Share International, Mai 2019

Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus der deutschen Printausgabe.

Verantwortungsbewusstsein

von Meister –, übermittelt von Benjamin Creme

Seit der ersten Ausgabe der Zeitschrift Share International hat Benjamin Cremes Meister vorgesehen, dass seine Artikel auch wiederholt, der jeweiligen Weltsituation entsprechend, veröffentlicht werden sollten.Tatsächlich scheinen vieleheute sogar noch relevanter zu sein als zu der Zeit, in der sie zum ersten Mal erschienen sind – dieser Artikel stammt aus der Ausgabe vom Mai 1989.

In früheren Zeiten gingen Veränderungen langsam vor sich, jahrhundertelang war die Gesellschaft in ihren Strukturen und ihrem Verhalten relativ statisch. Hinzu kam, dass weite Teile der Welt nichts voneinander wussten. Selbst zwischen nahen Nachbarn gab es nur gelegentliche Kontakte, die sich meist auf Händler und Soldaten beschränkten.

Heute sieht die Situation ganz anders aus. In fast jedem Winkel der Erde sind die Kommunikationswege bestens ausgebaut, um alle von den täglichen Ereignissen in Kenntnis zu setzen. Nirgends bleibt man von der rasanten Abfolge oft grausamer Geschichten verschont, die täglich Augen und Ohren von Milliarden von Menschen beleidigen. In einem ganz realen Sinn ist die Welt zu einem Dorf geworden, und wie im Leben eines Dorfes betrifft die Tat eines Einzelnen das Leben und die Interessen aller. Keine Nation kann mehr abseitsstehen und sich der Verantwortung für die Folgen ihrer Verfehlungen entziehen. Macht allein verleiht niemandem mehr dieses Privileg. Mehr und mehr wird den Völkern bewusst, dass sie alle voneinander abhängig sind und Verantwortung füreinander tragen. Das ist ein gutes Omen für die Welt.

Unter dem Druck ihrer Bevölkerung sehen Regierungen endlich ein, dass sie für die Erhaltung der Umwelt, von der alles zukünftige Leben abhängt, sorgen müssen. Denn ohne weises Haushalten sähe die Zukunft der Menschheit wirklich düster aus. Allmählich jedoch beginnen die Entscheidungsträger einzusehen, dass die Zeit nicht auf der Seite derer ist, die den Planeten ausplündern und vergiften, dass seine Ressourcen nicht unendlich sind und die Natur vor der Ausbeutung und dem Angriff auf sie zurückweicht. Langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass nur eine sorgfältig konzertierte, globale Aktion die vielen Verletzungen der natürlichen Ordnung wieder ausgleichen kann, die der Mensch in seiner Ignoranz und Habgier verursacht hat. Ein Anfang ist bereits gemacht, doch es werden noch viele Jahre hingebungsvoller Arbeit nötig sein, um der den Menschen bedrohenden Umweltverschmutzung und -zerstörung Einhalt zu gebieten.

Glücklicherweise sieht die Zukunft nicht ganz so finster aus. Der Mensch ist, wie immer, nicht allein, es wurden bereits Maßnahmen eingeleitet, um ihm die Kenntnisse einer neuen, sauberen und sicheren Energiegewinnung zu vermitteln. Völlig neue Technologien werden das tägliche Leben verändern und dem Menschen Zeit und Kraft lassen, sein eigenes Wesen und seine eigentliche Aufgabe zu erforschen.

Auf diese Weise wird er lernen, im Einklang mit der Natur zu arbeiten und zu leben und aus ihrem Reichtum zu schöpfen, der alles bietet, was er sich nur wünscht oder braucht.

Sobald die Menschen den Christus sehen, wird ihnen ihr Grundproblem bewusst werden: Sie stehen vor der Wahl, entweder zum Wohle aller zusammenzuarbeiten und ihre Lebensweise so umzustellen, dass jeder ein hinreichendes Auskommen finden kann, oder die Totenglocke für den bereits schwer angeschlagenen Planeten zu läuten und damit die eigene Zukunft aufs Höchste zu gefährden.

Maitreya selbst zweifelt nicht daran, dass die Menschen seinen Aufruf hören und dementsprechend reagieren werden.


Fragen und Antworten

Die folgenden Fragen zu „Sprechern“ von Maitreya oder anderen Meistern wurden von Benjamin Creme in den Jahren 2013 und 2014 beantwortet, jedoch nicht veröffentlicht. Der Fragesteller bezog sich auf diverse Begegnungen mit einer Person, die bereits einmal von Benjamin Cremes Meister als Sprecher von Meister Jesus bestätigt worden war.

F. Was versteht man unter einem „Sprecher“? Was bedeutet das?

A. Ein „Sprecher“ ist jemand, der für einen anderen spricht. Wenn ein Meister jemanden etwas wissen lassen oder ihm etwas mitteilen möchte, kann er das in einem Mayavirupa, einem selbst erschaffenen Körper, selbst tun. Wenn er nicht in dieser Weise Energie aufwenden will, kann er jemanden bitten – einen Jünger einer bestimmten Entwicklungsstufe, der ihm nicht unbedingt nahestehen muss –, an seiner Stelle mit der Person zu sprechen. Die Meister nutzen viele Möglichkeiten, um Informationen zu verbreiteny<xd, und für uns ist es dann im Nachhinein oft schwierig, die jeweils angewandte Methode zu bestimmen.

F. Ich hatte den Eindruck, dass der „Sprecher“ nicht immer der „Sprecher“ war, dass er manchmal der „Sprecher“ und manchmal er selbst war, und dass er Ihre und Alice Baileys Bücher gelesen hatte. Liege ich da richtig?

A. Das kann sein. Das hängt von der Art des „Sprechers“ ab, der eingesetzt wurde. Er kann dem betreffenden Meister näher oder ferner stehen. In einigen Fällen, die mir bekannt sind, setzt der Meister eine reale Person ein, die in der Gruppe, die besucht wird, ziemlich bekannt ist, eine eigenständige Person, die jedoch gelegentlich direkt oder indirekt gebeten wird, diese oder jene Information bekannt zu geben. Manche dieser Jünger können in den esoterischen Lehren schon sehr versiert sein, andere sind vielleicht noch neu darin und spielen die Rolle des Sprechers auf einer relativen Anfängerstufe.

F. Warum verwendet der Meister Jesus einen Sprecher? Warum kommt er nicht selbst?

A. Das erspart ihm Zeit und Energie. Nicht alles, was normale Mitarbeiter dieser Gruppe beschäftigt, rechtfertigt auch einen hohen Energieaufwand vonseiten eines Meisters. Sie sollten Ihre Erwartungen etwas dämpfen!

F. Ist ein „Sprecher“ jemand, der schon etwas weiter entwickelt ist, oder kann jeder ein „Sprecher“ werden?

A. Sprecher werden von einem Meister ausgesucht.

F. Steht ein „Sprecher“ mit einem Meister in telepathischem Kontakt?

A. Manchmal ja, aber nicht immer.

F. War dem „Besucher“ bewusst, dass Meister Jesus durch ihn spricht?

A. In dem Fall, an den Sie denken, war er es.

F. Warum kommt Meister Jesus manchmal selbst, manchmal als ein Jünger und manchmal als ein „Sprecher“?

A. Das entscheidet er.

F. Patricia Pitchon hatte vor einigen Jahren mit einem „Sprecher“ von Maitreya gesprochen. Unterscheidet sich dieser von anderen „Sprechern“?

