Share International, März 2021

Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus der deutschen Printausgabe.

Gesundheit und Heilung

von Meister —, übermittelt von Benjamin Creme

Seit der ersten Ausgabe der Zeitschrift Share International hatte Benjamin Cremes Meister vorgesehen, dass seine Artikel, die er fast 40 Jahre lang zu jedem Heft beitrug, auch wiederholt, der jeweiligen Weltsituation entsprechend, veröffentlicht werden sollten.

Heute kann man überall sehen, wie sich Menschen zusammentun, um die Idee eines gesunden Lebens zu verbreiten und das allgemeine Interesse an mehr Vitalität und Gesundheit zu fördern. Wo man auch hinschaut, erscheinen Bücher, die Ernährungsregeln und andere Gesundheitshinweise anbieten — manche noch neu und unerprobt, andere auf alten Weisheiten beruhend — und den Anspruch erheben, alle körperlichen Übel heilen zu können – vom Übergewicht bis zu den tödlichen Geiseln der Menschheit. Die Forschung nach den Ursachen und der Natur der Krankheiten hat neuen Auftrieb bekommen.

Doch bis jetzt ist die eigentliche Ursache des Krankseins noch reichlich unbekannt. Sie liegt tief in der Vergangenheit des Menschen begraben, ist weitgehend karmischer Natur und wird erblich übertragen. An diesem Karma ist die gesamte Menschheit beteiligt. Uralte Verstöße gegen die Gesetze des Lebens haben dieses unwillkommene Erbe hinterlassen, und nur eine gründliche Neustrukturierung unserer Denk- und Lebensweise wird die Situation verändern und allmählich wieder ins Lot bringen. Dass dieses Gleichgewicht sich wieder einstellt, ist unumgänglich; aber es braucht seine Zeit, gewisse uralte Krankheiten auszumerzen und auch das Erdreich unseres Planeten zu reinigen. Vor allem muss man statt der heute meist üblichen, traditionellen Form des Begräbnisses die Feuerbestattung einführen, das einzige hygienische Verfahren für den Körper nach dem Tod.

Überall wird bereits nach neueren Heilmethoden geforscht; es wird viel und sehr vernünftig experimentiert, und die Tore zu neuen Erkenntnissen öffnen sich eines nach dem anderen. Bald wird eine Flut neuer Einsichten die Welt bewegen und zu einer völlig neuen Einstellung zur Krankheit, ihren Ursachen und ihrer Behandlung führen.

Hinter all diesen Aktivitäten steht die Hierarchie, sie beobachtet und lenkt sie hinter den Kulissen des Lebens und sucht, wo immer möglich, die experimentelle Forschung voranzutreiben. Diese Impulse gehen hauptsächlich in zwei Richtungen: Sie spornen zum einen weitsichtige Menschen dazu an, die menschliche Konstitution und Struktur noch besser zu ergründen, von deren Kenntnis das Verständnis des Krankheitsmechanismus abhängt; und zum anderen geben sie auch den zurzeit gebräuchlichen Mitteln zur Heilung, Linderung und Prävention, seien sie alt oder neu, orthodox oder unorthodox, neue Impulse.

Eine der bemerkenswerten Entwicklungen der Gegenwart ist die zunehmende Beliebtheit sogenannter Geist- oder Glaubensheiler. Die öffentliche Akzeptanz ihrer Rolle und ihrer Fähigkeiten hat sich erstaunlich verbessert, und das weltweit. Neues Interesse an den uralten Heilmethoden des Ostens hat die technischen Hilfsmittel und das Verständnis westlicher Behandler erweitert, wobei die Vorbeugung — die Schaffung der Vorbedingungen für Gesundheit und Vitalität — allmählich eine wichtigere Rolle zu spielen beginnt.

All das ist ein gutes Omen für die Zukunft, in der wir die schrittweise Überwindung der die Menschheit schwer belastenden Krankheiten erleben werden. Der erste Schritt wird die Beseitigung der Furcht vor Krankheiten sein, und mit dem Verständnis für ihre Ursachen werden sich auch gezieltere Methoden zu ihrer Beherrschung durchsetzen.

Die Umgestaltung der gesellschaftlichen Strukturen wird wesentlich zur Gesundung der Menschen beitragen und chronische Spannungen und Ängste erheblich verringern, mit denen heutzutage Millionen leben müssen. Mehr Freizeit, Muße und Erholung werden ihren Teil dazu beitragen; zudem wird man mithilfe gesünderer Anbaumethoden Nahrungsmittel produzieren können, deren Vitalkraft den menschlichen Bedürfnissen gerecht wird.

