Wille der Nation hat den Sieg davon getragen … wir haben eine Win-win-Situation“.

Der Anführer der Proteste sagte, dass „eine faire und transparente Untersuchung der Gewalt gegen Demonstranten durch die Sicherheitskräfte und die Befriedung der Rebellengruppen in den verschiedenen Landesteilen bei der Übergangsregierung oberste Priorität haben.“

„Es gibt keine Demokratie ohne Frieden“, sagte er. „Nationale Wiederversöhnung wird in der Übergangszeit das Hauptthema sein.“

Im Sudan haben einige zur Vorsicht gemahnt. Es sei noch zu früh, um vorauszusagen, wie sich die Dinge entwickeln, bis Wahlen abgehalten werden.

„Der Sudan hat nicht zum ersten Mal ein Abkommen zur Lösung sehr schwieriger politischer Fragen unterzeichnet“, sagte Magdi el-Gizouli, ein sudanesischer Wissenschaftler und Mitarbeiter des sozial-, kultur- und bildungspoltischen Rift Valley Institute. Aber er fügte hinzu: „Ich glaube, wenn es Grund zum Optimismus gibt, dann liegt er nicht in den Verhandlungszimmern, sondern der Grund ist die Volksbewegung, die hartnäckig aktiv bleibt.“ (Quelle: Associated Press, Reuters)


Inhalt der Printausgabe

Schritt für Schritt
von Meister –, übermittelt von Benjamin Creme

MEINUNG
Extreme Wetterereignisse sindnur die Spitze eines schmelzenden Eisbergs
von António Guterres

Spirituelle Entwicklung
von Aart Jurriaanse

Mit Inspiration und Anleitung zu einem Bewusstseinswandel
– eine Zusammenstellung

Bilanz ziehen und sich anpassen
von Felicity Elliot

ZEICHEN DER ZEIT

TRENDS
Wasserstoffenergie aus Plastikmüll

DIE STIMME DES VOLKES
„Puerto Ricos Volksrevolution“ erzwingt Rücktritt des Gouverneurs

LESERBRIEFE

Fragen und Antworten