A. Das war etwas ganz anderes. Die als „Mitarbeiter“ bezeichnete Person in London wurde von Maitreya eingesetzt, um weiterzugeben, was Maitreya bekannt machen wollte. Er war sowohl ein enger Mitarbeiter als auch ein „Sprecher“ Maitreyas.

F. Sind bei „besonderen Begegnungen“ immer Meister involviert? (2013)

A. Die Meister nutzen zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen. Wenn sie sich selbst zeigen, erschaffen sie einen Mayavirupa – einen selbst erschaffenen Körper – in Gestalt eines Mannes, einer Frau oder eines Kindes, in der sie sich manifestieren.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen Sprecher oder eine Sprecherin einzusetzen. Maitreya war schon seit vielen Jahren in London und hat uns nie selbst einen Artikel oder eine Vorhersage zukommen lassen oder uns direkt angesprochen. Er hat viele Vorträge gehalten und viele Vorhersagen gemacht, – die wir an die Medien sandten –, setzte dafür aber immer jemanden ein, der für ihn sprach, einen Sprecher. Wir nannten ihn „den Mitarbeiter“ – Herrn P. Er ist nicht Maitreya. Maitreya setzte ihn ein und gab ihm Informationen, um sie an mich weiterzuleiten, damit ich sie veröffentlichen konnte. Sie wurden Patricia Pitchon mitgeteilt und dann an mich weitergeleitet. Wenn sich Herr P. gegenüber Patricia Pitchon auf Maitreya bezog, sagte er immer: „Der Meister sagt …“

Einige der Voraussagen waren sehr lang.

F: Waren seine Aussagen präzise?

A. Die Voraussagen waren sehr lang. Ich weiß, dass Herr P. seine eigenen Ideen hatte, aber man sagte ihm, er würde sich an die jeweiligen Voraussagen erinnern. Er ging zu den Treffen, die Maitreya in der Londoner Gemeinde abhielt, und wurde dadurch als „der Mitarbeiter“ bekannt.

Aber es gibt „Mitarbeiter“ und „Mitarbeiter“. Herr X (ein bekannter Sprecher) ist ein Sprecher von Meister Jesus. Er ist Anfänger, wohingegen Herr P. (in London) sich zu einem sehr erfahrenen Mitarbeiter entwickelt hatte und die Informationen, die er von Maitreya erhielt, zu 60 Prozent akkurat wiedergab, doch zu 40 Prozent waren es seine eigenen Ideen. Meine Aufgabe war, die richtigen von den falschen Informationen zu trennen, mit anderen Worten, zu unterscheiden, welche Informationen von Herrn P. und welche von Maitreya stammten. Ich bin das jedes Mal mit meinem Meister durchgegangen, der dann angab, was Maitreya tatsächlich gesagt hatte und mitteilen wollte. Am Ende waren es ungefähr 60 Prozent – wobei 60 Prozent als recht gut gelten.

Meister Jesus hat viele Sprecher und Sprecherinnen. Herr X ist nicht der Einzige. Der Unterschied zwischen Herrn P. und Herrn X ist, dass Letzterer nur zu 25 Prozent präzise ist; das heißt, dass 75 Prozent des Gesagten ungenau sind. Er ist noch Anfänger; 25 Prozent gelten nicht als gut. Und was er zu sagen hatte, waren keine wichtigen Informationen. Sie waren nicht für Share International [d.h. zur Veröffentlichung] gedacht. Das wurde nicht als so wichtig betrachtet. Herr X gab sein Bestes, aber er war nur zu einem Viertel genau. Es war ein freundlicher Appell, um darauf hinzuweisen, dass immer Hilfe da ist, wenn die Gruppe oder deren Mitglieder sie benötigen.


Leserbriefe

Glaube

Dies habe ich im Juli 1998 erlebt:
Ich hatte die Droge Ecstasy genommen. Die Musik auf dem Konzert ließ meinen Kopf fast explodieren, und ich danke Gott, dass ich die Kraft fand, irgendwie nach draußen zu kriechen, bevor ich wahrscheinlich erledigt gewesen wäre. Mit wurde schwarz vor den Augen, und als ich wieder zu mir kam, war ich umringt von einer Menschenmenge, darunter auch einige Freunde. Ein Mädchen kam zu mir und wollte helfen. Sie legte ihre Hand auf meinen Kopf. Während sie das tat, betete ich im Innern und bat um Hilfe. Ich dachte, ich würde diese Nacht sterben, und sagte zu mir, aber nicht so. An meinem Finger trug ich einen Ring mit einem Kreuz darauf, den mir meine Großmutter eine Woche zuvor kurz vor meiner Abreise aus Kroatien (der Heimat meiner Eltern) gegeben hatte. Ich hielt ihn fest, während ich um Hilfe bat.

Während ich betete, kam ein Mann vorbei. Er kam zu mir her und sagte, er sei Arzt, und fragte, ob er helfen könne. Ich meinte, ich käme schon zurecht. Dann sagte irgendetwas in mir, das sei ein Engel, es war keine Stimme, sondern ein inneres spontanes Wissen. Ich sagte zu dem Mädchen, das seine Hand auf meinen Kopf gelegt hatte, sie möge ihn zurückholen, denn er sei ein Engel. Er kam zurück und sprach mich ganz ruhig und einfach an. Er sah buchstäblich so aus, als ob er leuchtete. Ich war nicht sicher, ob es das Licht über mir war, aber dieser strahlende Mann hatte gelbes Haar und sein Gesicht die Farbe einer brennenden Kerze.

Er platzierte seinen Daumen und Zeigefinger zwischen meine Augen, hielt meine Nase fest und bat mich, tief ein- und auszuatmen. Er meinte, das würde die negativen und positiven Ionen ins Gleichgewicht bringen. Dann sollte ich ihm in die Augen schauen, und als ich das tat, sah ich Lichtkreuze, in jedem Auge eines. Meine Aufmerksamkeit blieb dann eine Weile dort.

Kurz danach sagte ich ihm im Innern, dass es mir leidtue. Ich wiederholte das innerlich mehrmals, und er erwiderte in meiner Muttersprache, dass ich ein gutes Mädchen sei. In dem Moment brach ich in Tränen aus und zitterte am ganzen Körper. Dann tröstete er mich, indem er mit seinen Händen meine beiden Arme rieb und meinen Freunden erklärte, ich stünde noch unter Schock, aber es würde alles wieder gut. Dann sah er mich an und sagte, er müsse jetzt gehen, da sein Freund in dem Auto warte, mit dem er hergekommen sei. Ich schaute hoch und sah das Auto, eines dieser alten Modelle aus den 1950/60-er Jahren. Es war auch gelb und sein Freund leuchtete ebenfalls – sie hatten beide ähnliche Qualitäten. Als ich seinen Freund ansah, schaute er mich auch an; er sah aus wie die traurigste Person, die ich je gesehen hatte, traurig und leidend. Sein Gesicht war an beiden Wangen vernarbt.