Wenn der Mensch die wahre Natur seiner Konstitution erkennt – wenn er sich als Seele erlebt, die sich in einem mentalen, einem emotionalen sowie einem zweifachen physischen (ätherischen und grobstofflichen) Körper spiegelt – hat er den ersten Schritt getan, um Krankheiten besiegen zu können. Bis jetzt konzentriert sich die Aufmerksamkeit ausschließlich auf die grobstoffliche Ebene, während die wirklichen Ursachen in einem Missverhältnis und Missbrauch der den Körper durchfließenden feinstofflichen Energien zu suchen sind.

Der Mensch steht vor einer großen Entdeckung: Krankheit ist das Ergebnis von Unausgeglichenheit; ein gesundes Gleichgewicht ist von richtigem Denken und Handeln abhängig, und richtiges Denken und Handeln bezieht immer und überall alle Brüder und Schwestern mit ein.

Wenn der Mensch Krankheiten hinter sich lassen will, muss er zuerst jeglicher Ausgrenzung ein Ende setzen. (Share International, Oktober 1982, Teil eins)

Gesundheit und Heilung (Teil zwei)

Beinahe jährlich gewinnt man heute neue Erkenntnisse über das Wesen und die Beherrschung von Krankheit, wie wir diesen Zustand mangelnden Gleichgewichts zwischen Verstand und Körper nennen, der der Menschheit so viel Sorgen bereitet. Jeder neue Fortschritt erweitert ein wenig die Grenzen des Wissens über uns selbst und öffnet eine Tür zu weiteren Erkenntnissen. Da wir uns am Beginn eines neuen Zeitalters befinden, steht die Menschheit so dicht wie noch nie vor weiteren erhellenden Erkenntnissen. Durch die Impulse von Christus und seinen Meistern beflügelt, wird der Mensch nun die Wahrheiten über seine Existenz entdecken, was ihn im Lauf der Zeit völlig von Krankheiten befreien wird.

Der erste Schritt zur Ausrottung jedweder Krankheit muss immer die genaue Kenntnis ihrer Ursache sein. Bisher allerdings hat der Mensch die Ursache der meisten Krankheiten noch nicht entdeckt, weil er das Wesen seiner Konstitution und die Gesetze, nach denen er funktioniert, überhaupt noch nicht begriffen hat. Wenn der Mensch von nun an einen richtigeren Kurs einschlägt und begreift, wie notwendig stimmige Beziehungen sind, wird sich das bessern. Krankheit ist letztlich das Resultat falscher Beziehungen: zu unserem höheren Ich, der Seele, zu unseren Brüdern und Schwestern in dieser Welt und zu dem großen Ganzen, dessen Teil wir sind. Durch Missbrauch der Seelenenergien setzen wir Ursachen in Gang. Durch falsche Beziehungen zu unseren Mitmenschen lösen wir Ungleichgewicht, Disharmonie und Krankheiten jeder Art aus. Durch unsere Neigung, uns abzugrenzen, schneiden wir uns von den heilenden Kräften ab, die uns immer umgeben.

An dieser Wende ihres Lebens wartet auf die Menschheit eine gewaltige Aufgabe: die Befreiung der Welt von uralten, falschen Denkgewohnheiten und Lebensweisen; eine grundlegende Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse, die die Menschen erstmals von Angst befreien wird – der Angst vor Mangel, vor Krieg, vor Krankheit und Tod. Wahrhaftig eine enorme Aufgabe, aber aller Anstrengung wert, da sie eine neue Lebendigkeit, neue und wohltuende Beziehungen zwischen den Menschen und eine Welt zustande bringen wird, in der die Prinzipien der Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, des Teilens und der Liebe herrschen werden. Welches Ziel könnte für die Menschen schöner sein als eine solche Welt zu schaffen? Niemand wird wohl die Vorteile eines derartigen Wandels bestreiten wollen; und wir, die Meister, werden euch bei dieser Aufgabe behilflich sein und euch auf die besten Wege und Möglichkeiten hinweisen.