Ich vergaß, vorher noch zu erwähnen, dass ich an meiner linken Wange einen stechenden Schmerz gespürt hatte, als ich von der Musik weg nach draußen gekrochen bin. Es fühlte sich an, als ob mein Gesicht dauerhaft vernarbt wäre. Ich weiß nicht, wie die Schramme entstanden ist, kann sein, dass ich sie mir zugezogen habe, als ich die Treppen herunterfiel, aber ich glaube nicht. Ich hatte das Gefühl , dass sie nicht von einem Sturz herrührte, sondern dass mich jemand gekratzt hatte. Und als ich jetzt seinen Freund ansah, entdeckte ich in dessen Gesicht solche Schrammen, die zwar schon verheilt, aber noch erkennbar waren.

Dann ging der Arzt, und ich kann mich nicht erinnern, dass ich ihn ins Auto einsteigen sah, aber er war verschwunden. Nachdem er weg war, hatte ich irgendwie vergessen, was geschehen war und dass er mich auf Kroatisch angesprochen hatte, aber dann kam plötzlich wieder alles zurück. Ich fragte meine Freunde, ob sie ihn gehört hätten. Sie meinten, sie hätten gar nichts gehört, und dass ich mir das aufgrund meines Zustands wohl bloß eingebildet hätte, aber ich weiß, dass er in meiner Muttersprache mit mir geredet hatte, er sprach innerlich mit mir. Ich weiß tief innen, dass er jemand von oben war und mich in dieser Nacht gerettet hat, und jedes Mal, wenn ich an diese Nacht zurückdenke, muss ich weinen und danke ihm.

Bevor dieser wunderbare Mann zu mir kam, erzählte mir das Mädchen, das die Hand auf mich gelegt hatte, dass sie dabei für mich beten würde. Später erzählte ich ihr, was er zu mir gesagt hatte, und sie glaubte es mir – sie habe auch etwas gespürt.

Ich schicke Ihnen das nicht, um Bestätigung zu erhalten, dass dieser Mann ein Meister war, ich weiß es. Ich schicke Ihnen das, damit die Leute daran glauben können, dass es etwas hinter allem gibt, dass Gott existiert und er überall bei uns ist. Er ist in uns, in Ihnen und mir. Hört auf, zu suchen, und fangt an, zu glauben, die Antwort ist in uns.

Liebe und Licht,

M., Sydney, Australien
(Benjamin Cremes Meister bestätigte, dass der Mann, der ihr geholfen hat, Meister Jesus war. Der Mann, der im Auto wartete, war Maitreya.)

Rollenspiel

Am 19. Mai 2003 fuhren Wilfrid und ich gegen 22.30 Uhr auf dem Heimweg von unserer wöchentlichen Transmissionsmeditation in Toronto mit der U-Bahn in Richtung Finch. Als der Zug aus der Station Bloor-Yonge abfuhr, wurde ein Mann in unserem Waggon laut. Er wollte von jedem wissen, ob er im richtigen Zug nach Finch sei. Er beschwerte sich lautstark, dass er eine falsche Auskunft bekommen habe und daher schon mal an der falschen Station gelandet sei, er wolle nun ganz sichergehen, ob er diesmal in der richtigen Bahn sei.

Er war ein magerer, kleiner Mann mit langen Haaren und Bart und trug ein grünes T-Shirt, Jeans und einen alten Rucksack. Er sah aus und klang betrunken, und ich war nicht in der Stimmung, mich auf ihn einzulassen, die anderen Fahrgäste auch nicht. Wilfrid dagegen brüllte zurück, dass er jetzt im richtigen Zug sei. Das machte ihn sichtlich glücklich, und er fuhr damit fort, laut mit jedem und niemandem zu reden.

Seine Geschichte war, dass er aus Thunder Bay käme und nun nach einer dreitätigen Busfahrt auf dem Weg zu einem Fest in einem Tim Hortons (Cafè) in der Nähe der Haltestelle Finch sei, und dass ihn danach sein Bruder zum Fischen mitnehmen würde. Er wusste nicht, wo genau das Tim Hortons liegt und wie viele Stunden oder gar Tage er vielleicht für die Verabredung zu spät dran sei! Er war laut und unbeherrscht, sodass die meisten Passagiere an der nächsten Station ausstiegen. Dann kam der Mann zu unserem Sitzplatz und begann mit Wilfrid zu schwatzen.

Wilfrid hatte einen Verkehrsnetzplan von Toronto und auch eine gute Idee, wo der Mann den richtigen Bus erwischen konnte und wo er aussteigen sollte. Nun war auch klar, dass er mich ausersehen hatte, diesen glücklichen und betrunkenen Mann zur Busstation zu begleiten, weil wir dieselbe Richtung hatten. (Tatsächlich liegt das Tim Hortons bei mir in der Nähe.)

Der betrunkene Mann war so überglücklich, dass ich mich um ihn kümmern würde, dass er nun versuchte, Wilfrid „seinen Stoff“ zu verkaufen. Er sagte nicht explizit, dass er ihm illegale Substanzen verkaufen wollte, tat es aber indirekt. Natürlich waren weder Wilfrid noch ich daran interessiert. Ich war auch nicht gerade begeistert von der Idee, ihn zur Busstation zu begleiten, beschloss aber nichtsdestotrotz, ihm bedingungslose Liebe zu schicken in der Hoffnung, dass ihn das beruhigen würde.

Er fuhr damit fort, lauthals seine Geschichte zum Besten zu geben, bis wir zur Haltestelle Finch kamen. Aber sobald er aus der U-Bahn ausgestiegen war, war er vollkommen nüchtern. Ich versuchte, ihn zu stützen, damit er auf der Treppe nicht stolperte, aber er war jetzt völlig normal und friedlich. An der Bushaltestelle dankte er mir sogar noch für meine Hilfe. Ich war glücklich, ihn los zu sein, aber dieser Verhaltenswandel hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Könnten Sie mir bitte sagen, ob dieser „glückliche“ Mann Maitreya oder ein anderer Meister war?

T. A., Toronto, Kanada
(Benjamin Cremes Meister bestätigte, dass der Mann Maitreya war.)

Zwei Briefe von derselben Person:

Musik in der Luft

(1) Am Freitag, dem 21. Dezember 2018, war ich allein im Transmissionsmeditationsraum. Wir hatten vereinbart, dass ich, wenn niemand dazukäme, um 20 Uhr wieder gehen würde.

Während ich still dasaß, hörte ich plötzlich jemanden Flöte spielen. Es klang sehr nah, deshalb machte ich die Augen auf und sah, dass es bereits 20.05 Uhr war. Ich wunderte mich, wieso ich hier Musik hörte. Ich war ja allein im Raum.

Deshalb ging ich zur Tür, um den unerwarteten Flötenspieler zu entdecken, es war aber niemand da. Dann überlegte ich, ob vielleicht Kinder an der vorderen Eingangstür Weihnachtslieder sangen, aber auch dort war niemand zu sehen.

Vielleicht kam es aus dem Nachbarhaus? Aber die Musik klang so nah, dass sie eigentlich nicht von dort kommen konnte. Nach einer Weile wurde ich ganz unsicher und begann an meiner Wahrnehmung zu zweifeln ­– und prompt hörte die Musik auf. Ich fand aber, dass das ein besonderes und wunderschönes Erlebnis war, und beschloss, jetzt abzusperren und nach Hause zu gehen.

Nachdem ich mich von dem Erlebnis wieder „erholt“ habe, sehe ich es als liebenswertes Geschenk und möchte es mit Ihnen teilen.

Musikalische Botschaft

(2) Gestern, am 28. Januar 2019, las ich, bevor die Transmissionsmeditation begann, Maitreyas Botschaft Nr. 50 vor und sah zu meiner Überraschung, dass dort stand: „Ich bin der Flötenspieler“!

Ich rezitierte sie, wie wir das in unserer Gruppe vor der Transmissionsmeditation immer tun, aber mir stockte der Atem wegen der Energie und meiner Reaktion auf die Botschaft. Ich habe sie wohl schon viele Male gelesen und gehört, aber sie hatte mich erst jetzt wirklich berührt: „Ich bin der Flötenspieler.“

Nun bin ich ganz sicher, dass das kein Zufall war, dass ich eine Flöte hörte, und begreife es als großes Geschenk.

G. H., Bilthoven, Niederlande

Göttliche Komödie

Während einer Musikveranstaltung am Freitag, dem 22. August 2003, in der Basilika von Vézelay in Frankreich ging ich gegen Ende des Abends in die Krypta und war sehr überrascht, auf zwei Männer zu treffen, die dort im Vordergrund der Reliquien der Maria Magdalena saßen. Sie waren etwa 50 Jahre alt, hatten lächelnde Gesichter und luden mich ein, mich neben sie zu setzen. Nach einem Moment der Stille meinte der eine, das sei der beste Platz, um sich das Konzert anzuhören. Das Gespräch kreiste um verschiedene Themen wie Alchemie, Symbolismus und so weiter. Kurioserweise hatte ich den Eindruck, dass zwischen ihnen ein geheimes Einverständnis herrschte, und sie mich gut zu kennen schienen. Aber mit dem weltlichen „Tun und Treiben“ schienen sie nicht so vertraut zu sein. Der gesprächigere und größere der beiden sagte bedächtig, während er die Kerzen ansah: „Man muss zwei Euro bezahlen, um eine Kerze anzuzünden.“ Er fügte hinzu, dass die Beleuchtung dieser Räumlichkeit wohl ein Vermögen kosten müsse.

Ich war etwas eingeschüchtert, weil ich hinter dem, was sie sagten, einen Meister vermutete. Ich fragte ihn, wo sich der Konvergenzpunkt der tellurischen Kräfte in der Krypta befände. Er zeigte mir eine Säule, und ich lehnte mich an sie, um daran meinen Rücken zu massieren. Ich sah ihnen zu, während ihre Unterhaltung schneller und intensiver wurde. Sie sprachen über die Zahl acht, und dass Vézelay jetzt im Sternzeichen des Skorpions stünde und man nicht zu lange in der Krypta meditieren sollte, weil das sonst Kopfschmerzen verursachen könnte. Sie beschrieben die Leute in der Kirche detailliert und sehr witzig: Die „Spitze der Spitzen“ in der ersten Reihe … und so fort. Hier, fanden sie, seien sie am richtigen Platz als glückliche und nette Außenseiter in einer schrecklichen Welt.

Sie errieten meine kulinarischen Gewohnheiten, als sie mich baten, beim Blumenpflücken an sie zu denken, und sagten, dass zu viel zu essen krank machen könne (einer der beiden war Arzt). Schließlich sagte einer der beiden, als sie aufbrechen wollten: „Lass uns den Ausgang des Heiligen Antonius von Padua nehmen.“ Sie rannten dann beinahe, als sie davon gingen.

Wer waren diese beiden Männer?

V. J., Tonnerre, Frankreich
(Benjamin Cremes Meister bestätigte, dass die beiden Männer Maitreya und der Meister Jesus waren.)


Krishnamurti und die Meister

von Phyillis Power

Ich würde sagen, dass Krishnamurti der Arbeit des Christus den Weg bereitet. (Benjamin Creme 1980)

Jiddu Krishnamurti (1895–1986) war ein wundervoller geistiger Lehrer, der weltweit von vielen Tausend Menschen geachtet wurde, darunter auch einige, die in der Vorbereitung der „Wiederkehr“ engagiert waren. Zu jenen, die er „unterwies“, zählten auch Wissenschaftler und Philosophen, und wie andere seiner Zeitgenossen brachte er etwas von der Sicht- und Denkweise des Ostens in die westliche Welt. Aber er vermittelte seine eigenen Lehren. Vor allem zielte er darauf ab, dem Menschen zu „bedingungsloser Freiheit“ zu verhelfen – ihn in psychologischer Hinsicht von allen möglichen äußeren und inneren Konditionierungen zu befreien, von allem, was der Wahrnehmung unseres Ichs im Weg steht, das in einer inneren Stille mitten im Strom und Geschwätz unseres Alltagslebens existiert.

Krishnamurtis idealer Zustand ist der einer „Meditation“, der jederzeit im täglichen Leben stattfinden kann und in dem wir die Einheit allen Seins erfahren können – eine tiefe und unerschütterliche innere Aufmerksamkeit. Benjamin Creme sagte, dass Krishnamurtis Lehren einfach und pur und auch Maitreyas Lehren waren, und dass er sich mit 49 Jahren der vierten Einweihung unterzogen hatte (SI, Dezember 1989). Ich werde mich in diesem Artikel auf einige Aussagen über Krishnamurti von Benjamin Creme und aus Share International beziehen.

Ich erinnere mich, dass ich nichts über ihn wusste, als ich 1966 in London zum ersten Mal einen Vortrag von Krishnamurti besuchte – in einem großen, brechend vollen Saal. Ich war verblüfft über die intensive und erwartungsvolle Stille, die das ganze Publikum ergriff, kurz bevor er die Bühne betrat – eine kleine, beherrschte, elegante Gestalt. Die Energien, die er mitbrachte, waren bereits am Werk. Sein Vortrag konnte einerseits als sehr einfach angesehen werden, und in gewisser Weise war er das auch – andererseits als äußerst schwierig, was er ebenfalls war, denn wenn man wirklich genau hinhörte, war es, als werde man mit dem Redner auf eine Reise der rigorosen und in einiger Hinsicht schmerzhaften Selbsterforschung mitgenommen. Zu erforschen, ohne analytisch zu sein, und sich damit auf Krishnamurti einzulassen, konnte außerordentlich erhellend sein, wenn es einem auch nur annähernd gelang, seinen Ausführungen zu folgen und das eigene mentale Gepäck fallen zu lassen. Es erfordert Mut und einen klaren Blick. Wie B. C. sagte: „Man kann Krishnamurti auf zweierlei Weise zuhören – entweder intellektuell […] oder indem man beim Zuhören, das was er sagt, gleich auf sich selbst bezieht.“ (SI, März 1998)

Krishnamurtis Lehren

Ich bin nicht gekommen, um Anhänger um mich zu scharen, … erkennt, dass ich in euch bin. (Maitreyas Lehren, 2005)