Die Wissenschaft ist heute soweit, dass sie mit ihren Erkenntnissen zur Überwindung des Krankseins beitragen kann. Die feinstofflichen Ebenen müssen vom Menschen noch erforscht und studiert werden. Dort wird man den Ursprung des Ungleichgewichts der Kräfte entdecken, das sich in körperlichem Leiden niederschlägt. Die Behandlung von Krankheiten wird eine neue Dimension erreichen, wenn man erkennt, dass die Kraftzentren (Chakras) sowohl Empfänger wie auch Verteiler von Energien sind und mit dem endokrinen Drüsensystem in Zusammenhang stehen. Natürlich gibt es bereits einige wenige Behandler, die das schon wissen und wertvolle Arbeit leisten; aber erst dann, wenn diese Erkenntnis zum Allgemeingut geworden ist, wird man größere Fortschritte bei der Aufklärung der Krankheitsmechanismen erzielen.

Mit der ernsthaften Erforschung der ätherischen Felder wird man jetzt bald beginnen. Damit wird sich die therapeutische Situation insgesamt verändern. Die neue Psychologie, die kommende Wissenschaft von der Seele, wird sehr viel zur Aufklärung über das Wesen und die Ursachen von Krankheiten beitragen und auf Vorsorgemöglichkeiten aufmerksam machen. Im Laufe der Zeit wird der Mensch auch lernen, Kontakt mit der Evolution der Devas (Engel) aufzunehmen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, da sie in vielerlei Hinsicht an Heilungsprozessen beteiligt sind.

Damit werden die Krankheiten auf der Welt Schritt für Schritt ausgemerzt werden. Die Folge wird eine Vitalität und ein allgemeines Wohlbefinden sein, wie man es heutzutage selten antrifft, das aber zum Geburtsrecht des Menschen gehört – wenn er es nur erkennen könnte! Für diesen Szenenwechsel ist die Weltbühne bereits vorbereitet. Nach ihrer Rückkehr werden die Meister den Weg aufzeigen, und so wird unter ihrer weisen Führung alles neu erstehen. (Share International, November 1982)


Fragen und Antworten

Energie, ätherische Materie und die heutige Wissenschaft

F. Laut dem Wissenschaftsmagazin New Scientist haben Wissenschaftler eine bisher unbekannte Radiostrahlung entdeckt, die das Universum erfüllt. Sie strahlt sechsmal stärker als alle astronomischen Quellen in diesem Frequenzbereich zusammen. Die Forscher suchten eigentlich nach kleinen Veränderungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung, nach dem Mikrowellenecho  des Urknalls. Doch sie entdeckten etwas weitaus Interessanteres: eine mysteriöse Radiostrahlung, deren Herkunft völlig unklar ist, die aber das Universum zu erfüllen scheint.
Die Astronomen nehmen an, etwas völlig Neues entdeckt zu haben. Den Nasa-Forschern zufolge konnte das Signal bisher noch nicht aufgefangen werden, da die auf der Erde installierten Teleskope dazu nicht sensibel genug waren.
Was ist das? Könnten Sie bitte etwas dazu sagen? (SI, Januar/Februar 2009)

A. Wenn die Forscher korrekt wiedergeben, was sie sehen, dann entdecken sie jetzt selbst etwas, was bereits von Wilhelm Reich (1897–1957), einem bekannten Psychoanalytiker und späteren Forscher, entdeckt wurde, nämlich eine Urenergie, die er als „Orgon“ bezeichnete.  Er sah darin eine Energie, von der alle Formen der Materie durchdrungen sind. Er machte viele Experimente mit der Orgon-Energie – zu Heilzwecken oder, um Wolken zu zerteilen und es regnen zu lassen, und wo und wann immer er sie brauchte, und das mit geringen Mitteln. Die amerikanische Nahrungs- und Arzneimittelbehörde hat ihn leider eingesperrt, und er starb im Gefängnis.
Ich denke, dass es sich bei der von den Wissenschaftlern entdeckten Frequenz und der „Orgon-Energie“ von Reich und den höheren ätherischen Ebenen der Materie um ein und dieselbe Energie handelt. Wissenschaftler betrachten die Materie heutzutage als fest, flüssig oder gasförmig, aber Esoteriker wissen, dass es darüber hinaus eine vierte, dritte, zweite und erste Ebene ätherischer Materie gibt. Anstatt dreier Aggregatzustände gibt es also sieben Ebenen der Materie.
Alle Materie ist ein Niederschlag von Licht, daher ist Materie eine Präzipitation von Licht in sieben mehr oder weniger materiellen Ebenen.