Zeit seines Lehrlebens vertrat Krishnamurti die Ansicht, dass religiöse oder andere Überzeugungen und „Meister“ oder Priester oder Autoritäten im Allgemeinen, ob innere oder äußere, für die Freiheit, die er zu fördern versuchte, hinderlich seien. Für viele seiner Anhänger, vor allem im Westen, war seine nichtreligiöse Sichtweise, die keine Notwendigkeit für einen Gott oder Guru oder Meister sah, sehr ansprechend. Er erläuterte diese Einstellung schon zu Beginn seiner öffentlichen Lehrtätigkeit: „Ob die Meister existieren oder nicht, ob es die Unterscheidung in Eingeweihte, Schüler und so weiter gibt, ist nicht wichtig, wichtig ist nur, sich selbst zu verstehen […] solange das Denken in Glaubensvorstellungen befangen ist, gibt es keine Freiheit. Es ist also ziemlich belanglos für mein Handeln, ob die Meister existieren oder nicht […] Obwohl ihre Existenz sogar Realität sein könnte, ist sie nicht von Bedeutung; denn um verstehen zu können, müssen Sie unabhängig sein, auf eigenen Füßen stehen, völlig nackt und entblößt von allen Sicherheiten […] Wenn Sie wirklich Ihr Gewissen erforschen, werden die meisten von Ihnen feststellen, dass Sie Sicherheit, Bequemlichkeit, Orte der Geborgenheit suchen, und auf dieser Suche versorgen Sie sich mit Philosophien, Gurus, Systemen der Selbstdisziplin; auf diese Weise behindern, verengen Sie ständig das Denkvermögen.“ (Adyar, dritter öffentlicher Vortrag, 1933)

In diesem Vortrag äußerte sich Krishnamurti indirekt auch zu seiner eigenen Geschichte; und es ist erhellend, dass er hier die Meister eben nicht ableugnete, sondern sie für den Sucher nach wahrer Freiheit als irrelevant bezeichnete. Als Kind einer Brahmanen-Familie im ländlichen Indien geboren, wurde er mit dreizehn Jahren zusammen mit seinem Bruder Nitya von den Theosophen Annie Besant und Charles Leadbeater adoptiert, um darauf vorbereitet zu werden, Maitreya, dem Christus, dessen Rückkehr in die Außenwelt die Theosophen erwarteten, als physischer Träger zu dienen (in gleicher Weise wie seinerzeit Jesus).

Leadbeater hatte die „wundervolle Aura“ des Jungen erkannt. Er gründete 1911 mit Besant eine Organisation, genannt „The Order of the Star“ (anfänglich: International Order of the Star of the East), um dem kommenden Weltlehrer den Weg zu bereiten, und so begann Krishnamurti, nun dessen Oberhaupt, vor Tausenden von Anhängern Vorträge zu halten.

Dann allerdings unternahm Krishnamurti 1929 einen Schritt, der den Rest seines Lebens als Lehrer bestimmte: Er löste den Sternorden auf. Die Theosophische Gesellschaft war zu jener Zeit voller Illusionen und auf Persönlichkeiten und Konkurrenzdenken ausgerichtet – indem beispielsweise schnelle aufeinanderfolgende Einweihungen in nur einer Lebenszeit versprochen wurden. Nach einigen Jahren des Widerstands gegen dieses Verhalten löste Krishnamurti schließlich den Orden anlässlich einer Großversammlung auf und gelobte, dass er von nun an auf einfache Weise, ohne Dogma lehren würde. In seiner bekannten Ansprache auf dieser Veranstaltung sagte er: „Sie beunruhigen sich darüber, ob es eine Person wie den Weltlehrer gibt, der sich im Körper einer gewissen Person, Krishnamurti, manifestiert haben soll; aber in der Welt wird sich niemand über diese Frage beunruhigen […] Die Wahrheit ist ein pfadloses Land. Der Mensch kann weder durch irgendeine Organisation noch durch irgendeinen Glauben, irgendein Dogma, weder durch Priester oder Riten noch durch philosophisches Wissen oder psychologische Methoden zur Wahrheit gelangen. Er muss sie durch den Spiegel seiner Beziehungen entdecken, durch das Erkennen der Inhalte seiner eigenen Gedankenwelt, durch Beobachtung und nicht durch intellektuelle Analyse oder ein Zergliedern seines Innenlebens.“ (Über die Auflösung des Sternordens, 1929)

Für den Rest seines Lebens blieb dies Krishnamurtis Prinzip: kein Dogma, keine Meister, aber rigorose Selbstbeobachtung. Er befasste sich besonders mit der individuellen Veränderung als ein Weg zur Veränderung der Gesellschaft: „Indem Sie im Menschen, in Ihnen selbst, eine radikale Veränderung herbeiführen, führen Sie natürlich auch eine radikale Veränderung in der Struktur und dem Wesen der Gesellschaft herbei.“ (Vorträge vor amerikanischen Studenten, The Krishnamurti Archives)

Krishnamurtis Lehren wurden für viele Menschen, die einen geistigen Weg suchten, aber von der vorherrschenden westlichen Weltsicht durchdrungen waren, sehr wichtig. Er verwies häufig auf geistige Überzeugungen als emotionale und geistige Versatzstücke, die der wahre Sucher aufgeben sollte – zugunsten eines einfachen Seinszustands in der Gegenwart und ohne Gedanken und Emotionen. Für Krishnamurti war das „Meditation“, die aber nicht mit einem Rückzug aus dem Leben verbunden war, sondern vielmehr eine Art gelassener Versenkung in das Leben war – eine Art, in der Welt zu sein, aber nicht von ihr.

Krishnamurti behielt seine Ablehnung jeglicher offizieller Religion oder jedes „Ismus“ Zeit seines Lebens bei. Diese Sichtweise stimmt auch mit der Darstellung der Lehren der Zeitlosen Weisheit von Meister Djwahl Khul (D. K.) in den Alice-Bailey-Büchern überein, der alle Glaubensrichtungen wegen ihrer falschen Lehren kritisierte. Zu Beginn jedes Buches bittet D. K. den Leser, nichts von dem darin Niedergeschriebenen einfach zu akzeptieren, sondern höchstens als Hypothese anzunehmen, die durch die eigene Intuition bestätigt werden könne oder auch nicht. Genauso begann auch Benjamin Creme seine Vorträge mit dem Hinweis, er wolle nicht, dass man seine Worten glaubt, es sei denn, das sie für den Zuhörer wahr klingen. Und über Krishnamurti sagte er: „Die Menschen fangen an, sich auf die Meister zu berufen, als gehörten sie, die Meister, ihnen! Krishnamurti war fortgeschritten genug, um zu wissen, dass er, wenn er über die Meister spräche, nur die Verblendungen und Illusionen der Menschen nähren würde, sodass sie den Meistern mehr vertrauen würden als sich selbst.“ (SI, April 1999, englische Ausgabe) Spiritualität im neuen Wassermannzeitalter legt mehr Wert auf die Unabhängigkeit des Menschen als auf Hingabe und Glauben, wie wohl im Fischezeitalter üblich.

Es gibt viele Beispiele dafür, dass Krishnamurti später auch nach den „Meistern“ gefragt wurde. Für Menschen, die einen theosophischen Hintergrund hatten, war es eine natürliche Frage, wie auch für diejenigen, die auf Krishnamurtis Weisheit und Gleichmut sowie auf die Wirkung seiner Energie auf sein Publikum ansprachen. Manchmal sagte er, die Fragesteller versuchten ihn zu „überrumpeln“. Ohne deren Existenz ganz zu leugnen, bestand er immer darauf, dass die Meister „belanglos“ seien, und dass überdies der Glaube an sie nur dazu diene, Menschen in ihren eigenen Dogmen und Glaubenssätzen „einzukerkern“. Ohne einen Meister müssten sie sich nach innen wenden und dort Erlösung finden.

In einem „Dialog“, der 1972 in Malibu in Kalifornien stattfand, fragte Philip Naudé, ein zeitweiliger enger Mitarbeiter, Krishnamurti direkt nach den Meistern oder „Wesenheiten“ und einen von ihnen beaufsichtigten „Plan“ für die Menschheit. Krishnamurti weicht der Frage schließlich aus und antwortet, indem er über seinen Hintergrund als Brahmane und auch über seine Erfahrungen mit der Theosophischen Gesellschaft spricht, dass er beispielsweise mit der Idee des Meisters Koot Hoomi (K. H.) (einem hohen Meister der Weisheit, der eng mit Maitreya zusammenarbeitet) und Maitreyas vertraut sei. Er spricht über sich selbst und wie er als Junge von den Theosophen Leadbeater und Besant ausgewählt wurde, um dem kommenden Weltlehrer als Träger zu dienen, aber dann scheint er sich herauszureden, indem er sagt, sie hätten gefunden, was sie suchten. Die Götter aller Religionen seien als „Mythen“ dazu bestimmt, den Gläubigen Sicherheit in ihrem Glauben zu geben. Naudé versucht, auf eine sehr respektvolle und maßvolle Weise anzudeuten, dass Krishnamurti eine besondere Gabe haben müsse, da er viele Tausende von Menschen beeinflusst habe. Diese Befragung scheint Krishnamurti zu veranlassen, vorsichtiger zu sein mit dem, was er sagen kann, sodass er sich dann weniger eindeutig äußert. Er spricht über „Mythen“ in allen Religionen und beantwortet die Frage nicht direkt, spricht aber stattdessen in Metaphern über eine „Energie“ – der „Himmel“ verändere den alltäglichen darunterliegenden „Strom“. Nach 1929 wird Krishnamurti das, was mit ihm geschah, zunehmend als eine Energie, eine Kraft, sogar als einen „Segen“ bezeichnen.

Erfahrung der Meister

Im Gegensatz zu seiner späteren Haltung schien Krishnamurti bis zur Auflösung des Sternordens die Existenz der Meister und seine eigene Beziehung zu ihnen rückhaltlos zu akzeptieren.

Das zeigt sich besonders deutlich in einem kleinen Buch, das Krishnamurti mit nur vierzehn Jahren geschrieben hatte: Zu Füßen des Meisters, mit dem UntertitelFür jene, die anklopfen. Das Buch handelt von der Beziehung eines Schülers/Jüngers zu seinem Meister und wurde Krishnamurti angeblich von seinem Meister Koot Hoomi diktiert. Als „Autor“ wird „Alcyone“ genannt – der Name, den Annie Besant Krishnamurti gegeben hatte, als sie ihn adoptierte. In ihrer Einleitung zu dem Buch sagt Annie Besant: „Möge es anderen helfen, wie die gesprochenen Lehren ihm geholfen haben.“ Im Vorwort schreibt Krishnamurti: „Dies sind nicht meine Worte; es sind die Worte des Meisters, der mich lehrte.“ Dennoch können wir im Buch auch einige der Samen der späteren Lehren Krishnamurtis finden. Vieles davon klingt sehr esoterisch.

Zu Füßen des Meisters unterscheidet sich stark von den anderen Büchern Krishnamurtis, und obwohl es noch immer erhältlich ist und viele Auflagen erlebt hat, wird es gewöhnlich nicht als Teil seines Werkes betrachtet. Das Buch enthält die Lehren und die Gebote des Meisters, und vieles davon ist in der zweiten Person geschrieben, als wende sich der Meister an seinen Schüler. Vom Meister wird gesprochen, wie man es von einem treuen Anhänger erwarten würde: „ […] denn der Schüler ist eins mit dem Meister. Er braucht nur seine Gedanken in die seines Meisters hineinzulegen, um zu sehen, ob sie übereinstimmen. Tun sie das nicht, so sind seine Gedanken irrig, und er wird sie sofort berichtigen.“ Das Buch betont, dass „wer anklopft“, das heißt, wer den Pfad der Jüngerschaft einzuschlagen wünscht, den darin enthaltenen Anweisungen vertrauensvoll folgen müsse, um die nötigen vier „Erfordernisse“ zu erfüllen. Insgesamt scheint es aus einer völlig anderen Tradition zu stammen als das, was Krishnamurti später für seine Leser formulierte. Allerdings sind viele der Gebote für einen Jünger von universeller Bedeutung und stimmen auch mit den Lehren der Zeitlosen Weisheit überein, wie die Notwendigkeit einer ernsthaften Verpflichtung gegenüber dem „Pfad“. In seinen Vorträgen vor unterschiedlichem Publikum sprach Krishnamurti häufig über die Notwendigkeit, „ernsthaft“ zu sein in der Selbsterforschung und der eigenen Lebensführung; das war jedoch nicht gegen Humor, sondern gegen Oberflächlichkeit gerichtet.

Zu Füßen des Meisters ist in vier Abschnitte unterteilt:Jeder behandelt eine für den Pfad erforderliche Eigenschaft: Unterscheidungsvermögen, Wunschlosigkeit, Charakterbildung, Liebe.

Unterscheidungsvermögen. Für jene, die „wissen“, das heißt, für jene, die Gottes Plan als „Evolution“ verstehen, ist das Unterscheidungsvermögen von wesentlicher Bedeutung: In diesem frühen Stadium von Krishnamurtis Leben wird bereits betont, dass, wenn jemand „auf Gottes Seite“ steht, es nicht darauf ankomme, welcher Religion er angehört, denn „alle sind eins“. Allerdings ist das Unterscheidungsvermögen von wesentlicher Bedeutung bei der Wahl zwischen dem „Wirklichen“, Gottes Evolutionsplan, und dem „Unwirklichen“, den Wegen der materiellen Welt, die von Grund auf illusorisch sind. Es wird ein Unterschied gemacht zwischen dem „Du“ als dem immanenten Gott und dem „Du“ als den physischen, astralen und mentalen Trägern. Die Betonung des Unterschieds zwischen dem Wirklichen und dem Unwirklichen liegt auch Krishnamurtis späterem Lehren zugrunde, obwohl er dann zu seinen Zuhörern weder von „Gott“ noch von den Lehren sprach, die er als Junge von den Theosophen erhalten hatte.