F: Wie nahe steht die Entdeckung der vier Ebenen der ätherischen Materie bevor? (SI, März 2010)

A: Ziemlich nahe. Wissenschaftler haben bereits etwas postuliert, was sie „Dunkle Materie“ nennen. Sie wissen, dass es sie gibt, können sie aber nicht lokalisieren. Ihre Berechnungen zeigen ihnen, dass da etwas ist, das ihnen entgeht, irgendeine Substanz, die nicht sichtbar ist. Sie können es nicht beweisen, aber alle ihre Berechnungen deuten darauf hin, dass solche Ebenen der Materie existieren.
Es sind die ätherischen Ebenen der Materie. Sie müssten nur in irgendeiner esoterischen Zeitschrift blättern, um etwas über die ätherischen Ebenen zu erfahren. Aber sie stellen lieber für etwa zwanzig Milliarden Euro einen Teilchenbeschleuniger her und verbringen Jahre damit, elektrische Ströme hindurchzujagen und sie immer mehr zu beschleunigen, um herauszufinden, was Materie ist. Sie könnten es leicht herausfinden, wenn sie beispielsweise nur einmal die Geheimlehre von H. P. Blavatsky aufschlagen würden.
Einige Wissenschaftler kennen die Erkenntnisse Wilhelm Reichs, der 1939 etwas entdeckte, was er das Orgon nannte. Das Orgon ist nichts anderes als die vier ätherischen Ebenen der Materie. Reich sah darin ein einziges Materiefeld. Tatsächlich ist es ein Feld, das in vier immer feinere Ebenen aufgeteilt ist.
Einige Leute haben seine Experimente weitergeführt. Wie weit sie damit gediehen sind, weiß ich nicht. Viele Astronomen sprechen heute über Dunkle Materie. Sie wissen, dass sie etwas ist, das alle ihre theoretischen Experimente als existent aufzeigen, aber sie können noch nicht beweisen, dass es mehr als eine Idee ist.
Die Dunkle Materie ist also dasselbe wie das Orgon und wie die ätherischen Ebenen der Materie. Die Wissenschaftler werden das schon relativ bald entweder selbst entdecken oder gezeigt bekommen. Was von beidem, weiß ich nicht.


Briefe

„Der Graf“

Am 10. Oktober 2004 bereitete ich in einer kleinen Galerie in Dresden gerade den Raum für unseren Vortrag vor. Eine halbe Stunde vor Beginn schaute ein junges Paar herein. Die Frau schien zu wissen, was ich gerade machte und fragte dann in einer ganz lockeren und fröhlichen Art, um was es beim Vortrag ginge. Sie war interessiert und sagte, dass sie zum Vortragsbeginn wieder da wären. Inzwischen war noch eine Freundin gekommen, doch zum Beginn des Vortrages war niemand außer uns beiden da. Von dem Paar war nichts mehr zu sehen.

Nach zehn Minuten kam ein großer, ganz in Schwarz gekleideter Herr mit einer imposanten Gestalt zur Tür hinein. Er war vielleicht über 60 Jahre alt, hatte einen schwarzen Vollbart, trug auch einen schwarzen Hut, sprach mit Akzent und erschien sehr würdevoll und höflich. Er interessierte sich zunächst für die Ausstellung in der Galerie, und ich sagte ihm, dass diese nebenbei laufe, jetzt aber ein Vortrag stattfinde. Das interessierte ihn, und er sagte, dass er jetzt erst mal frische Luft brauche und nochmal kurz nach Hause müsste. In zehn Minuten käme er wieder. Ich sagte, dass wir auf ihn warten und freute mich, dass doch noch jemand zum Vortrag kam.

Als er dann wieder kam, öffnete er seinen Mantel, griff nach innen und holte eine Flasche Rotwein heraus. Er entschuldigte sich bei uns dafür, dass er diese Flasche mitbringe, doch er habe sehr fettig gegessen und brauche deshalb jetzt unbedingt etwas Rotwein. Danach holte er noch eine Keramikschale aus dem Mantel, woraus er den Wein trinken wollte. Als er in der Galerie ein Regal mit Gläsern sah, lud er uns ein, mit ihm anzustoßen. Wir stießen dann zusammen an, wobei er uns mit Frau Kollegin und Herr Kollege ansprach. Ich dachte für mich: „Welch ein ungewöhnlicher Beginn!“ Sein Glas widmete er dem ungarischen Schriftsteller Peter Esterhazy, der, wie er sagte, gerade einen Preis erhalten habe und ein guter Freund von ihm sei.

Dann erzählte er noch einiges von sich. Er komme aus dem ungarischen Adel und sei ein Graf. Dort habe er auch noch ein Gut aus altem Familienbesitz. Er selbst sei weltweit unterwegs und würde u. a. als Schriftsteller arbeiten. Außerdem habe er gerade ein Theologiestudium begonnen. Das hörte sich alles ziemlich ungewöhnlich an.

Dann begann ich mit dem Vortrag. Der Herr hörte interessiert zu, schrieb die ganze Zeit mit und stellte dann auch einige Fragen. Zum Schluss unterhielten wir uns noch ein wenig. Mir kam dann der Gedanke, ihn nach dem Meister Rakoczy zu fragen, ob er von ihm gehört hatte. Er bejahte dies und sagte, dass er das ganze Adelshaus Rakoczy sehr gut gekannt habe. Dessen ehemaliger Sitz sei nicht weit von seinem Gut oder Sitz entfernt. Schließlich bedankte er sich und ging.

Bei der Heimfahrt in der Bahn führte ich mir die ganze Begebenheit noch einmal vor Augen, und im Nachhinein kam mir die Runde mit dem Rotwein wie ein kleines Abendmahl vor. Ich fühlte mich auch irgendwie bestärkt.
Könnte der Graf Maitreya oder ein Meister gewesen sein?

Uwe Gärtner, Dresden

(Benjamin Cremes Meister bestätigt, dass der Mann Maitreya war)


ZEICHEN DER ZEIT

Zeichen am Himmel

Japan – Am 13. Februar 2021 ereignete sich vor der Nordostküste des Landes ein Erdbeben der Stärke 7.3. Wenige Stunden danach nahm eine auf einen der Kernkraftwerksblöcke in Fukushima Daiichi gerichtete Webcam mehrere leuchtende Flugobjekte auf, die in geringer Höhe über die Anlage flogen.

In demselben Gebiet hatte ein Seebeben der Stärke 9 am 11. März 2011 einen Tsunami ausgelöst, durch den das Atomkraftwerk Daiichi. erheblich beschädigt wurde, was Reaktorkernschmelzen und die Freisetzung radioaktiver Stoffe zur Folge hatte. Auf Videoaufnahmen einige Tage danach sieht man über den Anlagen eine Flotte von Flugobjekten, die Benjamin Cremes Meister zufolge Raumschiffe waren, die die Luft und das Meer um das beschädigte Kraftwerk inspizierten (siehe SI, Mai 2011). Wie er später erklärte, hatten die „Weltraumbrüder“ damals auch einen Großteil der freigesetzten Strahlung neutralisiert.

Wir können daher vermuten, dass die Flugobjekte, die nach dem Erdbeben vom 13. Februar gesichtet wurden, ebenfalls Ufos waren, die zur Überprüfung des Kraftwerks erschienen sind. (Quelle: Fukushima Webcam; youtube.com mavi777)

[Seite 13]

Frankreich – Fotos von Lichtmustern an Gebäuden, eingesandt von Jérôme Leroy.
Links – in Dieulefit, Drôme, 11. Oktober 2019
Rechts – in Valence, Drôme,, 30. August 2019


Das Spirituelle in der modernen Kunst
Auszug Teil zwei: Wassily Kandinsky

von Corné Quartel

In der Kunstwelt ist kaum bekannt, ganz zu schweigen beim breiten Publikum, dass die Lehren der Zeitlosen Weisheit – und die Theosophie im Besonderen – auf die Gründungsväter der modernen abstrakten Kunst eine tiefgreifende Wirkung ausübten, weshalb vieles in der modernen Kunst nicht vollkommen verstanden wird (wie in Teil eins dieses Artikels dargestellt wurde – siehe SI,Jan/Feb 2021). Dass es diese Zusammenhänge gab, wird allmählich anerkannt – aber wie es ihre Arbeit und deren Relevanz beeinflusste, wird in diesen zwei Artikeln kurz berührt. (Alle hier genannten Zitate stammen aus Über das Geistige in der Kunst, wenn nicht anders angegeben. Anm. d. Red.: Es sind keine Originalzitate, sondern Übersetzungen aus dem Englischen.)