In dieser Weise endet auch dieser Abschnitt: „Lerne Gott in jedem Menschen und in jedem Ding zu erkennen, gleichviel wie böse er oder es äußerlich erscheinen mag. Du kannst deinem Bruder helfen durch das, was ihr stets gemeinsam habt: das ist das göttliche Leben.“

Wunschlosigkeit. Dieser Abschnitt zeigt, wie die meisten Menschen in ihren Wünschen gefangen sind und sich mit ihnen identifizieren („sie haben das Gefühl, dass sie ihre Wünsche sind“). Und wiederum liegt der einzige Weg, um frei von allen Wünschen zu sein, seien es physische, emotionale oder scheinbar „höhere“ Wünsche, wie der Wunsch, für geleistete Hilfe Anerkennung zu finden, darin, „dich dem Dienst an der Welt [zu] widmen, nur weil du sie liebst und weil du gar nicht anders kannst, als dich für sie hinzugeben“.

Charakterbildung ist breiter gefächert – mit Passagen über „Selbstbeherrschung im Denken und Handeln“, „Duldsamkeit“, „Gleichmütige Heiterkeit“, “Zielbewusstheit“ und „Vertrauen“.

Selbstbeherrschung beinhaltet die Kultivierung der „Ruhe der Gedanken sowie des Gemüts“, unbewegt von Emotionen, „um ohne Furcht den Prüfungen und Schwierigkeiten auf dem Pfad die Stirn bieten zu können“. Der Schüler wird ermahnt, sich daran zu erinnern, dass nichts, was ihn von außen erreicht, die Beständigkeit seiner Absicht beeinträchtigen sollte. Er muss stets an andere denken und nicht der Depression nachgeben. Der Pfad ist nicht einfach.

„Duldsamkeit“: Der Schüler wird ermahnt, seine Überzeugungen nicht anderen aufzudrängen; „Gleichmütige Heiterkeit“: „Trage dein Karma freudig, wie immer es sein mag.“ Und: „Du musst frei werden von jeglichem Besitzgefühl.“

„Zielstrebigkeit“: „Alles selbstlose hilfreiche Wirken ist des Meisters Werk […] Du musst jeder einzelnen Aufgabe deine volle Aufmerksamkeit widmen […] dass dich nichts je von dem Pfad abbringen kann.“

„Vertrauen“: „Du musst deinem Meister vertrauen; und du musst dir selbst vertrauen. […] Du bist ein Funke von Gottes eigenem Feuer […] Dein Wille muss so hart wie Stahl werden, wenn du auf dem Pfad wandeln willst.“

Liebe. Das ist die wichtigste Eigenschaft. Liebe ist der Wille, eins zu sein mit Gott aufgrund deiner innigen Liebe zu ihm. Der Schüler muss sich hüten, jemals zu verletzen, und danach trachten, zu helfen, wann immer es notwendig ist. „Klatscherei, Grausamkeit und Aberglaube sind Sünden gegen die Liebe.“ Die Abhandlung endet:

„Wille, Weisheit, Liebe sind des Logos Wesensformen. Dienst du ihm, so strahlen eben diese seine Wesensformen durch dich in die Welt.“ Das ist eindeutig eine Aussage der Lehren der Zeitlosen Weisheit.

Transformation

Im Jahre 1922, als Krishnamurti noch den Sternorden leitete, wie Mary Lutyens, seine Biographin, berichtete, geschah etwas Außerordentliches: Er schien von einem anderen Bewusstsein „übernommen“ worden zu sein. Er erschien transformiert und sprach auf andere Weise. Die Menschen in seiner Nähe nahmen eine kraftvolle Energie im Raum und eine Transformation in Krishnamurti wahr; sie nahmen an, dass Maitreya durch ihn sprach. Krishnamurti selbst beschrieb die Erfahrung als eine der höchsten Freude und einer gefühlten Einheit mit allem Lebendigen – aber sie war auch von großen physischen Schmerzen begleitet. Er nannte es den „Prozess“und erlebte das sein Leben lang immer wieder. In der ausführlichen und detaillierten Biographie neigte Mary Lutyens, die Krishnamurti die meiste Zeit ihres Lebens kannte, zu der Annahme, dass „der Lehrer“ – Maitreya – tatsächlich den Körper Krishnamurtis betreten hatte. Krishnamurti schrieb Leadbeater: „Ich spüre, dass ich wieder in Kontakt mit Maitreya und den Meistern bin, und es gibt für mich nichts anderes zu tun, als ihnen zu dienen […] Der Horizont meines Lebens ist klar, und die Skyline ist schön und genau.“ (Lutyens, 1990)

Etwas Ähnliches ereignete sich 1925 bei einem Treffen des Sternordens. Krishnamurti begann plötzlich in der ersten Person zu sprechen. „Ich komme, um zu erneuern und nicht um niederzureißen. Ich komme nicht, um zu zerstören, sondern um aufzubauen.“ Er schrieb: „Ich bin sicher, dass er sehr bald wiederkommt.“ Benjamin Creme sagte, dass Krishnamurti häufig von Maitreya überschattet wurde und das auch sein Leben lang wusste. 1927 sagte Krishnamurti: „Für mich ist es alles – es ist Sri Krishna, es ist Meister D. K., es ist Maitreya, es ist der Buddha, und dennoch ist es jenseits all dieser Formen […] Ich bin eins mit meinem Geliebten […] Man kann den Geliebten nicht verstehen, bis man ihn in jedem Tier, jedem Grashalm, in jeder leidenden Person, in jedem einzelnen Menschen sehen kann.“ (Lutyens, 1990)

Diese Erfahrungen machte er, bevor er den Ordern auflöste und bei diesem Anlass erklärte, seine zukünftige und lebenslange Rolle als Lehrer (nicht als Guru) sei es, „die Menschen bedingungslos“ von allen Autoritäten „zu befreien“. Von da an sprach er nicht mehr explizit über die Meister oder Maitreya, aber der „Prozess“ hielt an, und gegenüber seinen Vertrauten sprach er häufig von einer starken Energie, die um ihn herum und in ihm sei, was diese ebenfalls erfahren konnten.

Krishnamurti und Maitreya

Ich bin immer bei euch. (Maitreya, Botschaft Nr. 78)

Krishnamurti starb 1986 im Alter von neunzig Jahren. Benjamin Creme verkündete 1977, dass Maitreya selbst in die moderne Welt gekommen sei, und nicht per Überschattung eines Jüngers, sondern unter Verwendung eines mayavirupa– eines selbst erschaffenen Körpers. Damals lehrte Krishnamurti noch immer weltweit. Hätte Krishnamurti bekannt gemacht, dass Maitreya in der Welt war, und sich ihr möglicherweise sehr bald vorstellen würde, hätte er dann auch öffentlich über die Meister gesprochen?