Kandinsky, Mondrian und Malewitsch stellten auf ihre jeweils eigene Weise spirituelle und utopische Ideen dar. Aber während die Interpretation von Mondrians Bildern ziemlich direkt und eindeutig ist, sind Kandinskys Arbeiten absichtlich irgendwie rätselhaft gehalten. Auf diese Weise sind die Betrachter gezwungen, sich in den Gegenstand des Bilds – den eigentlichen Prozess der Schöpfung – zu vertiefen und dadurch ihre Wahrnehmung zu erhöhen. Dennoch gibt es viele Hinweise in zwei Büchern Kandinskys, in Über das Geistige in der Kunst (1912) und Punkt und Linie zu Fläche (1926), welche die Grundlage für die Kunstbewegungen des zwanzigsten Jahrhunderts wie den abstrakten Expressionismus legten und viele moderne und zeitgenössische abstrakte Künstler wie Jackson Pollock und Mark Rothko inspiriert haben.

Kandinskys Kunsttheorie, hergeleitet aus den theosophischen Schriften, ist eine künstlerische Untersuchung und Anwendung der Bedeutung von Farbe und göttlicher Geometrie – des Symbolismus und der geistigen Bedeutung der geometrischen Formen.

Gedankenformen, ein Buch von Charles Leadbeater und Annie Besant, enthielt eine Farbtabelle mit den spezifischen Bedeutungen, die jeder Farbe zugeschrieben werden, sowie schöne Illustrationen hellsichtig wahrgenommener abstrakter Bilder, die zum Beispiel während und nach einer Konzertaufführung einer Wagnerkomposition (neben anderen) im „Äther“ Gestalt annahmen oder in der Aura einer Person, deren Absichten oder Gefühle sie darstellten. Dies bekräftigte die Annahme, dass abstrakte Formen … Ausdruck einer inneren Bedeutung oder Absicht sein können.

Es berührt auch einen weiteren wichtigen und etwas eigenartigen Faktor in Kandinskys Kunst: seinen musikalischen Zugang zur Malerei. …. Nachdem er eine ungewöhnliche visuelle Resonanz auf eine Aufführung von Wagners romantischer Oper Lohengrin am Bolschoi-Theater erlebt hatte, gab er seine juristische Karriere auf, um Malerei zu studieren. Er beschrieb später diese lebensverändernde Erfahrung. „Ich sah im Geiste alle meine Farben, vor meinen Augen. Wilde, fast verrückte Linien skizzierten sich vor mir.“ […]

Kandinsky befasste sich damit, eine Theorie geometrischer Figuren und ihrer Beziehungen zu entwickeln – und erklärte, beispielsweise, dass der Kreis die friedlichste Form sei und die menschliche Seele darstelle, wie er es später in Punkt und Linie zu Fläche ausführte und veröffentlichte. […]

Sowohl Kandinsky wie Mondrian benutzten, jeder auf seine eigene Weise, das Mittel der Abstraktion, um eine alternative und verfeinerte Wirklichkeit, ein dynamisches Gleichgewicht schöpferischer Kräfte darzustellen. […]

Quellen:
Wassily Kandinsky, Über das Geistige in der Kunst, Benteli, 2004 (Erstveröffentlichung 1912)
Wassily Kandinsky, Linie, Punkt zu Fläche, saxoniabuch, 2019 [Erstveröffentlichung 1926]
Paul Overy, KandinksyDie Sprache des Auges, Phaidon, 1970
Annie Besant und Charles Webster Leadbeater, Gedankenformen, Bauer Hermann Verlag, 1.1.1988 [Erstveröffentlichung 1901]
Corné Quartel ist ein bildender Künstler und Industriedesigner in Amsterdam.


Inhalt der Printausgabe März 2021

Gesundheit und Heilung
von Meister –, übermittelt von Benjamin Creme

MEINUNG
Die Reichen, die Armen und der Klimawandel
von Graham Peebles

ESOTERISCHES GRUNDWISSEN
Die ätherische Welt
von Aart Jurriaanse

Das Spirituelle in der modernen Kunst
Teil zwei: Wassily Kandinsky
von Corné Quartel

ZEICHEN DER ZEIT

Das Herz
– eine Zusammenstellung

„Das Leben ist heilig“ ―
von Swami Nirliptananda

DIE ERDERWÄRMUNG IST EIN NOTSTAND
Die Stimme des Volkes verlangt entschlossenes Handeln
von Kenny Stancil

LESERBRIEFE

Fragen und Antworten