Das ist natürlich eine hypothetische Frage. Dennoch kann ich mir auch ein anderes Szenario vorstellen: Dass Krishnamurti aufgrund seiner eigenen Kontakte von Maitreyas Anwesenheit weiß. Er wendet sich wieder seinen frühesten Schriften und Begegnungen mit den Meistern zu und erkennt, dass nach all den vielen Jahren nun die Zeit gekommen ist, öffentlich über das zu sprechen, was er so deutlich und intensiv erfahren hat. Jetzt, zu diesem Zeitpunkt der Geschichte, muss die Welt über die Meister Bescheid wissen. Krishnamurti spricht also über Maitreya, den Weltlehrer, der ihn sein Leben lang so oft überschattet hat. Ich stelle mir vor, welche Wirkung das auf viele „Schüler“ Krishnamurtis haben könnte. Einige werden schockiert und entsetzt sein und seine scheinbare Kehrtwendung ablehnen – aber er könnte auch nach wie vor betonen, dass die Hingabe an einen Meister der persönlichen Entwicklung abträglich sein kann. Für andere könnte diese „Ankündigung“ freudvoll und befreiend sein – zumindest würden sie sehen, wie sich die verschiedenen Aspekte von Krishnamurtis Leben ergänzen und wie sich das frühe Lebensversprechen auswirkte. Dies ergänzt die Lebendigkeit, zu der ihnen Krishnamurtis Lehren verhelfen, noch um eine neue Hoffnung und Zielsetzung. Krishnamurti sagte, dass die Menschen sich individuell selbst verändern müssten, um die Gesellschaft zu verändern. Für unsere Zeit lehrt Maitreya, weil die privaten und die sozialen und politischen Bereiche untrennbar und geistig miteinander verbunden sind, dass unsere Aufgabe jetzt darüber hinaus reicht – dass wir als eine Gruppe, als gesamte Menschheit daran arbeiten, unsere gesamte Welt, sowohl die innere wie die äußere, zu transformieren.

Krishnamurti war ein wirklich wundervoller Lehrer, der viele Tausende von Menschen zu einer größeren Freiheit und Freude an ihrem inneren Leben bewegen konnte. Vielleicht war es zu dem Zeitpunkt, als Maitreya in die moderne Welt kam, für Krishnamurti schon zu spät, in seiner lebenslangen Lehrtätigkeit einen so drastischen Kurswechsel vorzunehmen. Er ging immer seinen eigenen Weg, und seit dem Tag, an dem er den Sternorden auflöste, war seine Botschaft immer die gleiche: die Göttlichkeit der ganzen Menschheit.

Ich befasse mich mit einer entscheidenden Sache: die Menschen frei zu machen […] sucht in euch selbst nach der Erleuchtung, der Herrlichkeit, der Läuterung und der Unbestechlichkeit des Ichs. (Über die Auflösung des Ordens, 1929)

Literaturhinweise:

Maitreya – Christus und die Meister der Weisheit, Benjamin Creme, 1986
Botschaften von Maitreya – dem Christus, Benjamin Creme, 1997
Maitreyas Lehren – die Gesetze des Lebens, Benjamin Creme, 2005
The Krishnamurti Archives: kfa.org/the-archives, The Krishnamurti Foundation of America, Ojai, California, USA
Zu Füßen des Meisters, J. Krishnamurti, Aquamarin Verlag, 2004
Krishnamurti – Die Biographie, Mary Lutyens, Aquamarin Verlag, 1997
Share International – verschiedene Fragen und Antworten von Benjamin Creme
Siehe auch Bette Stockbauer: „The Teaching of Maitreya and Krishnamurti – a comparison“, SI, April 1999 (englische Ausgabe)

Krishnamurtis Strahlenstruktur:
Seele: 2; Persönlichkeit: 2 (6); Mental: 4 (4); Astral: 6 (2); Physisch: 7 (7). Evolutionsgrad: 4.0

Phyllis Power (PhD) war Universitätsdozentin und ist Share International-Korrespondentin in London. Sie war mit Benjamin Creme verheiratet.


ZEICHEN DER ZEIT

Wunder werden die Welt überfluten“

Nasa – Ein riesiges, strukturiertes Objekt nahe der Sonne, 1. März 2019 (Bild oben), und ein ebenfalls riesiges, geflügeltes Objekt nahe der Sonne, 14. März 2019 (Bild unten), aufgenommen von der Weltraumsonde SOHO. (Quelle: YouTube: myunhauzen74)

Wundersame Lingams im Swami-Premananda-Tempel

Indien – Im Sri-Premeshvarar-Tempel im Swami-Premananda-Aschram, Tamil Nadu, haben sich in der Nacht des Mahashivaratri-Festes (4./ 5. März 2019) auf geheimnisvolle Weise 10 Lingams manifestiert. „Die Atmosphäre war fantastisch und sehr erhebend“, sagte das Management-Team des Aschrams. Zuerst bildeten sich drei Lingams am Abend des 4. März, dann nach und nach sieben weitere in den frühen Morgenstunden und im Lauf des folgenden Tages. (Quelle: sripremananda.org)

Bildunterschriften:
Drei Lingams am 4. März, 19.50 Uhr.
Vier Lingams am 5. März, 4.15 Uhr.

Kanada – Lichtmuster in Montreal, aufgenommen am 18. Dezember 2018 und eingesandt von Jocelyne Millet.

Niederlande – Im September 2016 hatte Corné Quartel mehrere Fotos von einem farbenfrohen „Stern“ am Himmel über Amsterdam gemacht, die von Benjamin Cremes Meister als Maitreyas „Stern“ bestätigt und in der Share International-Ausgabe vom September 2016 veröffentlicht wurden. Wie schon am 15. Februar (siehe SI April 2019) gelangen ihm nun auch am 25. Februar wieder neue Aufnahmen – im Abstand von wenigen Sekunden fotografiert – von einem ebenso farbenfrohen, blinkenden, sich bewegenden „sternähnlichen“ Objekt, das sich an der gleichen Stelle in der gleichen Himmelsrichtung befand.

Wundersames Myrrhenöl

USA – Am 29. und 30. März 2019 strömten Hunderte von orthodoxen Christen, darunter auch 200 Schulkinder, in die ukrainisch-orthodoxe Kathedrale des Heiligen Wladimir in Parma, Ohio, um eine „Kardiotisa“ genannte Marienikone zu sehen. Ein Priester hob diese hoch und ließ von ihr Myrrhenöl in die Hände der Kinder tropfen. Die wundersame Ikone stammt aus der orthodoxen Kirche des Heiligen Georgs in Taylor, Pennsylvania und sondert seit acht Jahren Myrrhenöl ab. Kardiotisa – „Zärtliches Herz“ – soll, Berichten zufolge, Wunderheilungen bewirkt haben. (Quelle: visionofjesuschrist.com; uocfusa.org; schwebster.org)

USA – Ein scheibenförmiges, von Lichtern umringtes Objekt, das am frühen Abend des 9. März 2019 über einer Schnellstraße in Los Angeles hin und her schwebte. Die Autofahrerin, die es entdeckte und fotografierte, schreibt dazu: „Ich war erstaunt, wie dicht unter ihm Flugzeuge und ein Hubschrauber vorbeizogen, ohne es anscheinend zu bemerken.“ (Quelle: mufon.com)


Inhaltsverzeichnis der Printausgabe

Verantwortungsbewusstsein
von Meister –, übermittelt von Benjamin Creme

MEINUNG
Die Natur kann uns vor dem klimatischen und ökologischen Zusammenbruch retten
von Jessica Corbett

Krishnamurti und die Meister
von Phyllis Power

Den Planeten schützen – eine Zusammenstellung

ZEICHEN DER ZEIT
„Wunder werden die Welt überfluten“

Tagsüber den Weltfrieden predigen und nachts todbringende Waffen feilbieten
von Thalif Deen

Papst Franziskus:
Wer Waffen an Saudi­Arabien verkauft, „hat kein Recht, über Friedenzu reden“
von Andrea Germanos

LESERBRIEFE

Fragen und Antworten